Abo
  • Services:
Anzeige
Telekom-Chef Timotheus Höttges im November 2015
Telekom-Chef Timotheus Höttges im November 2015 (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Tim Höttges: Telekom-Chef nennt Frage nach FTTH "sinnfrei"

Telekom-Chef Timotheus Höttges im November 2015
Telekom-Chef Timotheus Höttges im November 2015 (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Die Nerven der Telekom-Konzernführung liegen beim Thema FTTH blank. Konzernchef Timotheus Höttges reagiert gereizt auf die Frage nach der Anzahl der FTTH-Anschlüsse, die es in Deutschland kaum gibt.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom Timotheus Höttges hat in der Telefonkonferenz mit Journalisten zu den Quartalsergebnissen verärgert auf die Aufforderung reagiert, Angaben zu den Fiber-To-The-Home-Anschlüssen des Konzerns zu machen. Höttges hob die Stimme leicht und sagte: "Ich werde mich an der sinnfreien Diskussion über gute oder schlechte Glasfasertechnologie nicht beteiligen." Die Telekom hatte in ihrem Geschäftsbericht erneut VDSL (FTTC - Fiber To The Curb), Vectoring (FTTC) und FTTH (Fiber To The Home) zusammengerechnet und als "Glasfaser-Anschlüsse" ausgewiesen. Es geht also nicht um gute oder schlechte Glasfasertechnologie, bei VDSL und Vectoring endet die Glasfaser einfach am Kabelverzweiger.

Anzeige

Die Telekom macht damit auch keine Angaben zu den Fortschritten beim Vectoring. Unternehmenssprecher Andreas Fuchs sagte Golem.de auf Anfrage: "Nein, es gibt keine zusätzliche Aufschlüsselung."

"Ende-zu-Ende auch die Gigabit-Gesellschaft erschließen"

Die Telekom tue alles, um die Versorgung in Deutschland mit schnellen Internetverbindungen zu verbessern, sagte der Konzernchef. Es würden 80 Prozent der Gebiete ohne Förderung mit Vectoring ausgebaut, 90 Prozent der Haushalte könnten ausgebaut werden, wenn die geförderten Bereiche eingerechnet würden. Höttges kündigte zudem das Fernziel an: "Wir werden Ende-zu-Ende auch die Gigabit-Gesellschaft erschließen."

Deutschland ist zusammen mit Kroatien und Polen seit Februar 2016 erstmals im FTTH-Europa-Ranking. Um in diese Statistik zu kommen, muss die Rate der FTTH/B-Teilnehmer mehr als ein Prozent der Gesamtanzahl der Haushalte betragen. Deutschland liegt hier hinter 27 anderen Staaten und verfügte im September 2015 erst über rund 2,11 Millionen an FTTH/B angeschlossene Haushalte und 503.700 Teilnehmer.

Für andere Festnetzbetreiber in Europa ist es kein Problem, Fragen zu FTTH zu beantworten. Swisscom-Sprecher Armin Schädeli sagte Golem.de in dieser Woche: "Bis Ende März 2016 hat Swisscom zusammen mit den Kooperationspartnern über 1,1 Millionen Wohnungen und Geschäfte mit FTTH erschlossen."


eye home zur Startseite
Ovaron 11. Mai 2016

Nein, das ist nicht verwerflich. Beachtenswert ist es allerdings, wenn das vorhandensein...

dl01 08. Mai 2016

Welche Relevanz hat dein Beitrag noch gleich im Bezug auf das Eingangsposting? :-) Hier...

Cespenar 06. Mai 2016

Eine Technologie muss so lange ausgeschlachtet werden bis sie nicht mehr rentabel ist...

hubbabubbahubhub 06. Mai 2016

Nehme ich auch an. Dennoch denke ich das man bei den Datenmengen irgendwo sparen kann...

esprit70 05. Mai 2016

Mal ehrlich, welcher Normal Bürger braucht einen Glasfaser Anschluss!!! Schätze mal die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Rottweil, Gottmadingen (bei Singen am Htwl.)
  2. Automotive Safety Technologies GmbH, Gaimersheim
  3. über JobLeads GmbH, Berlin
  4. Detecon International GmbH, Dresden


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 543,73€
  2. auf Kameras und Objektive
  3. und bis zu 60€ Steam-Guthaben erhalten

Folgen Sie uns
       


  1. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  2. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  3. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  4. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  5. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz

  6. GVFS

    Windows-Team nutzt fast vollständig Git

  7. Netzneutralität

    Verbraucherschützer wollen Verbot von Stream On der Telekom

  8. Wahlprogramm

    SPD fordert Anzeigepflicht für "relevante Inhalte" im Netz

  9. Funkfrequenzen

    Bundesnetzagentur und Alibaba wollen Produkte sperren

  10. Elektromobilität

    Qualcomm lädt E-Autos während der Fahrt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

XPS 13 (9365) im Test: Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
XPS 13 (9365) im Test
Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
  1. Schnittstelle Intel pflegt endlich Linux-Treiber für Thunderbolt
  2. Atom C2000 & Kaby Lake Updates beheben Defekt respektive fehlendes HDCP 2.2
  3. UP2718Q Dell verkauft HDR10-Monitor ab Mai 2017

Calliope Mini im Test: Neuland lernt programmieren
Calliope Mini im Test
Neuland lernt programmieren
  1. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  2. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif
  3. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich

  1. Re: F-Zero

    Carlo Escobar | 19:25

  2. Re: "Wenn die Kosten sich dafür lohnen"

    Carlo Escobar | 19:23

  3. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Carlo Escobar | 19:13

  4. Re: Ist doch Standard

    amagol | 19:09

  5. Re: Noch ein Argument

    plutoniumsulfat | 19:04


  1. 17:40

  2. 16:40

  3. 16:29

  4. 16:27

  5. 15:15

  6. 13:35

  7. 13:17

  8. 13:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel