Infineons Zukaufpläne werden konkreter
Aufsichtsrat hält Zukauf im Herbst wieder für möglich
Infineon könnte sich in den nächsten Monaten durch einen Zukauf im Bereich Mobilfunkchips stärken. Das ist aus dem Aufsichtsrat der Firma durchgesickert.
Infineon, das in diesem Jahr kurz vor der Pleite zu stehen schien, kann wieder an Übernahmen von Konkurrenten denken. Mit Mobilfunkchips macht die Firma weiter Gewinne und will sich im Herbst in dem Bereich durch einen Zukauf verbessern. "Da müsste man sich verstärken, um noch breiter aufgestellt zu sein. Das könnte Infineon im Herbst angehen", erfuhr das Magazin Wirtschaftswoche aus dem Umfeld des Aufsichtsrats.
Der Konzernbereich Mobilfunkchips setzte im dritten Geschäftsquartal, das Ende Juni 2009 beendet wurde, 251 Millionen Euro um, das sind fast 30 Prozent des Gesamtumsatzes. Zu den Kunden gehören Apple, Nokia und LG. Für das laufende vierte Finanzquartal rechnet Konzernchef Peter Bauer mit höherer Produktionsauslastung.
Im Juli 2009 hat das Unternehmen den Verkauf seines VoIP- und DSL-Geschäfts für 250 Millionen Euro an den US-Investor Golden Gate Capital angekündigt. Die WLC-Sparte hatte zuletzt ein Zehntel der Gesamtumsätze von gut vier Milliarden Euro beigesteuert. Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) sprach von einem Notverkauf.
Den Private-Equity-Fonds Apollo Investment Corporation machte das Management zum Aktionär.
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bald ist ja eh nichts mehr da zum Verkaufen und dann kann sich Infineon auf das...
Wobei Opel sicher noch mehr Chips benötigt als Arcandor.