Chinas Goldfarmer müssen Steuern zahlen

20 Prozent Steuer auf Einkünfte mit virtuellen Gütern

Gold wird teurer in World of Warcraft und anderen Onlinerollenspielen - weil China ab sofort eine Steuer auf virtuelle Güter erhebt. 20 Prozent der Einnahmen will der Staat von Privatpersonen, die beispielsweise als "Goldfarmer" virtuelle Waffen oder Rüstungen in MMOGs sammeln und gegen echtes Geld verkaufen.

Artikel veröffentlicht am ,

Das in China für Steuern zuständige Ministerium erhebt ab sofort eine Steuer in Höhe von 20 Prozent auf Einkünfte, die durch den Handel mit virtuellen Gütern zustande gekommen sind. Das berichtet das Wall Street Journal. Das Gesetz trifft unter anderem die sogenannten Goldfarmer, die in Spielen wie World of Warcraft oder Warhammer Online - trotz klarer Verbote in deren Endbenutzerverträgen - Ingame-Geld sammeln und verkaufen.

Bei der Internetcommunity in China sorgt die neue Regelung laut Wall Street Journal für Aufregung und hitzige Debatten. So sei der Bericht über die Steuer auf dem Internetportal Netease.com innerhalb eines Tages über 6.000-mal kommentiert worden (der angegebene Link funktioniert derzeit nicht). Besonders empört seien viele Chinesen darüber, dass Privatpersonen die neue Steuer bezahlen müssen, während Unternehmen davon ausgenommen sind. Allerdings dürften chinesische Firmen Gewinne aus dem Handel mit virtuellen Waren auch bislang schon regulär versteuert haben.

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Tulrok 07. Nov 2008

Selten so gelacht * sich die Tränen aus den Augen wischt *

rächer 06. Nov 2008

... mauer, die all die kommunisten-assis im land hält. schade. naja, so finden wir...

Seher 06. Nov 2008

Man sollte eine Steuer fuer das (Online)spielen einfuehren. (mit einem gewissen anteil...



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