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XPS 13 Convertible
XPS 13 Convertible (Bild: Dell)

XPS 13 Convertible im Hands on: Dells 2-in-1 ist kompakter und kaum langsamer

XPS 13 Convertible
XPS 13 Convertible (Bild: Dell)

Dell macht aus einem exzellenten Ultrabook ein dem ersten Eindruck nach tolles 2-in-1: Das XPS 13 Convertible nutzt Thunderbolt 3, einen sich selbst übertaktenden Kaby-Lake-Chip und trotz der kompakten Maße großen Akku.
Ein Hands on von Marc Sauter

Mit dem XPS 13 hat Dell eines der besten Ultrabooks am Markt, das aktuelle 9360-Modell ist seit Herbst 2016 im Handel erhältlich. Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hat Dell eine neue Variante des Geräts vorgestellt: das XPS 13 2-in-1. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Convertible, bei dem durch Umklappen des Bildschirms aus einem Ultrabook ein Tablet wird. Wir haben es uns vor Ort angeschaut.

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Das Convertible misst 304 x 199 mm und ist 8 bis 13 mm hoch. Damit ist es einen Hauch kompakter und flacher als das reguläre XPS 13. Das kommt auf 304 x 200 mm bei einer Bauhöhe von 9 bis 15 mm [Update: entgegen Dells Angaben ist das XPS 13 samt Füßchen tatsächlich bis zu 20,1 mm hoch -, was auf unseren Fotos gut zu erkennen ist]. Mit 1,24 statt 1,29 kg wiegt das neue Modell ein bisschen weniger, sofern die Touch-Variante des aktuellen XPS 13 (9360) zum Vergleich herangezogen wird.

Beim Bildschirm gibt es wenig Unterschiede: Dell setzt auf IPS- und Igzo-Technik, jedoch mit modifiziertem Tcon. Die beiden verfügbaren Infinity-Displays lösen entweder mit 1.920 x 1.080 oder mit 3.200 x 1.800 Pixeln auf und sollen jeweils bis zu 400 Candela pro Quadratmeter erreichen. Die 720p-Webcam sitzt wie üblich unter dem Panel, jedoch anders als beim XPS 13 in der Mitte. Dank einer zusätzlichen Infrarotkamera wird Windows Hello unterstützt, allerdings erst mit dem Creator's Update. Hintergrund seien geänderte Algorithmen.

Anschlussseitig setzt Dell auf zwei USB-Type-C-Ports, einen mit Thunderbolt 3 und einen mit USB 3.1 Gen2 plus Displayport-Alternate-Mode. Über beide USB-Type-C-Anschlüsse kann das XPS 13 2-in-1 per 30-Watt-Netzteil aufgeladen werden. Hinzu kommen ein Micro-SD-Kartenleser und ein kombinierter Kopfhörer-Mikrofon-Port. Der Akku ist mit 46 Wattstunden durchaus groß, das XPS 13 weist allerdings satte 60 Wattstunden auf. Für das 2-in-1 gibt Dell bis zu 10 (Netflix) und bis zu 15 Stunden (Mobilemark 2014) Laufzeit an.

  • Dell XPS 13 Convertible (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dell XPS 13 Convertible (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dell XPS 13 Convertible (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dell XPS 13 Convertible (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dell XPS 13 Convertible (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dell XPS 13 Convertible neben XPS 13 9360 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dell XPS 13 Convertible neben XPS 13 9360 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dell XPS 13 Convertible neben XPS 13 9360 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Dell XPS 13 Convertible (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Im Inneren stecken 4 bis 16 GByte verlöteter LPDDR3-Arbeitsspeicher. Die NVMe-SSDs mit 256 bis 1.024 GByte oder das 128-GByte-Sata-Flash-Drive sind als austauschbares M.2-Kärtchen verbaut. Bluetooth und WLAN stellt ein Intel-NIC, das Modell nannte Dell nicht. Als Prozessoren kommen Kaby-Lake-Chips zum Einsatz, entweder der Core i5-7Y54 oder der Core i7-7Y75.

Die sind nominell aufgrund von 4,5 Watt TDP zumindest bei längeren Lasten langsamer als die 15-Watt-Prozessoren im XPS 13. Dell setzt jedoch auf eine Custom-TDP von 9 Watt, wodurch die Y-Chips deutlich flotter arbeiten können. Die Kühlung ist ungeachtet dessen passiv und somit lautlos.

Das laut Dell weltweit kleinste 13-Zoll-2-in-1 gefällt uns

Unserem ersten Eindruck nach ist Dell mit dem XPS 13 Convertible ein sehr gutes Gerät gelungen: Die Qualität des Infinity-Displays bedarf keiner weiteren Worte und die Verarbeitung ist hochwertig. Die Leistung sollte dank 9-Watt-Prozessoren hoch genug sein, Gleiches dürfte für die Akkulaufzeit gelten. Die Anschlüsse sind zwar vielseitig, wir hätten uns aber einen USB-Type-A-Port gewünscht, denn ausschließlich USB Type C erfordert derzeit noch häufig Adapter.

Hierzulande verkauft Dell das XPS 13 Convertible in drei Versionen: Für 1.400 Euro gibt es den 7Y54 mit 8 GByte, 128 GByte und 1080p-Display. Wer 1.650 Euro bezahlt, erhält den 7Y75 mit ebenfalls 8 GByte, aber 256-GByte-SSD und QHD+. Das Topmodell kostet 1.800 Euro, das Flash-Drive fasst dann 512 GByte.


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CrazyBird 01. Feb 2017

"Für 1.400 Euro gibt es den 7Y54 mit 8 GByte, 128 GByte und 1080p-Display. Wer 1.650 Euro...

Nono68 10. Jan 2017

Hallo Golem-Team, im Netz ist - wie bei Euch auch - häufiger von einer 1 TB SSD-Variante...

ms (Golem.de) 07. Jan 2017

"Later that year" ^^

ms (Golem.de) 07. Jan 2017

Gibt's das XPS 13 (9360) echt nicht mit mattem 1080p und 16 GByte? Meh :-/

adjust-IT 07. Jan 2017

In der Filterblase von Golem ist das vielleicht bisher übersehen worden - aber dafür gibt...



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