Die Bundesnetzagentur warnt vor Behinderungen des Wettbewerbs beim flächendeckenden Ausbau des schnellen Internets. Zwar befürworte er Kooperationen beim Glasfaserausbau durchaus, sagte der Präsident der Behörde, Matthias Kurth, dem Handelsblatt. "Allerdings gibt es klare Grenzen."
Die Freenet-Tochter Strato stellt die Vermarktung ihres Tarifs "DSL 3+" ein, der Telefon- und DSL-Anschluss umfasst, da Freenet sein DSL-Geschäft an United Internet verkauft.
QSC erweitert sein SDSL-Angebot für Geschäftskunden um zusätzliche Bandbreiten von bis zu 20 MBit/s. Dabei setzt QSC auf G.SHDSL.bis statt G.SHDSL, um bis zu 4 MBit/s symmetrisch über eine Kupferdoppelader zu übertragen.
Die Vodafone-Tochter Arcor bietet ab sofort deutschlandweit symmetrische DSL-Anschlüsse mit 15 und 20 MBit/s an. Die Angebote richten sich an Geschäftskunden, denen Arcor damit Bandbreiten zwischen 2 und 20 MBit/s Verfügung stellt.
Die Bundesnetzagentur hat die Telekom erneut verpflichtet, ihren Wettbewerbern einen IP-Bitstrom-Zugang anzubieten. Eine vorangegangene Entscheidung zu dem Thema hat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 28. Januar 2009 aufgehoben.
Freenet will nun auch seine Webhosting-Tochter Strato verkaufen. Die DSL-Sparte wurde nach langen Verhandlungen an United Internet veräußert. Noch im Juni diesen Jahres soll der Verkaufsprozess für Strato beginnen.
Die Telekom bringt mit dem Tarif Call & Surf Comfort VDSL 25 zum 15. Juni 2009 einen VDSL-Tarif ohne Zwangskopplung mit dem IPTV-Angebot Entertain. Das Produkt wurde bereits auf der Cebit angekündigt, nun hat die Telekom Details veröffentlicht.
Mobilfunkkunden von E-Plus, Base und Simyo können künftig die WLAN-Hotspots von Fon mitbenutzen, nach einer kurzen Registrierung. Zusätzlich werden 300 E-Plus-Shops zu Fon-Hotspots und die Kunden des Mobilfunknetzbetreibers erhalten die Fon-Router etwas günstiger.
Mit sofortiger Wirkung sollen Neukunden bei Alice mehr Hilfe erhalten. Am Tag der Einrichtung eines DSL-Anschlusses erhält der Kunde eine kostenlose Rufnummer, die er bei Schwierigkeiten anrufen kann, ohne dass weitere Kosten entstehen.
Der Kauf von Freenets DSL-Sparte durch United Internet für 123 Millionen Euro könnte den Abbau von 900 Arbeitsplätzen bedeuten. United Internet hat nur das DSL-Geschäft mit 700.000 Kundenverträgen erworben. Die Mitarbeiter aus dem Freenet-Bereich gehen laut Vertrag nicht an United Internet, berichtet das Nachrichtenmagazin Focus.

Lange hat sich Nokia Zeit gelassen, um einen zentralen Onlineshop für Symbian-Applikationen anzubieten. Jetzt ist der Ovi Store erreichbar. Wie beim Apple-Vorbild App Store müssen Softwareanbieter 30 Prozent der Einnahmen an Nokia abführen. Vollends überzeugen kann der Shop nicht.
Das Surf-Sofort-Paket von Vodafone enthält neuerdings auch eine sofortige Telefonflatrate in das deutsche Festnetz. Mit dem Surf-Sofort-Paket erhalten DSL-Kunden zunächst einen mobilen Internet- und Handyanschluss, um die Wartezeit bis zur Schaltung des DSL-Anschlusses zu überbrücken.
