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Pilotphase für eigenen UMTS-Standard in China startet

Einsatz von TD-SCDMA erfordert keine Lizenzzahlungen. Der chinesische Netzbetreiber China Mobile will ab dem 1. April 2008 die Pilotphase für ein eigenes UMTS-Netz starten. 20.000 Testkunden sollen in acht großen Städten über den Standard TD-SCDMA telefonieren und Daten abrufen. Westliche UMTS-Standards hat die chinesische Regierung dabei vermieden.
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Nach Angaben der Zeitung ShanghaiDaily.com(öffnet im neuen Fenster) soll in China damit erstmals die Nutzung von 3G-Netzen möglich werden. Das Pilotprojekt soll in den Städten Shanghai, Peking, Guangzhou, Shenzhen, Qinhuangdao, Shenyang, Tianjin und Xiamen starten. Wie lange die Testphase dauern wird, ist nicht bekannt. Um den Chinesen den Umstieg schmackhaft zu machen, werden 3G-fähige Endgeräte für 2.000 bis 4.000 Yuan vergünstigt angeboten. Für Telefonminuten und Dateneinheiten soll es in der Testphase 50 Prozent Rabatt geben, wie das News-Magazin Forbes berichtet(öffnet im neuen Fenster).

Netzausrüster wie Nokia Siemens Networks, Motorola oder Alcatel Lucent erwarten Aufträge in Milliardenhöhe, sobald China UMTS-Lizenzen an die Netzbetreiber herausgibt und diese anfangen, Basisstationen für UMTS aufzubauen. Bislang war die chinesische Regierung mit der offiziellen Versteigerung der Lizenzen noch zurückhaltend. Peking entschied sich gegen den Einsatz von WCDMA und setzt auf TD-SCDMA(öffnet im neuen Fenster), um Lizenzzahlungen an westliche Länder zu umgehen, wie der International Herald Tribune meldet(öffnet im neuen Fenster).


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