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China

China: Kommunistisches Online-Spiel soll Werte vermitteln

Mitbürgern helfen und die Stadt sauber halten, statt Monster vermöbeln. Glaubt man einem Bericht der LA Times, so plant die chinesische Regierung mit einem eigenen Online-Spiel, traditionelle Werte in Kindern und Jugendlichen zu stärken. Statt Monster zu jagen, gilt es etwa, alte Frauen zu retten, unzählige Socken zu stopfen und Mitbürger vom Beschmutzen der Stadt abzuhalten.

Gegen Online-(Rollen-)Spielsucht: China beschränkt Spielzeit

Nach drei Stunden Spielzeit am Stück werden Onlinehelden zu Schwächlingen. Laut der Nachrichtenagentur Interfax will die chinesische Regierung nun wie bereits angekündigt exzessives Onlinespielen eindämmen, um so vor allem Kinder und Jugendliche vor Spielsucht zu bewahren. Wer am Stück länger als drei Stunden online spielt, dem soll dabei der Spielspaß vermiest werden.

Intel investiert in chinesische Unternehmen

Erste Investitionen aus 200-Millionen-Dollar-Topf. Intel hat eine Reihe von Investitionen in chinesische Unternehmen getätigt. Die Gelder stammen aus der Venture-Capital-Firma Intel Capital, die einen 200 Millionen Dollar schweren "Intel Capital China Technology Fund" verwaltet.

Alibaba.com übernimmt Yahoos China-Geschäft

Mit der Transaktion wird Yahoo zum größten Aktionär von Alibaba.com. Yahoo investiert 1 Milliarde US-Dollar in das chinesische E-Commerce-Unternehmen Alibaba.com. Damit hält Yahoo rund 40 Prozent an Alibaba. Beide Unternehmen verkündeten zudem eine strategische Allianz, um die Marke Yahoo in China zu fördern.

China: Online-Spiele mit Spielerkämpfen nur für Erwachsene

Weitere Regelungen beschränken unter anderem die tägliche Spielstundenzahl. Glaubt man einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax, ist es Minderjährigen in China ab sofort verboten, gewalttätigere Online-Spiele zu konsumieren. Eine neue behördliche Vorschrift untersage es unter 18 Jahre alten Personen an Spielen teilzunehmen, in denen die Charaktere anderer Spieler getötet werden können.

Chinas "Godson II"-Prozessor ist ein MIPS-Plagiat

Serienproduktion bereits aufgenommen. Allmählich werden weitere Details zu dem in der Chip-Branche heiß diskutierten "Godson II" bekannt, den China derzeit in Eigenregie entwickelt. Laut einem Interview mit dem Branchen-Newsletter "Microprocessor Report" handelt es sich um eine nicht autorisierte Kopie der 1995 eingeführten RISC-Architektur MIPS.

China unterzeichnet Anti-Spam-Vereinbarung

London Action Plan nimmt weltweite Formen an. Vertreter der Volksrepublik China haben in einer feierlichen Zeremonie in Anwesenheit des britischen Botschafters Christopher Hum und des US-Außenhandelkommissars Jon Leibowitz eine internationale Anti-Spam-Vereinbarung unterzeichnet. Die Initiative gegen Spam nennt sich der "London Action Plan on Spam Enforcement Collaboration".

World of Warcraft startet in China - mit Stundenabrechnung

Online-Rollenspiel mit anderem Vertriebsmodell für den chinesischen Markt. Blizzard Entertainment hat sein Online-Rollenspiel World of Warcraft (WoW) nun nach beendeter Beta-Phase auch in China gestartet. Anders als in den USA und Europa setzen Blizzard und sein chinesischer Partner The9 dabei nicht auf eine monatliche, sondern eine nutzungsabhängige Bezahlweise.

China entwickelt eigenen Mikroprozessor

"Godson II" soll Niveau eines Pentium III erreichen. Mit dem "Godson II" stellt das chinesische Forschungsinstitut CAS bereits seinen zweiten Mikroprozessor aus eigener Entwicklung vor. Die CPU soll unter einem 64-bittigen Linux laufen und so leistungsfähig wie ein Pentium III sein.
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Siemens baut GSM-R-Netz für chinesische und indische Bahn

Zugkommunikation auf Digitalbasis in Asien. Der Siemens-Bereich Communications hat Aufträge aus China und Indien zum Aufbau von Mobilfunknetzen für die Zugkommunikation auf Basis der GSM-Railway-(GSM-R-)Kommunikationsplattform erhalten. GSM-R basiert auf dem internationalen Mobilfunkstandard GSM und dient dazu, die für den Zugfunk erforderlichen Sprach- und Datenanwendungen in einem einzigen System zu integrieren.

