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Thermaltake Engine 27
Thermaltake Engine 27 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Thermaltake Engine 27 ausprobiert: Flache Pfeife mit Metalllüfter

Thermaltake Engine 27
Thermaltake Engine 27 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer auf der Suche nach einem CPU-Kühler mit sehr geringer Bauhöhe für HTPCs sucht, wird zwar bei Thermaltakes Engine 27 fündig. Das Konzept, einen Radiator als Lüfter zu verwenden, halten wir zumindest in diesem Fall aber für fraglich.
Ein Hands on von Marc Sauter

Auch wer den Markt der Luft-CPU-Kühler nur sporadisch verfolgt, dürfte wissen, dass er schon seit Jahren keine wirklichen Innovationen mehr hervorbringt. Gelegentliche Experimente mit Peltierelementen oder Verdampfungskammern erweisen sich regelmäßig als kaum besser oder gar schlechter verglichen mit etablierter Heatpipe-Technologie, was zuletzt etwa der Phononic Hex 2.0 zeigte. Wortwörtlich frischen Wind bringen wollen nun Thermaltake und Coolchip: Der Engine 27 genannte CPU-Kühler für SFF-Systeme (Small Form Factor) wie kleine Wohnzimmer-Rechner nutzt eine ungewöhnliche Idee.

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Die stammt von den Sandia National Laboratories (PDF) und bricht mit dem klassischen Aufbau. Üblicherweise besteht ein CPU-Kühler aus einer Bodenplatte (Coldplate), die mit Lamellen verbunden ist, durch welche ein Lüfter pustet. Meist wird der Hitzetransport vom Chip zu den Fins von Wärmerohren (Heatpipes) unterstützt, da somit eine weitaus größere Kühloberfläche möglich wird. Der Propeller dient einzig dem Wärmeabtransport, er selbst weist keine Lamellen, dafür aber einen toten Punkt bedingt durch den Motor auf.

  • Thermaltake verweist auf eine TDP von bis zu 70 Watt (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Engine 27 passt nur auf Intels 115x-Sockel (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thermaltake Engine 27 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Coldplate besteht aus vernickeltem Kupfer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Zubehör umfasst eine Backplate und Wärmeleitpaste (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Montiert wird der Engine 27 mit vier gefederten Schrauben (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Kühler ist 27 mm hoch (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Durch den radialen Impeller werden die VRMs besser gekühlt  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Thermaltake Engine 27 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Beim einst Kinetic Cooler genannten Engine 27 ist das anders: Auch er setzt auf eine kupferne Bodenplatte, auf der Aluminiumlamellen wie eine kleine Mauer angebracht sind - der innere Teil aber ist mit kreisförmigen Rillen versehen. Statt eines Kunststofflüfters verwendet Thermaltake einen 60-mm-Impeller mit Aluminiumlamellen, der radial nach außen pustet. Auf seiner Unterseite gibt es ebenfalls Rillen, weshalb sich ein Luftpolster bilden soll. Die Idee ist also, dass zwei Radiatoren statt einem die Wärme an die Umgebung abgeben, wobei ein Kühlkörper zugleich als Propeller fungiert.

Einer der Vorteile des mit 27 mm extrem flachen Engine 27 ist eine relativ hohe Kühloberfläche bei einem Gewicht von 303 Gramm. Laut Thermaltake eignet sich der Kühler für CPUs mit einer TDP von bis zu 70 Watt, auch die mit 33 x 33 mm eher kleine Coldplate zeigt, dass der Engine 27 für sparsame Chips gedacht ist. Ohnehin eignet er sich einzig für Systeme mit Sockeln des Typs LGA 115x, also Intels Sandy-Bridge-, Ivy-Bridge-, Haswell-, Broadwell-, Skylake- und Kaby-Lake-Plattformen. Montiert wird der Engine 27 mit vier gefederten Schrauben und einer Backplate, eine kleine Spritze mit Silikonwärmeleitpaste liegt bei.

So flott er betriebsbereit war, so schnell wollten wir den Kühler aber auch wieder demontieren: Das Laufgeräusch ist recht unangenehm.

Kühl, aber nervig 

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Dwalinn 03. Jan 2017

Das klingt zwar logisch aber ich kann mir nicht Vorstellen das Thermaltake das nicht...

Dwalinn 03. Jan 2017

Ich schwöre auf Thermalright... wurde aber auch stark durch die PCGH beeinflusst andere...

ms (Golem.de) 01. Jan 2017

Testaufnahmen haben gezeigt, dass sich die Frequenz so nicht wirklich abbilden lässt.

FrankM 30. Dez 2016

Das Problem an diesem Lüfter ist, dass dieser zwar die Luft ringsum ansaugt (genauso wie...

anonym 30. Dez 2016

den kozuti kann ich auch empfehlen.



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