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China stimmt gegen Open XML

ISO soll OOXML nicht standardisieren

China hat gegen die Standardisierung von Microsofts Office-Format Open XML gestimmt. Die Mitglieder der ISO haben noch bis Anfang September 2007 Zeit, ihre Empfehlungen über die Standardisierung des Dokumentenformates abzugeben.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Entscheidung gegen eine Standardisierung von "Office Open XML" soll einstimmig ausgefallen sein, wie Andrew Updegrove im Standards Blog berichtet. Das Ergebnis ist wenig überraschend, denn erst vor kurzem gab es heftige Kritik aus China an Microsofts Format.

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Noch bis zum 2. September 2007 können die Mitglieder der International Organization for Standardization (ISO) über Open XML abstimmen und ihre Empfehlung an die ISO weiterreichen. Microsoft hatte dort ein Schnellverfahren beantragt, nachdem das konkurrierende Format OpenDocument schon zum ISO-Standard wurde.

Kritiker werfen Microsoft vor allem vor, das Open-XML-Format sei nicht offen und würde vollständig der Kontrolle der Redmonder unterliegen. Die 6.000 Seiten umfassende Spezifikation sei zudem zu umfangreich, um von irgendeinem Mitbewerber für die eigenen Produkte umgesetzt werden zu können.

Deutschland sprach sich positiv für die Normung von Open XML aus, in Polen zeichnet sich ein Trend gegen Open XML ab, die endgültige Abstimmung steht hier aber noch aus.



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Tritop 27. Aug 2007

Das ist einigermaßen fürchterlich, wenn auch nicht unerwartet. Dass allerdings das DIN...

BSDDaemon 27. Aug 2007

Wenn Microsoft mit OOXML das alte eigene Format ersetzen möchte ist dies sicher ein...

Matthias__ 27. Aug 2007

Die Stimmgewichtung wird am Verbrauch von Megatonnen Reis pro Jahr für die gesamte...


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