Red Hat eröffnet Niederlassung in Peking

Bessere Unterstützung für den Open-Source-Markt in China. Red Hat hat eine Landesgesellschaft in China gegründet: Red Hat Software (Beijing) Co., Ltd. Mit der neuen Konzernniederlassung will Red Hat dem Open-Source-Markt in China neue Möglichkeiten eröffnen und die Vorteile von Open-Source-Software für den Einsatz in kommerziellen und öffentlichen Organisationen besser bekannt machen.

Das Aus für asiatische Niedrigpreis-DVD-Player?

Berichte aus Asien über an Lizenzgebühren scheiternde DVD-Player-Hersteller. Erst günstige DVD-Player aus Asien haben es möglich gemacht, dass sich nun fast jeder ein entsprechendes Abspielgerät kaufen kann. Nun berichtet allerdings die Nachrichtenagentur Interfax, dass dies bald ein Ende haben könnte, da chinesische Hersteller ihre Niedrigpreis-DVD-Player nicht mehr exportieren und sich stattdessen auf teurere Geräte wie mobile DVD-Player oder gar ganz andere Produkte konzentrieren.

Hitachi: 500 Mio. US-Dollar für Festplattenwerk in China

Produktion von 3,5-Zoll-Festplatten soll im vierten Quartal 2005 starten. Hitachi will 500 Millionen US-Dollar in ein neues Festplattenwerk in Shenzhen (China) investieren, in dem in der ersten Phase etwa 7.000 Personen beschäftigt werden sollen. Das Projekt, das zunächst den Bau einer 35.000 Quadratmeter großen Produktionsanlage vorsieht, wird voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres beginnen.

Chinas Bahn mit Turbolinux unter Volldampf

Linux für Chinas nationale Eisenbahn. Turbolinux hat mit dem chinesischen Eisenbahnministerium einen Vertrag über die Ausrüstung und Installation von Linux für die Verwaltung des Paketaufkommens geschlossen. Turbolinux-Systeme werden in 14 Eisenbahnverwaltungen, 230 Eisenbahnstationen und über 440 Logistikzentren in ganz China installiert.

Ausgeschlossene Minderjährige attackieren Internet-Café

Angestellte des chinesischen Internet-Cafés kündigen nach heftiger Prügel. Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua kam es am vergangenen Freitag, dem 7. Mai 2004, in einem chinesischen Internet-Café zu einer Prügelei zwischen den Angestellten und einer Gruppe von etwa 16 Minderjährigen. Auch zuvor sollen die Jugendlichen, denen der Eintritt nach chinesischem Gesetz verboten ist, randaliert und ihren Unmut über die verweigerte Internet-Nutzung geäußert haben.

AMD errichtet CPU-Packaging-Werk in China

Hersteller hofft auf stärkeren CPU-Absatz in der Region. AMD will in China ein weiteres Werk zum Testen, Markieren und dem Packaging (TMP) von Halbleitern errichten. Das neue Werk soll zwar in Chinas Sonderwirtschaftszone Suzhou, in unmittelbarer Nähe des Fujitsu-AMD-Joint-Ventures FASL (Suzhou) Limited entstehen, sich aber auf AMD-Prozessoren konzentrieren.

Japan, China und Südkorea setzen auf Linux statt Windows

Open Source soll Windows in Nordost-Asien Marktanteile abnehmen. Japan, China und Südkorea wollen gemeinsam ein auf Linux basierendes Betriebssystem als Alternative zu Microsofts Windows entwickeln. Ein entsprechendes Abkommen sei jetzt in Peking unterzeichnet worden, berichten diverse japanische Medien.

Schröder fordert unreglementiertes Internet in China

Rede vor Studenten enthält auch Passagen zur Freiheit im Netz. Im Rahmen seiner China-Reise hat Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in einer Rede an der Sun-Yatsen-Universität in Kanton unter anderem die chinesische Regierung dazu aufgefordert, die Freiheit von Anbietern und Nutzern im Internet zu garantieren.

China: Studentische "Cyberdissidentin" gegen Kaution frei

Reporter ohne Grenzen fordern deutlich mehr Informationsfreiheit. Berichte über fehlende Informations- und Meinungsfreiheit im chinesischen Internet reißen nicht ab. Zumindest eine 23-jährige chinesische Studentin hatte jetzt Glück im Unglück: Laut "Reporter ohne Grenzen" wurde die "Cyberdissidentin" Liu Di am 28. November 2003 in Peking gegen Kaution freigelassen - nachdem sie am 7. November 2002 auf dem Universitätsgelände verhaftet und ohne Anklageerhebung an einem unbekannten Ort in Polizeigewahrsam gehalten wurde.

