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China: Bluetooth-Headsets verstoßen gegen Markenrechte

Mehr als 4.000 Headsets sichergestellt. In China wurden über 4.000 Bluetooth-Headsets sichergestellt, die angeblich gegen die Markenrechte der Bluetooth Special Interest Group (SIG) verstoßen haben. Die Gruppe zeichnet für den Bluetooth-Standard verantwortlich und hat entsprechende Durchsuchungen durch örtliche Polizeibehörden veranlasst.
/ Ingo Pakalski
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Die Durchsuchungsaktion fand bereits Mitte September 2007 statt, wurde aber erst jetzt bekannt. In dem im chinesischen Shenzhen ansässigen Unternehmen Shenzhen Bluebird Hi-Tech Co. Ltd wurden über 4.000 Headsets entdeckt, die gegen die Markenrechte der Bluetooth-Gruppe verstoßen, berichtet der Verband. Außerdem seien zahlreiche Komponenten beschlagnahmt worden, aus denen weitere Geräte gebaut werden sollten.

Bereits im Juli 2006 waren bei einer Razzia rund 3.000 gefälschte Headsets sowie knapp 30.000 entsprechende Verpackungen bei der Firma sichergestellt worden. Der General Manager des Unternehmens wurde Anfang des Jahres zu einer 10-monatigen Gefängnisstrafe verurteilt.

Die Bluetooth-Interessen-Gruppe meint, dass durch diese Aktionen künftige Markenrechtsverletzungen ausgeschlossen werden und wertet die Aktionen als Erfolg im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen.


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