Die United-Internet-Tochter 1&1 übernimmt das DSL-Geschäft von Freenet für rund 123 Millionen Euro. Im Gegenzug wird Freenet zum präferierten Vertriebspartner für DSL-Produkte von 1&1.
Vodafone Deutschland hat im letzten Geschäftsjahr zwar über eine Million Mobilfunkkunden gewonnen, Umsatz und EBITDA-Gewinn zeigten aber einen leichten Rückgang. Der Gesamtkonzern machte einen Nettogewinn von 7,55 Milliarden Euro.
Hansenet will neue Alice-Kunden gewinnen, indem der Anbieter dem Kunden die Kosten für die Rufnummernmitnahme erstattet. Das gilt sowohl für Festnetzanschlüsse als auch für Mobilfunkverträge. Allerdings gibt es die Rückerstattung der Gebühren keinesfalls automatisch.
Für den Fritz!Box Fon WLAN 7270 hat der Hersteller AVM eine neue Betafirmware veröffentlicht. Sie erweitert den WLAN-DSL-Router um neue Funktionen rund um NAS, WLAN und Telefonie.
2008 hat die Zahl der Nutzer von Internettelefonie über Kabel-TV und entbündeltes DSL stark zugelegt. Der Trend wird sich 2009 weiter verstärken.
Die Deutsche Telekom und der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson bringen 16 MBit/s nach Baden-Württemberg. Die Konzerne lassen sich das Modellprojekt aus Steuermitteln mitfinanzieren.
Die Deutsche Telekom verschickte an ISDN-Komfortanschlussinhaber ein Schreiben, in dem das Unternehmen ankündigt, dass diese Anschlussart aus dem Angebot herausgenommen werden soll. Die Verbraucher sollen sich melden und auf das Telekom-Komplettpaket Call&Surf Comfort umsteigen. Diese Praxis ist dem Wettbewerb und Verbänden ein Dorn im Auge, Tele2 will klagen.
Hansenet hat im ersten Quartal 2009 einen Umsatz von 286 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit ging der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent zurück. Der Ertrag (EBITDA) liegt mit 59 Millionen Euro dennoch auf Vorjahresniveau.
Die 1&1 Internet AG will die Servicequalität für ihre DSL-Kunden ab sofort in allen Bereichen deutlich verbessern. Dazu gehört neben einer nun kostenlosen Hotline auch eine DSL-Bereitstellung innerhalb von zwei Wochen.
In Kürze will Alice eine mobile Datenflatrate anbieten, die monatlich 14,90 Euro kostet und ohne Mindestvertragslaufzeit zu haben ist. Die Datenflatrate gibt es als Option für Alice-Mobile-Kunden. Die Bandbreite verringert sich, wenn mehr als 1 GByte an Daten im Monat übertragen wurden.
United Internet konnte trotz Wirtschaftskrise im ersten Quartal den Umsatz steigern, doch das DSL-Geschäft stagnierte. Im Gesamtjahr sollen die Vorjahresergebnisse gehalten werden.
Die Bürgerrechtler des FoeBuD-Vereins betreiben seit heute (17. April 2009) einen eigenen öffentlichen "zensurfreien DNS-Server" unter der IP-Adresse 85.214.73.63. Damit reagieren die Aktivisten auf den Vertragsschluss der Telekom, Vodafone, Alice/HanseNet, Kabel Deutschland und Telefónica O2 mit dem Bundeskriminalamt zur Einrichtung von Internetsperren.
Die Auflagen von Spielefachzeitschriften wie GameStar, PC Games oder Computer Bild Spiele gehen stark zurück. Das zeigen die aktuellen Quartalsergebnisse der IVW. Besonders hart betroffen ist Bravo Screenfun, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum über 60 Prozent der Auflage verloren hat.
Berliner Richter haben erneut ein Unternehmen von der Pflicht zur Vorratsdatenspeicherung entbunden. Kunden der Freenet-Mobilfunktöchter werden nun nicht mehr überwacht.

