Abo
  • Services:

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: "Langfristig weg von Kupfer, hin zu Glasfaser"

Vectoring sei eine Brückentechnologie, die wichtige Ausbauimpulse liefern könne. Langfristig werde jedoch kein Weg an einem vollständigen Netzinfrastrukturwandel - weg von Kupfer, hin zu Glasfaser - vorbeiführen, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Artikel veröffentlicht am ,
Malu Dreyer
Malu Dreyer (Bild: Thomas Lohnes/Images News)

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) begrüßt die Prüfung des exklusiven Vectoring-Ausbaus durch die EU-Kommission. "Es ist ein gutes Zeichen für den Netzausbau, dass die Europäische Kommission die umstrittenen Vectoring-Pläne der Bundesnetzagentur kritisch und intensiv prüfen wird", sagte Dreyer am 11. Mai 2016. Die EU-Entscheidung gelte als Blaupause für den Netzausbau in ganz Europa, betonte sie.

Stellenmarkt
  1. Diamant Software GmbH & Co. KG, Bielefeld
  2. BWI GmbH, München, Meckenheim, Hilden

Nach ihren Worten begrüßt die Regierung jede Maßnahme, die geeignet ist, den Ausbau von schnellen Netzen voranzubringen. Auch die Ausbauzusage der Deutschen Telekom im Zusammenhang mit dem Antrag auf Ausbau des Nahbereichs ist demnach grundsätzlich zu begrüßen. "Die Vectoring-Technologie kann hierbei als Brückentechnologie wichtige Ausbauimpulse liefern. Langfristig wird jedoch kein Weg an einem vollständigen Netzinfrastrukturwandel - weg von Kupfer, hin zu Glasfaser - vorbeiführen", sagte Dreyer.

Kapazitäten über 100 MBit/s kaum möglich

Anders als Glasfaser könne Vectoring die Übertragungsgeschwindigkeit nur sehr begrenzt steigern. Kapazitäten über 100 MBit/s seien kaum möglich. Angesichts stetig wachsender Datenmengen könnte Vectoring schon bald nicht mehr ausreichen.

Dreyer hatte im Januar 2016 angekündigt, bestehende Kupfer-Infrastruktur durch Glasfaser zu ersetzen. Bestehende Netze würden in den kommenden Jahren stufenweise gemeinsam mit kommunalen Betrieben und den Telekommunikationsunternehmen durch neuen Systeme ersetzt.

Die Netzplanung für den Anschluss der perspektivisch unversorgten 816.353 Haushalte an ein 300-MBit/s-Netz ergab ein Investitionsvolumen von 2,83 Milliarden Euro für den Aufbau eines flächendeckenden FTTB-Netzes. Die Kosten ab einem FTTB-Netz für die nächste Ausbaustufe bis in die Wohneinheit (FTTH) liegen bei 369,27 Millionen Euro. Mit FTTH sind weit höhere Datenraten als 300 MBit/s möglich. Die Investitionskosten ergäben sich aus den entsprechend langen Trassen und damit verbundenen hohen Tiefbaukosten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. UE65NU7409 für 849€ statt 1.039,98€ im Vergleich)
  2. 39,98€ (Vergleichspreis ca. 72€)
  3. ab 519€ bei Alternate lieferbar
  4. (heute Samsung HT-J4500 5.1-Heimkino-System für 149€ statt 168,94€ im Vergleich)

Ovaron 13. Mai 2016

Aber das kostet doch Geld, das versucht die Kabelmafia zu meiden wie der Teufel das...

Ovaron 12. Mai 2016

barforbarfoo hätte beinahe geschrieben: Ja, so ist das mit den Innenklossets. Dem einen...

Ovaron 12. Mai 2016

Meines Wissens stammt Dein Wissen aus einem Bonbonautomaten. ;-)

Youssarian 12. Mai 2016

Der zu überbrückende Weg zum Kunden (bzw. zu dessen APL) wird immer kürzer. Träfe diese...

Youssarian 12. Mai 2016

OPAL war ja nun auch nicht gerade ein Gewinn und wurde - mindestens teilweise...


Folgen Sie uns
       


Drahtlos bezahlen per App ausprobiert

In Deutschland können Smartphone-Besitzer jetzt unter anderem mit Google Pay und der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen ihre Rechnungen begleichen. Wir haben die beiden Anwendungen im Alltag miteinander verglichen.

Drahtlos bezahlen per App ausprobiert Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

    •  /