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Super Speed Plus: Erste USB-3.1-Gen2-Hubs könnten bald erscheinen

Wer mehrere externe Geräte mit USB-3.1-Gen2-Geschwindigkeit anschließen möchte, benötigt entsprechend viele Ports. Hersteller wie Via Labs arbeiten daher an Controllern für Hubs.

Artikel veröffentlicht am ,
Platine mit VL820-Hub-Controller
Platine mit VL820-Hub-Controller (Bild: Via Labs)

Bisher gibt es zwar Desktops und Notebooks mit der aktuellen USB-3.1-Gen2-Schnittstelle, aber keine Hubs. Diese sind typischerweise als dedizierte Geräte oder beispielsweise in Bildschirme integriert. Multiple Geräte an einen USB-Port zu hängen, klappt daher bisher nicht mit voller Geschwindigkeit, da bisherige Hubs diese auf USB-3.0-Durchsatz (Super Speed) drosseln.

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Erste Hersteller, darunter Via Labs, arbeiten an USB-3.1-Gen2-Hubs oder haben sie auf der Roadmap, wie Heise berichtet. Das VL820-Modell etwa verfügt über vier Downstream-Ports für entsprechend viele Anschlüsse, die bei der gezeigten Beispielplatine als Typ A ausgelegt sind, aber kein Power Delivery beherrschen. Mit einem solchen Hub lässt sich das Problem umgehen, dass USB-3.1-Gen2-Geräte direkt am System angeschlossen werden müssen.

  • Platine mit VL820-Hub-Controller (Bild: Via Labs)
  • Platine mit VL820-Hub-Controller (Bild: Via Labs)
Platine mit VL820-Hub-Controller (Bild: Via Labs)

Notwendig ist allerdings ein Host-Controller auf dem Mainboard des Desktops und Notebooks, der genügend Leistung liefert. Der bei der Skylake-Generation gerne verwendete ASM1142-Controller von Asmedia wird über zwei PCIe-2.0-Lanes oder eine PCIe-3.0-Bahn angebunden, schafft also bei zwei Ports nur 5 GBit/s für jedes angeschlossene Gerät.

Der neuere ASM2142, wie er auf Kaby-Lake-Platinen typisch ist, hängt hingegen an zwei PCIe-3.0-Lanes und schafft so 10 GBit/s für jeden USB-Port. Abseits von Ausnahmen wie Sandisks Extreme 900 Portable SSD, die bis zu 850 MByte/s überträgt, reizt aber kein Gerät die Bandbreite aus.

AMD hat schon natives USB 3.1 Gen2, Intel noch nicht

Bei Intel-Mainboards sowie aktuellen AMD-Platinen müssen USB-3.1-Gen2-Controller via PCIe-Lanes angebunden werden. Erst die Chipsätze für die AM4-Plattform, etwa der X370, integrierten natives USB 3.1 Gen2.

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chewbacca0815 26. Jan 2017

Ah, OK; Sorry, dann war's ein Missverständnis meinerseits. Abwarten. Das ganze USB 3.1...

Pointer 26. Jan 2017

Wär es über ein Nullmodemkabel mit 115 Kilobaud nicht schneller gegangen? Ich hatte...

chewbacca0815 26. Jan 2017

Es sind allerdings auch USB 3.1 mit dem typischen blauen Type-A Stecker unterwegs. Type...

486dx4-160 25. Jan 2017

...auf USB 3.11 Gen2.3c in pink mit Flausch. Das ist hübscher!


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