DDR5 ist teuer: AMD sieht Wucher bei Speicherpreisen noch ein bis zwei Jahre
Speicherpreise bleiben aktuell weiterhin hoch. Das bestätigt unter anderem auch AMD auf der Computex 2026. Das taiwanesische Magazin 4Gamers(öffnet im neuen Fenster) konnte sich mit David McAfee, Global VP für Client Channel und Graphics Business bei AMD, unterhalten. Der Manager gibt an, dass die Produktion von DDR4-RAM bereits zurückgefahren wird, um mehr Kapazitäten für die Herstellung von DDR5-Speicher freizumachen.
McAfee geht allerdings davon aus, dass die Preise für DDR5-Speicher sich in der kommenden Zeit wieder erholen werden. Die schlechte Nachricht: Dies könnte noch bis zu etwa zwei Jahre andauern. Aktuell sind die Preise für die meisten DDR5-Produkte auf dem Endkundenmarkt seit einigen Monaten relativ stabil, nachdem sie Ende 2025 und Anfang 2026 enorm gestiegen sind.
Mobil-CPUs mit DDR6?
Für künftige Mobil-CPUs könnte AMD derweil schon LPDDR6-Arbeitsspeicher einsetzen. Das haben zumindest Leaks vom Februar 2026 ergeben. Die CPUs laufen unter dem Projektnamen Medusa Halo und werden wohl erst in den Jahren 2027 oder 2028 erwartet. Das aktuelle DDR5 dürfte also vorerst weiterhin die wichtigste Rolle spielen.
AMD ist sich aktuell noch nicht sicher, ob der aktuelle AM5-Sockel mit DDR6 kompatibel sein wird oder speziell dafür ein neuer Sockel entwickelt wird. Dies würde initial mehr Entwicklungskosten nach sich ziehen. Generell wird der AM5-Sockel aber noch bis mindestens 2029 genutzt. Das hat AMD auf der Computex 2026 bestätigt. Darauf wird also mindestens noch eine kommende Prozessorgeneration funktionieren, was einen Neukauf von Mainboards nicht unbedingt notwendig machen wird.
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