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Videoregulierung in China gelockert

Registrierte Unternehmen dürfen weiterhin Multimedia-Inhalte anbieten. Wenige Tage nach Inkrafttreten neuer Regeln für das Internet, hat die chinesische Regierung diese konkretisiert – und dadurch zumindest teilweise wieder aufgehoben.
/ Werner Pluta
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Am 31. Januar 2008 sind in China neue Regeln für die Veröffentlichung von Audio- und Videoinhalten im Internet in Kraft getreten. Danach dürfen nur noch Unternehmen, die vom Staat kontrolliert oder mehrheitlich in Staatsbesitz sind, solche Inhalte ins Internet stellen.

Doch nicht einmal eine Woche danach haben die chinesische Regulierungsbehörde SARFT und das Ministerium für Informationsindustrie diese Regeln wieder gelockert. Beide Organisationen haben sie auch erlassen.

Privatunternehmen, die vor dem 27. Dezember 2007 legal Video- und Audioinhalte im Internet angeboten und gegen keine Gesetze und Vorschriften verstoßen haben, dürfen diese Inhalte auch weiterhin anbieten, heißt es in einer Stellungnahme der beiden Regierungsstellen. Die am 31. Januar 2008 in Kraft getretenen Regeln gelten demnach nur für neue Anbieter.

Online-Videos erfreuen sich großer Beliebtheit unter Chinas 210 Millionen Internetnutzern. Die Zahl der chinesischen Videoportale wird auf rund 120 geschätzt. Die größten von ihnen, Tudou(öffnet im neuen Fenster), 56(öffnet im neuen Fenster) und Youku(öffnet im neuen Fenster), haben nach eigenen Angaben 100 Millionen Besucher am Tag.


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