Abo
  • Services:

Intel Core i7-7700K im Test: Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking

Wer einen Kaby-Lake-Chip erwirbt, erhält kaum zehn Prozent mehr Leistung als bei Skylake, eine H.265-Hardware-Beschleunigung und einen größeren Übertaktungsspielraum. Unter AVX-Volllast verglühen die effizienten CPUs allerdings fast.

Ein Test von veröffentlicht am
Core i7-7700K mit MSIs Z270 SLI Plus
Core i7-7700K mit MSIs Z270 SLI Plus (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Vor einigen Monaten kündigte Intel-Chef Brian Krzanich einen lange erwarteten Schritt an: Die bisherige Tick-Tock-Strategie wird aufgegeben, stattdessen erfolgt die Veröffentlichung neuer Prozessorgenerationen nach einer PAO genannten Herangehensweise (Process, Architecture, Optimization). Das bedeutet schlicht, dass Intel nicht mehr eine überarbeitete Mikroarchitektur und ein neues Fertigungsverfahren abwechselnd aufeinander folgen lässt.

Inhalt:
  1. Intel Core i7-7700K im Test: Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
  2. Boards mit kleinen Neuerungen
  3. Nur dank mehr Takt schneller
  4. Stabile 5 GHz mit Übertaktung
  5. Verfügbarkeit und Fazit

Stattdessen nutzt der Hersteller eine vorhandene Herstellungstechnik länger. Die erste 14-nm-basierte Generation war Broadwell, im Spätsommer 2015 folgte Skylake, und Kaby Lake ist nun schon die dritte. Allerdings hat Intel das Verfahren zwischenzeitlich verfeinert und spricht von 14FF+ statt von 14FF.

  • Der Core i7-7700K in seiner neuen Verpackung (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Intel schickte uns ein Qualification Sample des Core i7-7700K, keinen Retail-Chip (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Blockdiagramm des Z270-Chipsatzes (Bild: Intel)
  • Die neuen PCHs unterstützen Optane Memory (Bild: Intel)
  • MSIs Z270 SLI Plus (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Das Board verfügt über zwei USB-3.1-Gen2-Ports (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Intern sind sie per Asmedia-Controller über zwei PCIe-Lanes angebunden (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • MSI verbaut einen ... (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... und noch einen M.2-Slot (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Beide nutzen volle vier Lanes (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der 7700K weist höhere RAM-Werte auf (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Offiziell unterstützt der ältere 6700K nur DDR4-2133 (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Geforce GTX 1060 FE, Win10 x64
  • MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Geforce GTX 1060 FE, Win10 x64
  • MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Geforce GTX 1060 FE, Win10 x64
  • MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Geforce GTX 1060 FE, Win10 x64
  • MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Geforce GTX 1060 FE, Win10 x64
  • MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Geforce GTX 1060 FE, Win10 x64
  • MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Geforce GTX 1060 FE, Win10 x64
  • MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Geforce GTX 1060 FE, Win10 x64
  • MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Geforce GTX 1060 FE, Win10 x64
  • DDR4-2400 hilft dem 7700K (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Intel HD Graphics, Win10 x64
  • MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Intel HD Graphics, Win10 x64
  • MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Intel HD Graphics, Win10 x64
  • Unser 7700K schafft 5 GHz (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Intel hat die OC-Eigenschaften verbessert (Bild: Intel)
  • Seasonic Platinum Fanless 520W, MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Intel HD Graphics, Win10 x64
  • Seasonic Platinum Fanless 520W, MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Intel HD Graphics, Win10 x64
  • Seasonic Platinum Fanless 520W, MSI Z270 SLI Plus, 2x 8 GByte DDR4-2133/-2400, Intel HD Graphics, Win10 x64
Der Core i7-7700K in seiner neuen Verpackung (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Bisher gibt es aus der Kaby-Lake-Reihe nur Prozessoren für Mini-PCs und Ultrabooks, heute fällt der Startschuss für die Desktop- und die Notebook-Pendants. Den Core i7-7700HQ für mobile Geräte schauen wir uns dediziert an, in diesem Artikel geht es um den Core i7-7700K. Der Chip entspricht weitgehend seinem Vorgänger, dem Core i7-6700K: Er nutzt vier Kerne mit Hyperthreading und passt in den Sockel LGA 1151.

Mit einem Basistakt von 4,2 statt 4 GHz und einem Boost von bis zu 4,5 GHz statt 4,4 GHz liegen die CPU-Frequenzen etwas höher. Obendrein unterstützt der Core i7-7700K eine Speichergeschwindigkeit von DDR4-2400 statt DDR4-2133 (ohne ECC), wenn ein Modul pro Kanal verwendet wird. Zwar kann auch der Core i7-6700K mit flotterem RAM umgehen, dann wird er aber außerhalb der offiziellen Spezifikationen betrieben.

