Vodafone will DSL-Lücken mit 100-MBit/s-Mobilfunk schließen
Vodafone und Huawei Technologies wollen gemeinsam die Möglichkeiten der Mobilfunktechnologie LTE im Frequenzbereich der digitalen Dividende testen. Dafür haben die Firmen eine Absichtserklärung unterzeichnet.
Ab diesem Sommer will der britische Netzbetreiber zusammen mit Huawei herausfinden, wie mit Mobilfunktechnologie der vierten Generation (4G) eine Breitbandabdeckung der ländlichen Gegenden ohne DSL-Verfügbarkeit ermöglicht werden kann. Zudem soll durch den Test auch die Verträglichkeit von LTE mit digitalem Fernsehen und Radio geprüft werden, die benachbarte Frequenzspektren nutzen.
Der Test wird auf Huaweis End-to-End-Ausrüstung basieren. Vodafone-Sprecher Dirk Ellenbeck sagte Golem.de: "Irgendetwas zwischen 50 und 100 MBit/s sollte dabei schon rumkommen." In der Projektgruppe setze man sich nun zusammen, um herauszufinden, wo es sich lohne, erste Tests aufzuziehen. Auch mit dem Huawei-Konkurrenten Ericsson befänden sich LTE-Versuche am Start.
Die digitale Dividende bezeichnet den Funkfrequenzbereich, der durch die Digitalisierung der Rundfunkübertragung frei geworden ist. Die Frequenzen von 790 MHz bis 862 MHz könnten bis 2010 für die rund 800 Kommunen nutzbar werden, in denen Breitband bisher kaum verfügbar ist.
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