Chiphersteller Infineon kann Quartalsverlust stark senken

Firma nach Notverkäufen vorsichtig optimistisch

Infineon hat seinen Verlust im dritten Quartal stark senken können. Der Schuldenberg wurde um 170 Millionen Euro abgetragen. Das laufende Geschäftsjahr bewertete die angeschlagene Firma vorsichtig optimistisch.

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Der Chiphersteller Infineon hat in seinem dritten Quartal 2008/2009 den Verlust von 150 Millionen Euro im Vorquartal auf 23 Millionen Euro senken können. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag das Minus bei 258 Millionen Euro.

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Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorquartal um 13 Prozent auf 845 Millionen Euro. Zugleich senkte Infineon seine Schulden um 170 Millionen Euro.

Für das laufende vierte Finanzquartal zeigte sich Infineon etwas optimistischer. Der Umsatz werde weiter steigen. Vor allem in den Bereichen Automotive (ATV) und Industrial & Multimarket (IMM) erwartet das Unternehmen Zuwächse. Konzernchef Peter Bauer sprach von höherer Produktionsauslastung.

Im Juli 2009 hat das Unternehmen den Verkauf seines VoIP- und DSL-Geschäfts für 250 Millionen Euro an den US-Investor Golden Gate Capital angekündigt. Die Sparte mit dem Kürzel WLC hatte zuletzt ein Zehntel der Gesamtumsätze von gut vier Milliarden Euro beigesteuert und als einziger Geschäftsteil noch schwarze Zahlen geschrieben. Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) sprach von einem Notverkauf. Den aggressiven Private-Equity-Fonds Apollo Investment Corporation machte das Management mit einer Einlage von 725 Millionen Euro zum Großaktionär.

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