Sun verkauft seinen Linux-Desktop nach China

200 Millionen Desktop-Installationen geplant. Sun konnte jetzt eine Vereinbarung mit der China Standard Software Co. (CSSC) schließen, in deren Rahmen Sun sein Java Desktop System als Basis für einen Standard-Desktop in der Volksrepublik China liefern wird. Bei CSSC handelt es sich um ein Konsortium chinesischer Technologie-Firmen, die von der chinesischen Regierung unterstützt werden, um ein landesweites Standard-Desktop-System zu entwickeln.

China errichtet gigantisches Forschungs-Grid

Kapazität von bis zu 15 Billionen Berechnungen pro Sekunde. Das chinesische Bildungsministerium, die Peking Universität und IBM haben das so genannte "China Research and Education Grid" vorgestellt. Dabei handelt es sich um das derzeit wahrscheinlich größte und ehrgeizigste Grid-Projekt im Bereich Bildung und Wissenschaft.

Infineon expandiert in China

Joint-Venture mit chinesischer CSVC für Speicherchips gegründet. Infineon gründet mit der China-Singapore Suzhou Industrial Park Venture Co. (CSVC) ein Joint-Venture für die Montage und den Test von Speicherchips. Der Vertrag sieht vor, im Industriepark von Suzhou, 80 km westlich von Shanghai, ein gemeinsames Werk zu bauen. Als maximale Kapazität sind im Endausbau bis zu 1 Milliarde Chips pro Jahr geplant.

Palm bringt PDAs auf chinesischen Markt

Palm eröffnet Verkaufs- und Marketingbüros in China. Nachdem PalmSource im Dezember 2002 damit begann, nach China zu expandieren, folgt nun auch Palm mit entsprechenden Geräten, die somit erstmals auf dem chinesischen Markt erscheinen. So will Palm sowohl die Geräte der m500er-Serie als auch die Tungsten- und Zire-Modelle auf dem chinesischen Markt anbieten.

China erhält Einblick in den Windows-Quellcode

Bill Gates spricht mit dem chinesischen Staatspräsidenten Jiang Zemin. Im Rahmen von Microsofts Government Security Program (GSP) erhält nach Russland, Großbritannien und der NATO auch China Einblick in den Windows-Quellcode. Eine entsprechende Vereinbarung schloss jetzt das China Information Technology Security Certification Center (CNITSEC) als Vertreter der chinesischen Regierung. Bill Gates, Microsoft Chairman und Chief Software Architect, erläuterte dem chinesischen Staatspräsidenten Jiang Zemin das Abkommen.

Maxtor baut Festplatten-Fabrik in China

Strategisches Investment. Der Festplattenhersteller Maxtor plant, eine Fabrik im Suzhou Industrial Park in Suzhou, China, zu eröffnen. Das Bauvorhaben soll Mitte März starten und in der zweiten Jahreshälfte 2004 beendet sein. Auf rund 800.000 Quadratfuß sollen ab dann Festplatten hergestellt werden.

Siemens investiert in chinesisches Mobilfunk-Start-up

Mobile2win macht mobiles Marketing im Reich der Mitte. Siemens Mobile Acceleration kündigte die nächste Unternehmensbeteiligung an: Zum zweiten Mal investiert die Siemens-Tochtergesellschaft in den chinesischen Markt. Gefördert wird das Start-up-Unternehmen Mobile2win, das sich auf Lösungen für mobiles Marketing spezialisiert hat.

PalmSource expandiert nach China

Legend und GSL wollen Palm-OS-Geräte bauen. PalmSource, die Betriebssystem-Tochter von Palm, will nach China expandieren. Man plant die Eröffnung eines Ablegers in Hongkong sowie eine weitere Repräsentanz in Peking, um so den Einstieg in einen der am schnellsten wachsenden Märkte für mobile Endgeräte zu finden.

National Semiconductor baut Halbleiterfabrik in China

Montage- und Prüfwerk im Suzhou Industrial Park soll bis 2004 in Betrieb gehen. Der US-Halbleiterhersteller National Semiconductor hat mit dem Bau seiner ersten Halbleiterfabrik in China begonnen. Das Montage- und Prüfwerk im zirka 80 km westlich von Shanghai gelegenen Suzhou Industrial Park soll drei Gebäude mit insgesamt 51.800 Quadratmetern umfassen und im Jahr 2004 mit etwa 500 Mitarbeitern in Betrieb gehen.

