
Der K12-Kern ist verschoben und die Tablet-Chips Project Skybridge sind ganz eingestampft worden: AMD hat mehrere Projekte zurück- oder eingestellt, um sich auf andere zu konzentrieren. Die klingen dafür umso besser - wenn die nächsten Jahre alles klappt.

Satte 40 Prozent mehr Leistung pro Takt plus Hyperthreading: AMDs Zen-Technik soll sehr viel schneller rechnen als die bisherige Modul-Architektur. Damit auch der Takt der neuen Prozessoren stimmt, setzt AMD auf eine moderne Fertigung und DDR4-Speicher.

Kein Erfolg im Smartphone-Markt: Nvidia plant, seine Tochterfirma Icera oder deren Mobilfunk-Modem-Technik verkaufen zu wollen. Vorerst soll das Geschäft aber noch weiterlaufen.

Die neue Server-Prozessor-Generation von Intel ist da: Die Xeon E7 v3 alias Haswell-EX passen ungeachtet der integrierten Spannungsregler in die Sockel ihrer Vorgänger. Im Mittel sind die Xeon E7 v3 auch dank des DDR4- statt DDR3-Speichers viel schneller, der sogenannte Transactional Memory beschleunigt die CPUs dann richtig.

Die Broadwell-Unlocked-CPUs mit schneller Grafikeinheit sollen mit 37 bis 65 Watt konfigurierbar sein. Die Haswell-Nachfolger dürften teurer werden als bisherige Chips, da Intel die Modelle neu positioniert.

LG setzt im G4-Smartphone auf den Snapdragon 808 - und das aus gutem Grund: Der Snapdragon 810 im G Flex 2 drosselt seinen Takt nach wenigen Minuten Last stark, der kleinere Chip hingegen liefert seine kaum geringere Leistung konstant ab.

Das UX501 von Asus tritt mit seinem 15 Zoll großen 4K-Display in Konkurrenz zu Apples größtem Macbook Pro Retina. Das Asus-Notebook ist zwar nicht ganz so kompakt, besitzt aber schnellere Hardware und ist günstiger.

Die PowerVR-Grafikeinheiten stecken in sehr vielen Smartphones, die MIPS-Technologie für CPUs hingegen kennt kaum noch jemand. Damit sich das ändert, öffnet Erfinder Imagination Technologies die Architektur zumindest teilweise für Studenten und Professoren.

Ein paar Megahertz mehr statt neuer Architektur: AMD plant Godavari-Prozessoren für den Sockel FM2+, eine von Asrock veröffentlichte CPU-Liste führt erste Modelle des Kaveri-Nachfolgers auf.

Debian 8 alias Jessie ist erschienen - mit zahlreichen aktuellen Softwarepaketen. Der Umstieg vom Vorgänger Wheezy dürfte aber vor allem wegen Systemd nicht für alle infrage kommen.
Von Jörg Thoma

Schneller und dennoch sparsamer: Razers Blade 2015 übernimmt das tolle Display des Vorgängers und liefert eine sehr viel höhere Geschwindigkeit. Gegen den einzigen Nervfaktor helfen Kopfhörer.

Im nächsten Linux-Kernel 4.1 kann sich das Dateisystem Ext4 selbst verschlüsseln. Die Interprozess-Kommunikation Kernel D-Bus hat es jedoch nach hitziger Diskussion nicht in den aktuellen Kernel geschafft.

Insgesamt vier neue Detachables sind von Acer für dieses Jahr geplant. Ein kommendes Windows-10-Modell kommt gar mit Intels Core M und eine Special Edition nutzt Gorilla Glass nicht nur als Displayschutz. Mit dem Aspire R11 gibt es zudem bald ein günstiges 360-Grad-Convertible.

Bis Samsung den Exynos 7420 vorgestellt hat, war der Snapdragon 810 der schnellste Smartphone-Chip. Das gilt einzig bei kurzen Lasten, nach einigen Minuten drosselt der Snapdragon seinen Takt enorm. Aber nicht nur im High-End-Bereich gerät Qualcomm unter Druck.

Schneller als ein Atom-Chip und deutlich günstiger als ein flotterer Xeon D: Mit dem ARM-basierten Opteron-Prozessor A1100 plant AMD, eine Lücke in Intels Server-Angebot auszunutzen. Das könnte klappen - sofern Intel nicht an der Preisschraube dreht.

Während andere Hersteller zwei bis acht Kerne verbauen, setzt Mediatek beim Helio X20 auf zehn: Drei Kern-Cluster kombinieren schnelle und sparsame Recheneinheiten, auch sonst ist der Chip modern. Der Schwachpunkt könnte die Grafikeinheit werden.