Der Aufsichtsrat des Telekommunikationsproviders Freenet hat Christoph Vilanek zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Das gab das Unternehmen bekannt. Der 41-Jährige kommt vom im April 2008 zugekauften Wettbewerber Debitel.
Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia will in diesem Jahr 99 Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und Hessen mit breitbandigen Internetanschlüssen erschließen. Dort sollen Bandbreiten von bis zu 32 MBit/s zur Verfügung stehen.

Der spanische Telefonica-Konzern und Vodafone bereiten jeweils ein Übernahmeangebot für die Telecom-Italia-Tochter Hansenet (Alice) vor. Das hat die Nachrichtenagentur Bloomberg aus informierten Kreisen erfahren. Auch United Internet soll Interesse signalisiert haben.
Der DSL-Anbieter QSC stellt die Vermarktung seiner Privatkundenprodukte unter der Marke Q-DSL home mit sofortiger Wirkung ein. Das Unternehmen will sich künftig voll auf Geschäftskunden konzentrieren.
Der Vodafone-Festnetzbetreiber Arcor testet im hessischen Hanau Glasfaserzugänge bis zum Endkunden, um Geschwindigkeiten von 100 MBit/s im Downstream und 20 MBit/s im Upstream zu ermöglichen. Sogar 1 GBit/s (symmetrisch) soll möglich werden.
United Internet hat im Geschäftsjahr 2008 wegen sinkender Aktienkurse seiner Beteiligungen hohe Verluste erlitten. Abschreibungen in Höhe von 275,4 Millionen Euro erzeugten ein negatives Ergebnis in Höhe 121,5 Millionen Euro. Das Unternehmen ist als DSL-Vermarkter, Webhoster und Webmailer aktiv.
GDC 09 Der Streamingdienst OnLive soll das Spielen verändern: Die Spiele-PCs stehen im Rechenzentrum und liefern ihr Videosignal über das Internet auf beliebige Windows-PCs, Macs oder eine Set-Top-Box von OnLive.
Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland hat einen Bericht über eine Einigung des Unternehmens über Internetsperren mit dem Bundesfamilienministerium dementiert. "Derzeit gibt es noch keinen Vertrag zwischen Kabel Deutschland und dem Bundesfamilienministerium, der die Sperrung von Kinderpornoseiten regelt", erklärte ein Sprecher Golem.de.
Swisscable, der Wirtschaftsverband der Schweizer Kabelnetzbetreiber, will Stärken beim schnellen Internet besser ausnutzen. "Während andere Anbieter gezwungen sind, Glasfasernetze zu bauen, ist die Leistungsfähigkeit der Kabelnetze noch lange nicht ausgeschöpft", erklärte Präsident Hajo Leutenegger in Bezug auf DOCSIS 3.0. Mit technischen Erweiterungen seien Bandbreiten von mehr als 100 MBit/s realistisch.
Der Festnetzbetreiber Versatel hat 2008 die Geschäftsziele bei der Neukundengewinnung und der Senkung der Verluste zwar verfehlt, sieht sich in seinem Kurs der Übernahme von TV-Kabelnetzbetreibern aber bestätigt und will weiter zukaufen. Firmenchef Peer Knauer will die "anorganische Kabelstrategie fortsetzen".
Die Bundesregierung plant, die Regulierung der Deutschen Telekom zu reduzieren und will deshalb die EU-Kommission auf einen liberaleren Kurs bringen. Dagegen wehren sich jetzt die Kabelfernsehkonkurrenten der Telekom, die ihre Ausbaupläne für schnellere Internetverbindungen gefährdet sehen.
Datenübertragungsraten von über 500 MBit/s hat Ericsson bei der Demonstration einer auf VDSL2 basierenden Technik erreicht. Mit VDSL2-Weiterentwicklung sollen sich auch auf Basis bestehender Infrastrukturen höhere Bandbreiten realisieren lassen.