T-Systems goes China

IT- und TK-Lösungen für das Reich der Mitte. Am 28.11.2002 nahm T-Systems offiziell seine Geschäftstätigkeit in China unter dem Namen T-Systems China Ltd. auf. Von der Zentrale in Hongkong aus will T-Systems in ganz China Konvergenzlösungen aus Informationstechnologie und Telekommunikation anbieten.

Chinesische Internet-Nutzer leben gefährlich

Amnesty International: Keine Überwachungstechnologie an China verkaufen. Amnesty International (AI) fordert von den Behörden der Volksrepublik China die sofortige Freilassung aller Personen, die das Internet zur Verbreitung ihrer gewaltfreien Meinungen und Überzeugungen sowie zum Austausch von Informationen genutzt haben und deswegen inhaftiert worden sind. In einer am 26. November 2002 veröffentlichten Meldung dokumentiert die engagierte Menschenrechtsorganisation die Fälle von 33 Personen, die wegen Nutzung des Internets festgenommen oder inhaftiert worden sind.

AMD entwickelt Computer für Chinas Schulen

Joint Venture von AMD und der China Basic Education Software Company. AMD gründet zusammen mit China Basic Education Software Company Ltd. (CBE) ein Forschungs- und Entwicklungs-Joint-Venture, um PCs und Server für chinesische Schulen zu entwickeln. An CBE ist unter anderem das chinesische Bildungsministerium beteiligt.

Opera soll China erobern

RedFlag führt norwegischen Browser in China ein. RedFlag und Opera wollen gemeinsam Operas Browser-Suite in China einführen. Gemeinsam will man vor allem Browser-Lösungen für den Embedded-Bereich vermarkten.

Philips verlagert mexikanische Monitorproduktion nach China

Kleiner Anteil wechselt zur TV-Produktion. Der niederländische Elektronikkonzern Philips will sein Monitor-Werk im mexikanischen Juarez nach China verlagern. Die Mehrheit der mexikanischen Produktion soll damit in das Hauptwerk in China wandern, während man in Mexiko Stellen abbauen will.

IBM lässt erstmals Festplatten in China fertigen

Weitere Partnerschaft mit chinesischem Unternehmen Great Wall Technology. IBM, China und das chinesische Unternehmen Great Wall Technology haben einen Vertrag geschlossen, der die Great-Wall-Tochter ExcelStor Technology zum ersten chinesischen Hersteller von Festplatten macht. ExcelStor wird IBMs neue 40-GByte-Festplatten vom Typ Deskstar 120GXP (3,5 Zoll, 7200 U/Min.) fertigen.

Philips Semiconductors baut neue Chipfabrik in China

Investition von einer Milliarde US-Dollar soll 3.500 Jobs schaffen. Philips Semiconductors, eine Tochter der niederländischen Royal Philips Electronics, hat eine Expansion seiner Firmenpräsenz in China angekündigt: Für rund eine Milliarde US-Dollar soll im Suzhou Industrial Park im östlichen Teil Chinas eine neue Chipfabrik gebaut werden, die der Region 3.500 Jobs verschafft.

bol.com startet in China

Bertelsmann will Engagement in Asien ausweiten. Der "Medien- und Entertainment-Shop" von Bertelsmann, bol.com, baut jetzt auch in China eine Präsenz auf. Der Schritt nach China erfolgt in enger Kooperation mit dem Bertelsmann Buchclub, der bereits seit 1997 in China tätig ist.

Deutsche Telekom baut Engagement in China weiter aus

Kooperationen und strategische Partnerschaft mit China Telecom. Die Deutsche Telekom und China Telecommunications haben eine weitreichende Zusammenarbeit vereinbart, ein entsprechendes Memorandum of Understanding (MoU) wurde von Zhou Deqiang, President der China Telecom, und Dr. Ron Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, unterzeichnet. Die Partner vereinbaren mit dem MoU eine langfristige Kooperation, die die gemeinsame Entwicklung von Geschäftsmöglichkeiten im Rahmen einer strategischen Partnerschaft vorsieht.

Siemens: 700 Millionen Dollar für Brasiliens Mobilfunk

Marktanteil von 25 Prozent angestrebt. Der Siemens-Bereich Information and Communication Mobile (ICM) will im Mobilfunksektor neue Märkte in Lateinamerika erschließen und investiert zunächst in Brasilien 700 Millionen Dollar in die dortige Mobilfunk-Infrastruktur. Mit mehr als 170 Millionen Einwohnern gilt Brasilien als der größte potenzielle Markt für Mobile Business in Lateinamerika.