Im Chat mit Chinas Staatschef

Chinesischer Staatspräsident diskutiert mit Internetnutzern

Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao hat mit Nutzern eines Onlineforums gechattet. In der kurzen Sitzung erzählte der Politiker, wie er selbst das Internet nutzt.

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Auch wenn er sehr beschäftigt sei, versuche er regelmäßig das Internet zu nutzen, eröffnete Staatspräsident Hu Jintao den Nutzern in einem kurzen Chat, den die offiziellen Parteizeitung "Renmin Ribao" (Tägliche Volkszeitung) veranstaltet hat. Ein Transskript des Chats ist auf der Website der Zeitung abrufbar. Ein Video ist auf dem chinesischen Videoportal Youku zu sehen.

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Obwohl moderiert bekamen einige Nutzer die Möglichkeit, dem Politiker Fragen zu stellen. So wollte ein Teilnehmer, der sich als "Happy Third" angemeldet hatte, wissen, was Hu sich im Netz anschaue. Er besuche Seiten einheimischer und ausländischer Nachrichtenangebote, antwortete Hu, und er informiere sich darüber, was die Internetnutzer Chinas denken. "Drittens hoffe ich, Vorschläge und Rat zu bekommen, die unsere Internetnutzer der Regierung und der Partei geben", sagte Hu.

Auf die Nachfrage, ob er diese Ratschläge denn auch beherzige, antwortete der Politker, die Führung schenke den Vorschlägen große Aufmerksamkeit. "Wir müssen auf die Stimme des Volkes hören und seine Weisheit berücksichtigen, wenn wir Maßnahmen ergreifen und Entscheidungen fällen", gab sich der Staatschef volksnah. Das Internet sei ein wichtiges Medium, um die Belange und Anliegen der Bürger kennenzulernen. Hu bedauerte, dass er nicht mehr Zeit habe, um mit dem Netizens zu kommunizieren. Zum Abschluss versprach er, die Fragen und Kommentare der Nutzer zu lesen und zu überdenken.

Anlass für den Chat war der 60. Jahrestag der Gründung der Renmin Ribao. Zum Onlineangebot des Zentralorgans der Kommunistischen Partei Chinas gehört auch das Forum "Qiangguo Luntan" (Starkes-Land-Forum). Es ist eines der größten und beliebtesten Diskussionsforen in China.

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In China gibt es eine blühende Szene von Diskussionsforen und Blogs, in denen rege über alles Mögliche gesprochen wird. So hat das Internet in den letzten Jahren sehr zur Liberalisierung des Landes beigetragen. Diskutiert wird über alles Mögliche, auch über aktuelle politische Themen. Zwar wachen Moderatoren in den Foren darüber, dass die Nutzer nicht offen unliebsame Themen ansprechen. Aber die Chinesen beherrschen es meisterhaft, Sachverhalte zu umschreiben. So verklausuliert lassen sich auch kontroverse politische Themen diskutieren.

Staatspräsident Hu ist übrigens nicht der einzige chinesische Spitzenpolitiker, der das Internet nutzt: Premierminister Wen Jiabao hat sich kürzlich ein Profil bei Facebook eingerichtet.

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