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Vectoring-Ausbau der Telekom
Vectoring-Ausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

VATM: Vectoring in Mecklenburg-Vorpommern braucht 20.476 KVz

Vectoring-Ausbau der Telekom
Vectoring-Ausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

In einem dünn besiedelten Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern ist der Vectoring-Ausbau nicht einfach. Das exklusive Vectoring-Angebot der Deutschen Telekom halte nicht, was es verspricht, meint der Branchenverband VATM.

Der Vectoring-Ausbau in dünner besiedelten Bundesländern ist aufwendig. In Mecklenburg-Vorpommern müssten für eine vollständige Vectoring-Versorgung zusätzlich 20.476 Kabelverzweiger neu aufgebaut werden. Das gab der VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten) am 3. Mai 2016 bekannt. Zahlreiche Kabelverzweiger müssten auch im Nahbereich aufgestellt werden.

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Das exklusive Vectoring-Angebot der Deutschen Telekom halte nicht, was es verspricht, sagte VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner. "Es verhindert nicht nur die Erreichung der Ausbauziele der Bundesregierung, sondern darüber hinaus den schnellen Wandel zu Gigabit-Netzen nach 2018."

Bundeskartellamt für Netzausbau über Fördermittel

Das Bundeskartellamt hatte sich dagegen ausgesprochen und den Netzausbau über Fördermittel gefordert. Dass nun diese Gebiete durch Vectoring nicht gefördert werden können und das Ausbauangebot der Telekom keine vollständige Ausbauverpflichtung vorsieht, sei beunruhigend. Dem müsse eine klare politische Absage erteilt werden. Nach den Worten von Grützner bekomme das Land im Nahbereich sonst "weniger Breitband als mit Hilfe von Fördermitteln möglich wäre. Gleichzeitig würde sich der Fördermittelbedarf außerhalb der Nahbereiche erhöhen, Steuergelder würden trotz schlechterer Versorgung geradezu zum Fenster hinausgeworfen und Deutschland würde international beim Glasfaserausbau immer weiter zurückfallen."

Der VATM weißt zurecht darauf hin, dass es in Deutschland kaum Fiber-To-The-Home (FTTH) gibt: Deutschland ist zusammen mit Kroatien und Polen seit Februar 2016 erstmals im FTTH-Europa-Ranking. Um in diese Statistik zu kommen, muss die Rate der FTTH/B-Teilnehmer mehr als ein Prozent der Gesamtanzahl der Haushalte betragen. Deutschland liegt hier hinter 27 anderen Staaten und verfügte im September 2015 erst über rund 2,11 Millionen an FTTH/B angeschlossene Haushalte und 503.700 Teilnehmer.


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Kleba 07. Mai 2016

Pardon, das wusste ich tatsächlich nicht. Ich dachte die VATM wäre der/ein...

Crossfire579 06. Mai 2016

Mit immer kürzeren Distanzen und neuer Technik in den Kästen... Es kann mir leider keiner...

Ovaron 05. Mai 2016

Satzzeichen können Leben retten.

Psy2063 04. Mai 2016

3/4tel ist etwas arg hoch gegriffen, es gab 7 Pilotprojekte. Die schaffen immerhin 35mbit...



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