2016 könnte für Qualcomm ein teures Jahr werden: Der fehlende Design Win im Galaxy S6 verringert den Umsatz, zudem soll der Snapdragon 820 bei Samsung produziert werden. Konkurrenten wie Apple haben dort ebenfalls schon Kapazitäten angemeldet.

Rockstar hat bei der PC-Version von GTA 5 alles richtig gemacht: Das Spiel läuft dank überarbeiteter Technik auf langsamen Rechnern rund, reizt aber auch High-End-Systeme aus. Wir haben Grafikkarten- sowie CPU-Benchmarks erstellt und die Engine durchleuchtet.
Von Marc Sauter

Nach zwei Rekordquartalen in Folge gehen TSMCs Umsatz und Gewinn zurück: Apple benötigt weniger Chips für seine iPhones und iPads, der PC-Markt hat abseits der Geforce GTX Titan X nichts zu bieten.

Seit Monaten keine neuen Produkte: AMDs kombinierte Grafik- und Prozessor-Sparte setzt immer weniger um, auch bei den Konsolen-Chips geht es bergab. Zudem musste AMD die Wafer-Bestellungen bei Auftragsfertiger Globalfoundries kürzen.

Intel macht in schwierigen Zeiten mit 2 Milliarden US-Dollar 3 Prozent mehr Gewinn. Doch die Umsatzprognose ist zuvor um fast eine Milliarde US-Dollar gesenkt worden.

Xoro präsentiert mit dem Xoro Pad 8W4 ein neues Windows-Tablet im Einsteigerbereich: Für 140 Euro bekommt der Nutzer ein 8-Zoll-Gerät mit Intel-Prozessor, Tasche und Ständer. Die Variante 8W4+ hat eine minimal bessere Ausstattung.

Sich selbst im laufenden Betrieb reparieren, das ist ab der jetzt erschienenen Version des Linux-Kernels 4.0 möglich - zumindest rudimentär. Die Funktion ist allerdings noch umstritten. Außerdem gibt es Abhilfe bei Rowhammer-Angriffen.

Mehr als die dreifache Geschwindigkeit des aktuellen Spitzenreiters: Intels Aurora-Supercomputer soll eine Rechenleistung von über 180 Petaflops erreichen. Das mit Xeon Phi ausgestattete System benötigt zwar enorm viel Energie, ist aber sehr effizient.

Wer bisher nicht an Unlimited Detail glaubte, kann die Engine-Technik selbst ausprobieren: Euclideon hat eine Webdemo veröffentlicht, die mehrere Szenen zeigt. Noch gibt es aber diverse Einschränkungen.

Wer in Ultra-HD durch Los Santos sausen möchte, braucht schnelle Hardware. Rockstar Games hat jetzt die Systemanforderungen für die hohen Auflösungen der PC-Version von GTA 5 mit einer Bildrate von 30 und von 60 fps bekannt gegeben.

Der Apple-II-Nachbau überrascht nicht nur durch seinen einfachen Hardwareaufbau, sondern auch seine clevere Implementierung, um die Limitierungen des Arduinos zu umgehen.

Das einst als Volks-Tablet mit der Bild-Zeitung vermarktete Surftab Wintron bietet Trekstor nun mit Tastatur an. Der Preis liegt sehr niedrig, störend ist einzig die Display-Auflösung.

Was für Tablets Cherry Trail heißt, nennt Intel für günstige PCs Braswell und verkauft es als Celeron sowie Pentium. Die Atom-Kerne liefern ausreichend Leistung, die Grafikeinheit beherrscht 4K und H.265.

Das Ultrabook XPS 13 von Dell ist nun auch als Developer Edition mit Ubuntu verfügbar. US-Kunden haben dabei eine größere Auswahl als jene in Europa. Die Linux-Modelle sind etwas günstiger als ihre Pendants mit Windows.

250 US-Dollar für 200 MHz: Apple verkauft das neue Macbook gegen Aufpreis mit einem nominell schnelleren Core-M-Prozessor, praktisch rechnet der aber nicht flotter. Das ist ärgerlich, da Apple die doppelte SSD-Kapazität nur samt größerem Chip anbietet.

Aus Silvermont wird Airmont: Dank der 14-nm-FinFET-Technologie schrumpfen zwei Atom-Kerne plus Cache um 64 Prozent. Klein dürfte der Chip verglichen mit der Konkurrenz dennoch nicht sein.

Egal ob Spielekonsolen oder Digital Signage: AMDs Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit sind gefragt. Ein aktueller Kunde ist Samsung, in dessen Systemen die Embedded-Variante von Kaveri steckt.

