Abo
  • Services:
Anzeige
Snapdragon 835
Snapdragon 835 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Südkorea: Qualcomm soll erneut Milliardenstrafe zahlen

Snapdragon 835
Snapdragon 835 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Qualcomm soll nach einer Beschwerde von Samsung eine Strafe in Höhe von 854 Millionen US-Dollar wegen seiner Lizenzgebühren zahlen. Die Behörde entscheide im Interesse von Samsung, sagte der Qualcomm-Chefjustiziar.

Qualcomm soll wegen Wettbewerbsverstößen in Südkorea eine Strafe in Höhe von 1,03 Billion Won (854 Millionen US-Dollar) zahlen. Das gab die südkoreanische Wettbewerbsbehörde KFTC (Korea Fair Trade Commission) am 28. Dezember 2016 bekannt. Qualcomm habe seine dominierende Marktposition mit überzogenen Lizenzpreisen missbraucht.

Anzeige

Südkoreas Smartphone-Hersteller Samsung, LG und Pantech hatten eine Beschwerde wegen überhöhter Lizenzzahlungen eingereicht. Der weltweit größte eigenständige Chip-Designer berechne ihnen Lizenzgebühren auf der Grundlage der Gesamtkosten eines mobilen Geräts statt nur die Kosten für den Chipsatz oder für andere Komponenten, in die die Technologie eingebettet ist.

"Qualcomm hat unilaterale, missbräuchliche Bedingungen für Lizenzverträge erzwungen, ohne einen fairen Berechnungsprozess durchzuführen", sagte Shin Young-sun, ein Direktor der Korean Fair Trade Commission.

Im vergangenen Jahr hatte der US-Konzern in China eine Strafe von 975 Millionen US-Dollar auferlegt bekommen, weil auch von chinesischen Herstellern zu hohe Lizenzgebühren verlangt worden seien. Auch in den USA und Europa wird Qualcomm von den Wettbewerbsbehörden beobachtet.

Rosenberg: eine Entscheidung im Interesse von Samsung

Qualcomm bietet mit der Snapdragon-Reihe Prozessoren an und ist durch seine WLAN- und WWAN-Chips sowie die dazugehörigen Plattformen bekannt. Die Systems-on-a-Chip stecken in Smartphones, Tablets, Smart-TVs und Embedded-Systemen. Die dazugehörigen LTE-Modems sind entweder integriert oder werden einzeln verkauft.

Qualcomm bezeichnete die Strafe als unhaltbar und will dagegen klagen, wenn die schriftliche Aufforderung mit Begründung der Behörde vorliegt. Laut Qualcomm verstößt die Entscheidung der südkoreanischen Behörden gegen das Freihandelsabkommen zwischen Südkorea und den USA, sagte Don Rosenberg, Chefjustiziar von Qualcomm. Dem Unternehmen sei nicht die Möglichkeit gegeben worden, sich angemessen zu verteidigen, was laut Handelsabkommen erforderlich sei.

"All das geht an den wirtschaftlichen Realitäten vorbei", sagte Rosenberg. "Die gesamte Branche funktioniert so." Die Behörde entscheide im Interesse von Samsung.


eye home zur Startseite
Cok3.Zer0 28. Dez 2016

Qualcomm argumentiert ja gar nicht, dass sie unschuldig seien, sondern lamentieren, dass...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf
  2. Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel
  3. Vorwerk & Co. KG, Düsseldorf
  4. ARRI Media GmbH, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  2. (u. a. The Revenant, Batman v Superman, James Bond Spectre, Legend of Tarzan)
  3. 13,98€ + 5,00€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Take 2

    GTA 5 bringt weiter Geld in die Kassen

  2. 50 MBit/s

    Bundesland erreicht kompletten Internetausbau ohne Zuschüsse

  3. Microsoft

    Lautloses Surface Pro hält länger durch und bekommt LTE

  4. Matebook X

    Huawei stellt erstes Notebook vor

  5. Smart Home

    Nest bringt Thermostat Ende 2017 nach Deutschland

  6. Biometrie

    Iris-Scanner des Galaxy S8 kann einfach manipuliert werden

  7. Bundesnetzagentur

    Drillisch bekommt eigene Vorwahl zugeteilt

  8. Neuland erforschen

    Deutsches Internet-Institut entsteht in Berlin

  9. Squad

    Valve heuert Entwickler des Kerbal Space Program an

  10. James Gosling

    Java-Erfinder wechselt zu Amazon Web Services



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

  1. Re: Far Cry 5 wird wohl der Grund sein

    RickRickdiculou... | 16:47

  2. Re: Starkes Gerät

    futureintray | 16:46

  3. Re: Also wir sind wider beim klassischen...

    MistelMistel | 16:45

  4. Re: Java

    foobarJim | 16:43

  5. Re: Bei unseren Häusern (Isolation+Fenster) is...

    M.P. | 16:42


  1. 16:10

  2. 15:22

  3. 14:59

  4. 14:30

  5. 14:20

  6. 13:36

  7. 13:20

  8. 12:58


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel