Kaby Lake: Intel macht den Pentium dank HT fast zum Core i3

Ohne größere Ankündigung hat Intel die Kaby-Lake-basierten Celeron und Pentium veröffentlicht. Letztere Chips unterstützen erstmals Hyperthreading, was bisher den Core i3 vorbehalten war. So gesehen sind die Neuen recht günstig.

Artikel veröffentlicht am ,
Pentium als Boxed-Version
Pentium als Boxed-Version (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Im Zuge der Vorstellung von Kaby Lake und unseres Tests des Core i7-7700K hat Intel ohne vorherige Ankündigung - wie erwartet - die Prozessoren vom Typ Celeron und Pentium für den Sockel 1151 aktualisiert. Konkret handelt es sich um Modelle der G3900-Serie, um Chips aus der G4500-Reihe und um die neue G4600-Serie. Allerdings gibt es in den Modellreihen auch Prozessoren, die noch die ältere Skylake-Technik nutzen und fast genauso heißen.

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Der Celeron G3930 etwa ist ein Kaby-Lake-, der G3920 aber ein Skylake-Chip. Gleiches gilt für den Pentium G4520 (SKL) und den neuen G4560 (KBL) - wir haben daher zur besseren Übersicht alle in eine Tabelle gepackt. Während bei den Celeron einzig die Taktrate steigt und die integrierte Grafikeinheit auf die Gen9 aktualisiert wurde, spendiert Intel den Pentium erstmals Hyperthreading, die eigene Implementierung von Simultaneous Multithreading. Gemeint sind hier freilich die Pentium der Core-iX-Familie und nicht (frühere) Modelle mit Atom-, Core- oder gar der Netburst-Architektur.

ModellCPU-KerneTaktL3-CacheGrafikGPU-TaktSpeicherTDP
Pentium G46202 + SMT3,7 GHz3 MByteHD 6301.100 MHzDDR4-240051W
Pentium G46002 + SMT3,6 GHz3 MByteHD 6301.100 MHzDDR4-240051W
Pentium G4600T2 + SMT3,0 GHz3 MByteHD 6301.050 MHzDDR4-240035W
Pentium G45602 + SMT3,5 GHz3 MByteHD 6101.050 MHzDDR4-240054W
Pentium G4560T2 + SMT2,9 GHz3 MByteHD 6101.050 MHzDDR4-240035W
Celeron G395023,0 GHz2 MByteHD 6101.050 MHzDDR4-240051W
Celeron G393022,9 GHz2 MByteHD 6101.050 MHzDDR4-240051W
Celeron G3930T22,7 GHz2 MByteHD 6101.000 MHzDDR4-240035W
Spezifikationen der Celeron (KBL) und Pentium (KBL)

Folgerichtig können die Dualcores nun vier statt zwei Threads ausführen, was im Desktop-Segment bisher den Core i3 vorbehalten war. Vier logische Kerne sind wichtig für viele Spiele, die ohne gar nicht starten. Daher haben wir im Preissegment von 100 Euro für Gamer bisher AMDs Athlon-CPUs sowie A10- und A8-Chips empfohlen. Alle Pentium unterstützen obendrein DDR4-2400-Speicher (ohne ECC) und die Topmodelle weisen gar eine HD Graphics 630 auf. Einziger Vorteil der Core i3 ist es, AVX-2.0-Code ausführen zu können.

Laut Preisliste sind die neuen Celeron und Pentium so teuer wie ihre Vorgänger. Ein Blick in den Golem-Preisvergleich zeigt jedoch, dass der Pentium G4620 mit 3,7 GHz etwa 100 Euro kostet - der Vorgänger Pentium G4520 derzeit noch 10 Euro weniger. Um das in den Kontext zu setzen: Der Pentium G4620 entspricht quasi dem Core i3-6100 (115 Euro), der neue Core i3-7100 (3,9 GHz) ist ab 130 Euro erhältlich. Spannend finden wir daher der Pentium G4560 mit 3,5 GHz für gerade einmal 75 Euro, der aber noch nicht lieferbar ist.

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NativesAlter 12. Jan 2017

Meine Vermutung: ciceros Rechner läuft auf Gentoo Linux. =) SCNR

plutoniumsulfat 12. Jan 2017

Sind die GPUs doch auch nicht.....das Problem der Heizkörper war die nicht angepasste...

niemandhier 12. Jan 2017

na wie gesagt beim Foto und Video rendern..das wäre in schneller schon nett..

Keepo 12. Jan 2017

für desktops hat intel alles rund um die 4 gebastelt: core i3, 2 kerne, 4 threads core...

Anonymer Nutzer 12. Jan 2017

Variiert... in Leeds gab es für die die 2011 nicht gejammert haben noch Core2Duos...



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