Computerattacken gegen US-Abgeordneten

FBI verfolgte die Angriffe nach China zurück

Der US-Kongressabgeordnete Frank Wolf hat Einbrüche in Computer von mehreren seiner Mitarbeiter sowie in die Computer von Kollegen festgestellt. Die Angreifer vermutet er in China und glaubt, der Grund für die Angriffe sei sein Einsatz für die Menschenrechte.

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In insgesamt vier Computer in seinem Büro seien Angreifer eingedrungen, sagte Frank Wolf, republikanischer Abgeordneter aus dem US-Bundesstaat Virginia, vor dem US-Repräsentantenhaus. Dort hätten sie Zugang zu Unterlagen unter anderem über seine Arbeit mit politischen Dissidenten und Menschenrechtsaktivisten auf der ganzen Welt sowie zu E-Mails und Briefen gehabt, sagte Wolf. Außerdem hätten die Angreifer einen Einblick in die Sicherungsmechanismen der Computer bekommen. Neben ihm seien weitere Abgeordnete und ein Ausschuss des Repräsentantenhauses Opfer der Angriffe geworden, die bereits im August 2006 stattfanden.

Inhalt:
  1. Computerattacken gegen US-Abgeordneten
  2. Computerattacken gegen US-Abgeordneten

Wolf machte Cracker aus China verantwortlich. Ermittler des FBI hätten die Angriffe dorthin zurückfolgen können. "Ich habe den Verdacht, dass ich von Chinesen aufs Korn genommen wurde, weil ich seit langem meine Meinung über die miserable Menschenrechtslage in China kundtue", so der Abgeordnete.

Die USA beschuldigen China seit längerem, Computersysteme in den USA auszuspionieren. Das Pentagon machte beispielsweise im Juni 2007 für Angriffe auf seine Computer das chinesische Militär verantwortlich. Auch Rechner deutscher Regierungsstellen sollen seinerzeit mit Spionagesoftware aus China infiziert worden sein. Im Dezember 2007 soll während eines China-Besuches Spyware auf die Computer von US-Handelsminister Carlos Gutierrez und seiner Delegationsmitglieder eingeschleust worden sein.

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