Überwachung total: Big Brother zieht nach Südchina

Digitale Personalausweise, Gesichtserkennung durch Überwachungskameras

Wie die New York Times aus der 12-Millionen-Stadt Shenzhen in Südchina berichtet, plant die chinesische Regierung dort eine umfassende Überwachung der Bürger. Neben zehntausenden Überwachungskameras fällt vor allem ein mit einem Chip versehener Personalausweis auf, der diverse persönliche Daten speichert.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Ausweis - ob mit RFID versehen, geht aus dem Bericht nicht hervor - soll nicht nur Name, Adresse, Geburtsdatum und andere Standarddaten speichern. Über den Bildungsweg bis hin zur Zahl der Kinder, dem polizeilichen Führungszeugnis und sogar der Telefonnummer des Vermieters will der chinesische Staat alles über den Bürger wissen, der den neuen Ausweis beantragt - und auf dem Dokument werden diese Informationen dann auch gespeichert.

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Laut der New York Times dient dieser Ausweis ausdrücklich auch der Kontrolle der Bevölkerungsströme. Shenzhen, unmittelbar an Hongkong grenzend, ist das Zentrum der chinesichen High-Tech-Industrie und eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt. Wer den Wohnort wechselt, braucht dafür in China eine Aufenthaltserlaubnis, ohne die es wiederum keine Arbeitsstelle gibt. Michael Lin, Vizepräsident von "China Public Security Technology", welche den neuen Ausweis entwickelt haben, sagte der New York Times: "Wer den Ausweis nicht bekommt, kann nicht hier leben, kann keine Leistungen von der Regierung erhalten, und das ist ein Weg, um die Bevölkerung in der Zukunft zu kontrollieren." Lins Firma mit Sitz in Florida hat mit den Geldern von US-Investmentbänkern das Ausweissystem für die chinesische Regierung entwickelt.

Laut Angaben von "China Public Security" gibt es in Shenzhen bereits zusätzlich zu 20.000 Polizeikameras rund 180.000 Überwachungskameras von Privatfirmen und Behörden, welche die Polizei jederzeit anzapfen kann. Diese Kameras sollen in den kommenden Jahren laut der New York Times auch Gesichter erkennen können. Zudem erhält jeder Polizist einen GPS-Empfänger, so dass sich die Staatshüter jederzeit auch zusammenziehen lassen.

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Umkipper 15. Aug 2007

Die Grünen und konsequent - DER WAR GUT!

c++fan 15. Aug 2007

Stimmt, das war ziemlich unvorsichtig formuliert, der Begriff "gut" hat viele...

Landwirt 15. Aug 2007

Hat das was mit den Milchpreisen zu tun? Wenn nein, so erzähle das den Bauern. Die...

Captain 15. Aug 2007

und das Heimatschutzministerium guckt interessiert zu....

Captain 15. Aug 2007

In Deutschland gilt noch die freizügigkeit...



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