Abo
  • Services:

Im Chat mit Chinas Staatschef

Chinesischer Staatspräsident diskutiert mit Internetnutzern

Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao hat mit Nutzern eines Onlineforums gechattet. In der kurzen Sitzung erzählte der Politiker, wie er selbst das Internet nutzt.

Artikel veröffentlicht am ,

Auch wenn er sehr beschäftigt sei, versuche er regelmäßig das Internet zu nutzen, eröffnete Staatspräsident Hu Jintao den Nutzern in einem kurzen Chat, den die offiziellen Parteizeitung "Renmin Ribao" (Tägliche Volkszeitung) veranstaltet hat. Ein Transskript des Chats ist auf der Website der Zeitung abrufbar. Ein Video ist auf dem chinesischen Videoportal Youku zu sehen.

Stellenmarkt
  1. b.i.t.s. GmbH über Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG, München
  2. medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH, Wedel bei Hamburg

Obwohl moderiert bekamen einige Nutzer die Möglichkeit, dem Politiker Fragen zu stellen. So wollte ein Teilnehmer, der sich als "Happy Third" angemeldet hatte, wissen, was Hu sich im Netz anschaue. Er besuche Seiten einheimischer und ausländischer Nachrichtenangebote, antwortete Hu, und er informiere sich darüber, was die Internetnutzer Chinas denken. "Drittens hoffe ich, Vorschläge und Rat zu bekommen, die unsere Internetnutzer der Regierung und der Partei geben", sagte Hu.

Auf die Nachfrage, ob er diese Ratschläge denn auch beherzige, antwortete der Politker, die Führung schenke den Vorschlägen große Aufmerksamkeit. "Wir müssen auf die Stimme des Volkes hören und seine Weisheit berücksichtigen, wenn wir Maßnahmen ergreifen und Entscheidungen fällen", gab sich der Staatschef volksnah. Das Internet sei ein wichtiges Medium, um die Belange und Anliegen der Bürger kennenzulernen. Hu bedauerte, dass er nicht mehr Zeit habe, um mit dem Netizens zu kommunizieren. Zum Abschluss versprach er, die Fragen und Kommentare der Nutzer zu lesen und zu überdenken.

Anlass für den Chat war der 60. Jahrestag der Gründung der Renmin Ribao. Zum Onlineangebot des Zentralorgans der Kommunistischen Partei Chinas gehört auch das Forum "Qiangguo Luntan" (Starkes-Land-Forum). Es ist eines der größten und beliebtesten Diskussionsforen in China.

In China gibt es eine blühende Szene von Diskussionsforen und Blogs, in denen rege über alles Mögliche gesprochen wird. So hat das Internet in den letzten Jahren sehr zur Liberalisierung des Landes beigetragen. Diskutiert wird über alles Mögliche, auch über aktuelle politische Themen. Zwar wachen Moderatoren in den Foren darüber, dass die Nutzer nicht offen unliebsame Themen ansprechen. Aber die Chinesen beherrschen es meisterhaft, Sachverhalte zu umschreiben. So verklausuliert lassen sich auch kontroverse politische Themen diskutieren.

Staatspräsident Hu ist übrigens nicht der einzige chinesische Spitzenpolitiker, der das Internet nutzt: Premierminister Wen Jiabao hat sich kürzlich ein Profil bei Facebook eingerichtet.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 57,99€
  2. bei Caseking kaufen
  3. bei dell.com
  4. 120,84€ + Versand

qewrtz 28. Jun 2008

Natürlich gibt es Grenzen des machbaren. Aber der große Unterschied ist: hier gibt nicht...

Zyniker 22. Jun 2008

Um Himmels Willen, lass ab davon! Du wirst uns noch einen Krieg heraufbeschwören, mit...

Bouncy 22. Jun 2008

alte hexe? geht's noch?! sexy milf!


Folgen Sie uns
       


Cryorig Taku - Test

Das Cryorig Taku ist ein ungewöhnliches Desktop-Gehäuse, bei dem die Montage leider fummelig ausfällt.

Cryorig Taku - Test Video aufrufen
Grenzenloser Datenzugriff: Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet
Grenzenloser Datenzugriff
Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet

Neue Gesetze in den USA und der EU könnten den Weg für einen ungehinderten und schnellen weltweiten Datenzugriff von Ermittlungsbehörden ebnen. Datenschützer und IT-Wirtschaft sehen die Pläne jedoch sehr kritisch.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Schufa-Eintrag Kleinganoven, überforderte Hotlines und ein einfaches Konto
  2. Elektronische Beweise EU-Kommission fordert weltweiten Zugriff auf Daten
  3. Panera Bread Café-Kette exponiert Millionen Kundendaten im Netz

Mobilfunk: Was 5G im Bereich Security bringt
Mobilfunk
Was 5G im Bereich Security bringt

In 5G-Netzwerken werden Sim-Karten für einige Anwendungsbereiche optional, das Roaming wird für Netzbetreiber nachvollziehbarer und sicherer. Außerdem verschwinden die alten Signalisierungsprotokolle. Golem.de hat mit einem Experten über Sicherheitsmaßnahmen im kommenden 5G-Netzwerk gesprochen.
Von Hauke Gierow

  1. IMSI Privacy 5G macht IMSI-Catcher wertlos
  2. DAB+ Radiosender hoffen auf 5G als Übertragungsweg
  3. Netzbetreiber 5G kommt endlich in die Umsetzungsphase

Indiegames-Rundschau: Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
Indiegames-Rundschau
Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Grafikwucht beim ganz großen Maus-Abenteuer oder lieber Simulationstiefe beim Mischen des Treibstoffs für den Trabbi? Wieder haben Fans von Indiegames die Qual der Wahl - wir stellen die interessantesten Neuheiten vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  2. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

    •  /