Telefónica versucht, die deutschen Firmen Hansenet und United Internet zu übernehmen. Damit könnte ein mächtiger Wettbewerber zur Deutschen Telekom entstehen.
Der Bundesverband Breitbandkommunikation hält das Angebot der Deutschen Telekom zur Öffnung ihres VDSL-Netzes für Konkurrenten für zwiespältig. Telekommunikationsunternehmen, die ihr Netz auf der Basis der Teilnehmeranschlussleitung weiter ausbauen, würden benachteiligt, während die Telekom ihr Glasfasernetz nur für reine Weiterverkäufer öffne.

Die Deutsche Telekom und der bayerische Telekommunikationsanbieter M-Net wollen den flächendeckenden Netzausbau mit Glasfaser in Augsburg gemeinsam bewältigen. Die Kunden sollen so Bandbreiten von 100 MBit/s bekommen.
Die Bundesnetzagentur will bis Ende 2009 über die Details des VDSL-Ausbaus entscheiden, nachdem die Telekom mitteilte, dass sie ihren Wettbewerbern Zugang zum eigenen VDSL-Netz gewähren will. Für 30 Euro sollen alle Wettbewerber Zugang zum VDSL-Netz der Telekom erhalten. Die Konkurrenten finden das zu viel. Chefregulierer Matthias Kurth will noch nicht einschreiten.
Die Telekom muss ihren Wettbewerbern den Zugriff auf die Teilnehmeranschlussleitung (TAL), die sogenannte letzte Meile, künftig auch an einem Schaltverteiler gewähren. Damit will die Bundesnetzagentur die Erschließung und Versorgung ländlicher Gebiete verbessern.

Cebit Mit einer neue Firmware macht AVM die Fritz!Box Fon WLAN 7270 zum UMTS-Router. Zudem zeigt das Berliner Unternehmen sein neues Spitzenmodell Fritz!Box 7390, das VDSL sowie Gigabit-Ethernet unterstützt und keine externen Antennen hat.
Cebit Vodafone zeigt sich auf der Cebit als integrierter Komplettanbieter, der Komplettlösungen aus Mobilfunk, Festnetz und Internet anbietet. Seinen Schwerpunkt legt Vodafone dabei auf Geschäftskunden.

Cebit Bis zu drei UMTS-Modems integriert Viprinet in seinem Multichannel VPN Router 300. Kombiniert mit SIM-Karten unterschiedlicher Mobilfunkanbieter lassen sich so mehrere Mobilfunknetze parallel gebündelt verwenden.
Cebit Die Telekom will ihren Wettbewerbern Zugang zum eigenen VDSL-Netz gewähren. Für 30 Euro im Monat sollen diese die Leitungen anmieten können. Einst hatte die Telekom versucht, die Öffnung des Netzes mit allen Mitteln zu verhindern. Zugleich senkt die Telekom die Preise für T-Home Entertain und kündigte an, VDSL auch ohne IPTV anbieten zu wollen.
Die Deutsche Telekom hat trotz beginnender Weltwirtschaftskrise den Gewinn 2008 mehr als verdoppeln können. Freude machten dem Vorstand die gesenkten Ausgaben für Löhne und Gehälter in Deutschland und das Mobilfunkgeschäft in den USA.
Der Kölner Telekommunikationsbetreiber QSC konnte zwar im Geschäftsjahr 2008 einen kleinen Gewinn einfahren, bekam aber Sättigungstendenzen im DSL-Privatkundenmarkt zu spüren.
Der Mobilfunkbetreiber O2 Germany ist hochzufrieden mit dem Verkauf seiner mobilen Internetzugänge. 2008 stieg die Zahl der Kunden, die die Datendienste nutzen, um 42 Prozent. Der Umsatz in dem Bereich wuchs um 26 Prozent, der Absatz der Datensticks verzehnfachte sich, doch die Einnahmen pro Kunde sanken.