ModellCPU-KerneBasistaktTurbo (4C/1C)L3-CacheGrafikGPU-TaktSpeicherTDP
Core i7-7700K4 + SMT4,2 GHz4,4 / 4,5 GHz8 MByteHD 6301.150 MHzDDR4-240091W
Core i5-7600K43,8 GHz4,0 / 4,2 GHz6 MByteHD 6301.150 MHzDDR4-240091W
Core i7-77004 + SMT3,6 GHz4,0 / 4,2 GHz8 MByteHD 6301.150 MHzDDR4-240065W
Core i5-760043,5 GHz3,9 / 4,1 GHz6 MByteHD 6301.150 MHzDDR4-240065W
Core i5-750043,4 GHz3,6 / 3,8 GHz6 MByteHD 6301.100 MHzDDR4-240065W
Core i5-740043,0 GHz3,3 / 3,5 GHz6 MByteHD 6301.000 MHzDDR4-240065W
Core i7-7700T4 + SMT2,9 GHz3,6 / 3,8 GHz8 MByteHD 6301.150 MHzDDR4-240035W
Core i5-7600T42,8 GHz3,5 / 3,7 GHz6 MByteHD 6301.100 MHzDDR4-240035W
Core i5-7500T42,7 GHz3,1 / 3,3 GHz6 MByteHD 6301.100 MHzDDR4-240035W
Core i5-7400T42,4 GHz2,8 / 3,0 GHz6 MByteHD 6301.000 MHzDDR4-240035W
Core i3-7350K2 + SMT4,2 GHzn.v.4 MByteHD 6301.150 MHzDDR4-240060W
Core i3-73202 + SMT4,1 GHzn.v.4 MByteHD 6301.150 MHzDDR4-240051W
Core i3-73002 + SMT4,0 GHzn.v.4 MByteHD 6301.150 MHzDDR4-240051W
Core i3-71002 + SMT3,9 GHzn.v.3 MByteHD 6301.100 MHzDDR4-240051W
Core i3-7300T2 + SMT3,5 GHzn.v.4 MByteHD 6301.100 MHzDDR4-240035W
Core i3-7100T2 + SMT3,4 GHzn.v.3 MByteHD 6301.100 MHzDDR4-240035W
Spezifikationen von Kaby Lake S
Stellenmarkt
  1. Hays AG, Frankfurt am Main
  2. Hochschule Heilbronn, Heilbronn-Sontheim

Weitere heute veröffentlichte Modelle sind unter anderem der Core i5-7600K mit vier Kernen ohne SMT und 3,8 GHz bis 4,2 GHz sowie nach unten hin der Core i5-7400 mit 3 GHz bis 3,5 GHz. Anders als bei den beiden K-Modellen beträgt die thermische Verlustleistung 91 statt 65 Watt. Obendrein sind wie üblich Chips mit 35 Watt erhältlich, etwa der Core i7-7700T mit 2,9 GHz bis 3,8 GHz. Neu ist ein Dualcore mit offenem Multiplikator, der Core i3-7350K mit 4,2 GHz.

Zur siebten Core-i-Generation gehören außerdem neue Chipsätze wie der Z270. Der unterscheidet sich allerdings kaum vom bisherigen Z170 und bei der spannendsten Neuerung hält sich Intel wie so oft mit Details bedeckt.

Boards mit kleinen Neuerungen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 69,95€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-68%) 8,99€
  3. 69,99€

ms (Golem.de) 05. Feb 2017

Weil Prime halt u.a. AVX nutzt und im UEFI offenbar kein AVX-Offset eingestellt ist...

Funky303 16. Jan 2017

Da bei mir mein guter i7-920 samt Board den Geist vor Weihnachten aufgegeben hat, wollte...

matzems 13. Jan 2017

Das lohnt sich nur wenn du dann aber nen richtiges Power Upgrade durchführst. Min 32 GB...

matzems 13. Jan 2017

Genau, und selbst bei Spielen reicht eine gute alte CPU der ersten Core I7/5 serie...

zjnsvfwc 09. Jan 2017

Vulkan ist keine AMD-eigene Schnittstelle. Auch wenn Teile davon auf Mantle aufbauen...


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut das Labo-Haus - Timelapse

Wir haben uns beim Aufbau vom Nintendo-Labo-Haus gefilmt und die Eindrücke im Timelapse gesichert.

Golem.de baut das Labo-Haus - Timelapse Video aufrufen
Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
Black-Hoodie-Training
"Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
Von Hauke Gierow

  1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
  2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


      •  /