Graalphone angesehen: Der heilige 3D-Smartphone-Netbook-Tablet-Kamera-Graal

Die CES ist erfahrungsgemäß nicht arm an wunderlichen Geräten - auf der Messe 2017 ist das Graalphone(öffnet im neuen Fenster) eines davon. Der gleichnamige französische Hersteller will das ultimative mobile Büro schaffen und bringt in dem Gerät ein Netbook, ein Tablet, ein Smartphone und eine 3D-fähige Kamera unter.

Zu Beginn der diesjährigen CES hat der Hersteller das Produkt erstmals gezeigt - bisher allerdings nur einen nicht funktionierenden Mockup. Wir haben uns diesen genauer angeschaut, technische Details hat Graalphone jedoch kaum verraten.










Zusammengeklappt sieht das Graalphone aus wie ein Nintendo 3DS. Klappen wir den 7-Zoll-Bildschirm auf, kommt eine vollwertige Tastatur zum Vorschein. Dann soll sich das Graalphone als Netbook nutzen lassen, als Betriebssystem wird Windows 10 verwendet. Das Display lässt sich insgesamt um 180 Grad nach hinten klappen und dann nach unten schieben - damit wird das Graalphone zum Tablet.
Im Gehäuse steckt ein Smartphone
Im Gehäuse selbst ist ein kleines Smartphone eingeschoben, das mit Android läuft. Laut einem Firmensprecher soll das Telefon des fertigen Graalphone ein 4,7 Zoll großes Display haben. In früheren Produktvorstellungen hingegen wurde noch von einem 5-Zoll-Gerät gesprochen. Die Smartphone-Einheit soll nur einen kleinen Akku haben, da sie die meiste Zeit in der Haupteinheit steckt und dort stetig geladen wird.
Auf der Rückseite ist eine Kamera mit optischem Zoom und großem Xenon-Blitz eingebaut. Das Smartphone hat ebenfalls eine Kamera, die dank einer kleinen Öffnung im Gehäuse auch dann sichtbar ist, wenn das Mobiltelefon eingesteckt ist. Dadurch sollen Nutzer mit dem Graalphone auch 3D-Fotos machen können. Der Bildschirm des Gerätes soll wie das Display des Nintendo 3DS stereoskopische Aufnahmen ohne weitere Hilfsmittel anzeigen können.
Schwammige technische Details
Technische Details hat der Hersteller kaum verraten. Frühere Aufzeichnungen verraten allerdings ein wenig: So soll die Haupteinheit einen Atom-Prozessor von Intel, 4 GByte Arbeitsspeicher, 256 GByte Flash-Speicher, einen Micro-SD-Kartensteckplatz und einen HDMI-Ausgang haben.
Das kleine Smartphone soll einen Qualcomm-Prozessor der jüngsten Generation, 8 GByte RAM, 256 GByte Speicher und zwei SIM-Karten-Steckplätze haben. Das Graalphone soll dem Hersteller zufolge ungefähr 700 Euro kosten und bis August 2017 in den Handel kommen. Je nachdem, wie weit fortgeschritten der noch zu zeigende Prototyp ist, klingt das nach einem durchaus ambitionierten Ziel.



