Abo
  • Services:

China beschränkt Online-Videos

Keine Privatvideos mehr

Chinas Regierung beharrt weiterhin darauf, dass keine missliebigen Inhalte über das Internet verbreitet werden. Texte lassen sich mit Filterprogrammen einfach kontrollieren. Bei multimedialen Inhalten ist das schwierig. Deshalb regelt jetzt eine neue Verordnung, wer Videos im Internet veröffentlichen darf.

Artikel veröffentlicht am ,

Die chinesische Regierung hat neue Regeln erlassen, die die Bereitstellung von Videos im Internet beschränken. Danach dürfen in Zukunft keine Privatnutzer mehr ihre Videos über das Internet verbreiten. Nach den neuen Regeln sind nur noch staatliche oder staatlich kontrollierte Websites dazu berechtigt. Die Regeln, die von der chinesischen Regulierungsbehörde SARFT und dem Ministerium für Informationsindustrie erlassen wurden, treten am 31. Januar in Kraft. Vor zwei Jahren hatten die chinesischen Behörden bereits Regulierungen für die Online-Videos angekündigt.

Stellenmarkt
  1. Stuttgarter Straßenbahnen AG, Stuttgart
  2. MTS Group, Landau, Rülzheim

Die Anbieter von Videodiensten im Internet sollen "dem Volke und dem Sozialismus [...] dienen" und zudem "den sozialistischen Moralkodex" einhalten, heißt es in den Regeln.

Wer in Zukunft Videos ins Internet stellen will, braucht dazu eine staatliche Genehmigung, die alle drei Jahre erneuert werden muss. Die bekommen aber nur Unternehmen, die vom Staat kontrolliert oder mehrheitlich in Staatsbesitz sind. Das gilt auch für Anbieter von Audioinhalten.

Die Regierung will so verhindern, dass im Internet Videos mit missliebigen Inhalten verbreitet werden. Dazu gehören Gewalt und Pornografie, aber auch alles, was die Stabilität und die Einheit des Landes gefährdet. Provider müssen solches Material von ihren Servern löschen sowie die Behörden darüber informieren. Anders als Texte, die von Filterprogrammen auf bestimmte Stichwörter durchsucht werden können, lassen sich multimediale Inhalte mit technischen Mitteln jedoch kaum kontrollieren.

Derzeit sind es in China hauptsächlich Privatnutzer, die Videos über Portale wie Tudou, 56 oder Youku über das Internet verbreiten. Schon heute sorgen die Betreiber solcher Websites dafür, dass die Zensoren keinen Grund zur Beanstandung haben. Die größten Probleme haben sie jedoch nicht mit politischen, sondern mit pornografischen Inhalten.

Welche Auswirkungen die neuen Regeln auf die rund 120 chinesischen Videoportale haben werden, ist noch unklar. Den Zugriff aus ausländische Sites wie YouTube können die chinesischen Behörden über ihre so genannte "Great Firewall of China" sperren. Zu prominenten, zumindest zeitweise gesperrten Websites gehören einige westliche Nachrichtenangebote sowie die Wikipedia. Auch YouTube war schon während eines Treffens hochrangiger Politiker blockiert.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 103,03€ für Prime-Mitglieder (aktuell günstigste M.2-SSD mit 512 GB)
  2. 139,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 172,73€)
  3. 69,90€ + 3,99€ Versand (Bestpreis!)
  4. (u. a. Gear S3 Frontier für 209€ und Galaxy S8+ für 469€ - Bestpreise!)

Shadowcomplex 06. Mär 2010

stimmt! vlt. würde China dann endlich erkennen was für nen scheiß sie ihrem Volk antuhn

china-alex 06. Feb 2008

Es ist wirklich traurig, dass manche die Ironie nicht erkennen. Ich persoenlich wuerde...

Verfassungskläger 06. Jan 2008

http://de.youtube.com/watch?v=Diq6TAtSECg

Der Kaiser 06. Jan 2008

k.T.

Kyle 05. Jan 2008

Psssst.. Nicht soooo laut. Schaeuble liest/hoert mit.


Folgen Sie uns
       


Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt

Wir spielen Ark Survival Evolved auf einem Google Pixel 2.

Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt Video aufrufen
IMHO: Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
IMHO
Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime

Es könnte alles so schön sein abseits vom klassischen Fernsehen. Netflix und Amazon Prime bieten modernes Encoding, 4K-Auflösung, HDR-Farben und -Lichter, flüssige Kamerafahrten wie im Kino - leider nur in der Theorie, denn sie bringen es nicht zum Kunden.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. IMHO Ein Lob für Twitter und Github
  2. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL
  3. Sicherheit Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

    •  /