Nicht nur Samsung in Südkorea produziert Chips mit 14-nm-Technik, sondern auch Globalfoundries in den USA. Deren Partnerschaft ist der Grund, warum sich Apple für das nächste iPhone vorerst vom Halbleiterhersteller TSMC abgewendet hat.

Nach Milliardenverlusten im Mobile-Segment stellt Intel seine Sparten um: Die Quartalsresultate von Chips für Smartphones und Tablets werden künftig mit den Desktop-Prozessoren verrechnet, am eigentlichen Problem ändert das aber nichts.

Vier überzeugende aktuelle Mini-PCs, HPs Elitedesk 800 Mini, Lenovos Thinkcentre Tiny M93p, Dells Optiplex 9020 Micro sowie Fujitsus Esprimo Q520, haben wir bereits getestet. Jetzt haben wir noch ausprobiert, wie gut sie mit Linux laufen.

Die Grafik-Schnittstelle Vulkan der Khronos Group soll auch für die Playstation 4 verfügbar sein und so vor allem den Entwicklern von Multiplattformtiteln die Arbeit erleichtern.

Microsoft hat mit dem Surface 3 den Nachfolger des Windows-RT-basierten Surface 2 vorgestellt, verzichtet aber auf die eingeschränkte Windows-Version. Das neue Gerät ist ein abgespecktes Surface Pro 3 und richtet sich an Nutzer, die ein Tablet statt eines Ultrabooks wollen - günstig ist es aber nicht.

Asus' erste Steam-Machine kommt nicht mit Steam OS, sondern mit Windows 8.1 und bietet genügend Leistung zum Spielen. Der kompakte Spielerechner ist leise und sparsam, aber teuer.

Ohne High-End-System keine flüssige Darstellung: Youtube bietet Videomaterial in Ultra-HD, also 3.840 x 2.160 Pixeln, und mit 60 Bildern pro Sekunde an. Das klappt noch nicht mit allen Browsern.

Die von Facebook vorgestellte IDE Nuclide unterstützt den PHP-Dialekt Hack sowie die Javascript-Projekte Flow und React des Unternehmens. Der Code basiert auf dem Github-Editor Atom, steht aber noch nicht öffentlich bereit.

Das Package passt gerade so in eine Hand: Intels Chip der neuen Xeon Phi, Codename Knights Landing, besteht aus über 8 Milliarden Transistoren, drumherum sitzen acht DRAM-Stapel.

Hier klickt nicht die Mechanik, sondern ein Motor: Das Force-Touch-Trackpad macht die neue Generation des Macbook Pro 13 mit Retina-Display und neuem Broadwell-Prozessor besonders interessant. Wir haben uns den Schummelklick genauer angesehen, der erstaunlich wenig auffällt.
Von Andreas Sebayang

Zehn Millionen Draw-Calls pro Sekunde und mehr: Der API-Overhead-Test des 3DMark prüft, wie viele Render-Aufrufe CPUs unter der DX11-, der DX12- und der Mantle-Schnittstelle schaffen.

Er entwickelte den Pentium M und legte damit die Basis für nahezu alle heutigen Intel-Prozessoren: Mooly Eden, einst Chef von Intels Israel-Standort, verlässt das Unternehmen nach 33 Jahren.

Nach Vorwürfen gegen Allwinner habe das Unternehmen in einem Update die LGPL-Verletzungen nun wohl noch weiter verschleiert, schreibt Luc Verhaegen. Die betroffenen Symbole im Binärcode seien lediglich entfernt worden, nicht aber der Code.

Gesockelt, vier Kerne, Iris Pro Graphics mit Embedded-DRAM, offener Multiplikator und 65 Watt TDP: Intels Broadwell Unlocked werden als Core i7-5775C und Core i5-5675C verkauft, aber schon in wenigen Wochen von den schnelleren Skylake-Modellen abgelöst.

Der ARM-Hersteller Allwinner soll nicht nur gegen Copyleft-Lizenzen verstoßen, sondern das zusätzlich auch noch verschleiern, schreibt Linux-Entwickler Luc Verhaegen. Bei der Community sind die Chips von Allwinner besonders beliebt.

Früher war alles besser: Lenovo orientiert sich beim Thinkpad X1 Carbon an der ersten Version, da das letzte Modell vielen Kunden nicht behagte. Bis auf Details ist die Neuauflage gelungen - geht doch.
Von Marc Sauter

Nvidia will für die Forschung an tiefen neuronalen Netze einen Rechner zum Preis von 15.000 US-Dollar anbieten. Dafür sollen Forscher die größtmögliche GPU-Leistung bekommen, die mit einer Steckdose möglich ist - und viel vorinstallierte Software.