Abo
  • Services:

Slimbook-Kooperation: KDE-Community veröffentlicht Laptop mit eigener Distro

In Zusammenarbeit mit dem spanischen Hersteller Slimbook hat die KDE-Community einen Laptop vorgestellt, der das Projektlogo trägt und mit der hauseigenen Distribution KDE Neon ausgeliefert wird. Nervige Bugs im Zusammenspiel mit der Hardware soll es so nicht mehr geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Das KDE Slimbook wird mit KDE Neon ausgeliefert.
Das KDE Slimbook wird mit KDE Neon ausgeliefert. (Bild: KDE/CC-BY 3.0)

Mit dem im vergangenen Jahr vorgestellten KDE Neon hat die KDE-Community volle Kontrolle über eine Distribution und damit über das Betriebssystem bekommen, statt wie bisher das Paketieren der Software anderen zu überlassen. Übrig blieb allerdings noch eine Schicht, die die Community bisher nicht kontrolliert hat: die Hardware. Das ändert sich jetzt, wie es in der Ankündigung zu einem Laptop heißt, der in Kooperation mit dem spanischen Hersteller Slimbook entstanden ist.

Stellenmarkt
  1. Lands' End GmbH, Mettlach
  2. Dataport, Hamburg

Der Hersteller habe aktiv die Zusammenarbeit mit der KDE-Community gesucht, um Laptops mit KDE-Logo vertreiben zu können, die mit vorinstalliertem Plasma-Desktop und KDE-Anwendungen ausgeliefert werden. "Wir waren begeistert von der Idee und setzten unsere Designer und Entwickler an die Aufgabe, ein Branding für ein solches Gerät zu schaffen und sicherzustellen, dass KDE Neon ohne Hardwareprobleme darauf läuft", schreiben die Entwickler.

Solide Ultrabook-Hardware

Das KDE-Slimbook ist grundsätzlich in zwei verschiedenen Ausführungen erhältlich: Eine nutzt Intels Core i5-6200U als CPU, die etwas leistungsfähigere Variante einen Core i7-6500U. In beiden Skylake-Chips ist die Grafikeinheit HD Graphics 520 integriert. Standardmäßig genutzt werden 4 GByte DDR3-1600 RAM. Gegen einen Aufpreis können auch 8 oder 16 GByte Arbeitsspeicher genutzt werden. Ähnlich verhält es sich mit der mSata-SSD als Festspeicher, die standardmäßig 120 GByte umfasst, was auf Kundenwunsch auf 250 GByte oder 500 GByte erweitert werden kann.

Für die drahtlose Kommunikation können die Intel-Chips 7265N oder 7265AC genutzt werden. Die Geräte verfügen zudem über zwei USB-A-Ports, die USB 3.0 unterstützen, ein Kartenlesegerät sowie einen Mini-HDMI-Ausgang. Das eingebaute LED-Display ist 13,3 Zoll groß und bietet eine FullHD-Auflösung. Als Energiespeicher wird ein Lithium-Akku mit 6800 mAH Speichervermögen verwendet. Der Basispreis für die weniger leistungsstarke Hardware beträgt 730 Euro, das andere Modell kostet ab 849 Euro.

KDE Neon vorinstalliert

Als Betriebssystem wird wie erwähnt KDE Neon verwendet. Dabei handelt es sich um eine Art Rolling-Release für den Plasma-Desktop und dazugehörige Anwendungen. Das Team baut hierfür eigene Pakete seiner Software und nutzt als Basis die jeweils aktuelle LTS-Veröffentlichung von Ubuntu.

Das Team behält sich aber vor, weitere Distributionen anzubieten: "Im Moment wird das KDE Slimbook immer mit KDE Neon vorinstalliert, aber wir sind offen für andere Distributionen, die vorinstalliert mit Plasma für die Kunden zur Auswahl stehen. Das KDE Slimbook ist für Leute, die KDE-Software lieben, unabhängig davon, ob sie aktiv an KDE beteiligt sind oder nicht."



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 45,99€ (Release 19.10.)
  3. (-82%) 8,88€
  4. 31,99€

Abdiel 26. Jan 2017

Schon der Begriff "versus" bei synonym verwendeten Begriffen ist ein Oxymoron...

HanSwurst101 26. Jan 2017

Ne, ist klar. Wenn man sich schon so erklären muss = Copycat.

Wahrheitssager 26. Jan 2017

Da läuft gerade eine Art DDOS, da die Nachricht auf den Newsportalen rauf und runter läuft.

SelfEsteem 26. Jan 2017

Besserer Support als mit "plain Ubuntu" oder irgendeiner anderen Distro wirds wohl kaum...


Folgen Sie uns
       


Rebble Pebble - Test

Pünktlich zur Abschaltung der Pebble-Server hat das Rebble-Projekt seine Alternative gestartet. Der Rebble-Server bringt Funktionen wie den Appstore und die Wetteranzeige in der Timeline zurück. Ganz perfekt ist der Ersatz aber noch nicht.

Rebble Pebble - Test Video aufrufen
Red Dead Redemption 2 angespielt: Mit dem Trigger im Wilden Westen eintauchen
Red Dead Redemption 2 angespielt
Mit dem Trigger im Wilden Westen eintauchen

Überfälle und Schießereien, Pferde und Revolver - vor allem aber sehr viel Interaktion: Das Anspielen von Red Dead Redemption 2 hat uns erstaunlich tief in die Westernwelt versetzt. Aber auch bei Grafik und Sound konnte das nächste Programm von Rockstar Games schon Punkte sammeln.
Von Peter Steinlechner

  1. Red Dead Redemption 2 Von Bärten, Pferden und viel zu warmer Kleidung
  2. Rockstar Games Red Dead Online startet im November als Beta
  3. Rockstar Games Neuer Trailer zeigt Gameplay von Red Dead Redemption 2

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

    •  /