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Verpackung eines Pentium-Chips
Verpackung eines Pentium-Chips (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Quartalszahlen: Intel erreicht Umsatzrekord trotz schwächelnder Sparte

Verpackung eines Pentium-Chips
Verpackung eines Pentium-Chips (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die vergangenen drei Monate sind für Intel gut gelaufen: Der CPU-Hersteller hat in der Consumer- und Server-Sparte kräftig zugelegt, auch dank Modems für Apples iPhone 7. Der Flash-Bereich macht dagegen aufgrund von 3D Xpoint weiter Verluste.

Intel hat die Zahlen für das vierte Quartal 2016 vorgelegt und einen neuen Rekord beim Umsatz verkündet (PDF): Das Unternehmen erwirtschaftete im vergangenen Dreimonatszeitraum 16,37 Milliarden US-Dollar und damit rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr (14,9 Milliarden US-Dollar). Der Gewinn stieg von 4,3 auf 4,53 Milliarden US-Dollar. Es sind die Consumer- und die Server-Sparte, die für die Quartalsresultate verantwortlich zeichnen.

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Die Client Computing Group, die Desktop- und Notebook-Chips (Kaby Lake) sowie Modems und Smartphone-SoCs inkludiert, konnte 9,13 statt 8,76 Milliarden US-Dollar umsetzen. Der Gewinn lag gar bei 3,52 statt 2,72 Milliarden US-Dollar, da zwar im Desktop weniger Prozessoren verkauft wurden, diese aber zu einem durchschnittlich höheren Preis. Auch wenn es Intel nicht einzeln aufschlüsselt: Ein Teil des gestiegenen Umsatzes und Gewinns ist auf die XMM-7360-Modems in Apples aktuellem iPhone 7 (Plus) zurückzuführen.

Abseits von Prozessoren läuft bei Intel wenig

In der Server-Sparte, der Data Center Group mit Xeon-Chips, konnte Intel 4,67 statt 4,31 Milliarden US-Dollar bei einem gesunkenen Gewinn von 1,88 statt zuvor 2,18 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Zusammen mit Client Computing Group sind das 13,8 der 16,37 Milliarden US-Dollar Gesamtumsatz, weshalb Intel seit vielen Monaten versucht, sich weitere Einnahmequellen zu schaffen. Zumindest die Security-Sparte, sprich McAfee, wurde aber zuletzt für 3,1 Milliarden US-Dollar wieder verkauft; Intel hält jedoch noch 49 Prozent.

Weiter ein Verlustgeschäft ist die Non-Volatile Memory Solutions Group: Diese fuhr im vierten Quartal 2016 ein Minus von 91 Millionen und im kompletten Jahr eines von 554 Millionen US-Dollar ein. Der Verkauf von NAND-Flash läuft zwar, aber nicht der von 3D Xpoint. Die Programmable Solutions Group, sprich Altera, war 2016 ebenfalls ein Verlustgeschäft - im vierten Quartal wurden jedoch 80 Millionen US-Dollar Gewinn eingefahren. Seit Oktober werden die Stratix 10 genannten FPGAs an ausgewählte Partner ausgeliefert.

Für das erste Quartal 2017 erwartet Intel einen Umsatz von 14,3 bis 15,3 Milliarden US-Dollar, was dem üblichen Rückgang für diesen Dreimonatszeitraum entspricht.


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Anonymer Nutzer 27. Jan 2017

Vor allem wenn der Preisunterschied so gewaltig ist, das man sich davon zusätzlich...



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