Abo
  • Services:

FTC: Qualcomm soll Apple zu Exklusivvertrag gezwungen haben

Qualcomm steht jetzt auch in den USA wegen unfairer Geschäftspraktiken unter Druck. Apple sei mit Preisnachlässen gezwungen worden, nicht bei Konkurrenten iPhone-Modems einzukaufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Snapdragon 835
Snapdragon 835 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Die US-Handelskommission FTC (Federal Communications Commission) wirft Qualcomm unfaire Wettbewerbspraktiken vor, um seine Monopolstellung zu erhalten. In einer am 17. Januar 2017 in Kalifornien eingereichten Klage hieß es, Qualcomm habe den iPhone-Hersteller Apple in den Jahren 2011 bis 2016 zu einer Exklusivvereinbarung gezwungen.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Hirschvogel Holding GmbH, Denklingen

Apple habe günstigere Patentzahlungen für die Zusage erhalten, im iPhone keine Modems anderer Anbieter zu verwenden. Qualcomm bestritt, mit einem Abbruch der Lieferungen gedroht zu haben, um unfaire Lizenzzahlungen zu erhalten.

Ermittlungen überall

Qualcomm bietet mit der Snapdragon-Reihe Prozessoren an und ist durch seine WLAN- und WWAN-Chips sowie die dazugehörigen Plattformen bekannt. Die Systems-on-a-Chip stecken in Smartphones, Tablets, Smart-TVs und Embedded-Systemen. Die dazugehörigen LTE-Modems sind entweder integriert oder werden einzeln verkauft.

In Südkorea wurde Ende Dezember 2016 wegen Wettbewerbsverstößen eine Strafe in Höhe von 1,03 Billion Won (854 Millionen US-Dollar) gegen Qualcomm erlassen. Das gab die südkoreanische Wettbewerbsbehörde KFTC (Korea Fair Trade Commission) bekannt. Qualcomm habe seine dominierende Marktposition mit überzogenen Lizenzpreisen missbraucht.

Südkoreas Smartphone-Hersteller Samsung, LG und Pantech hatten eine Beschwerde wegen überhöhter Lizenzzahlungen eingereicht. Der weltweit größte eigenständige Chipdesigner berechne ihnen Lizenzgebühren auf der Grundlage der Gesamtkosten eines mobilen Geräts statt nur die Kosten für den Chipsatz oder für andere Komponenten, in die die Technologie eingebettet ist.

Im vergangenen Jahr hatte der US-Konzern in China eine Strafe von 975 Millionen US-Dollar auferlegt bekommen, weil auch von chinesischen Herstellern zu hohe Lizenzgebühren verlangt worden seien. Auch in Europa wird Qualcomm von den Wettbewerbsbehörden beobachtet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,88€ (Bestpreis!)
  2. 39€ (Vergleichspreis 59,99€)
  3. 169€ (Vergleichspreis 198€)

SchmuseTigger 18. Jan 2017

2011?

Shrykull 18. Jan 2017

na ja - der Vorwurf der Verschwörungstheorie stammt ja auch von der Agency... ;-)

M.P. 18. Jan 2017

Die offiziellen Busse bei Olympia sind alle vom Sponsor Hyundai. In den "Sperrbezirken...


Folgen Sie uns
       


Asus ROG Phone - Hands On auf der Computex 2018

Das ROG ist ein interessantes Konzept, das sich schon beim an Gamer gerichteten Design von anderen Telefonen unterscheidet. Außergewöhnlich sind die vielen Zubehörteile: darunter ein Handheld-Adapter, ein Desktop-Dock, ein Anstecklüfter und ein Controllermodul. Wir haben es uns angeschaut.

Asus ROG Phone - Hands On auf der Computex 2018 Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

Bargeldloses Zahlen: Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt
Bargeldloses Zahlen
Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt

Während Google Pay jüngst hierzulande gestartet ist, lässt Apple Pay auf sich warten. Kein Wunder: Der deutsche Markt ist schwierig - und die Banken sind in einer guten Verhandlungsposition.
Eine Analyse von Andreas Maisch

  1. Bargeldloses Zahlen Apple und Goldman Sachs planen Apple-Kreditkarte

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

    •  /