
Apple droht in den USA eine Sammelklage mit einem millionenschweren Streitwert, weil die Funktion WLAN Assist in iOS 9 das mobile Datenvolumen der Nutzer nutzt, wenn die WLAN-Verbindung zu schlecht ist. Die Funktion ist standardmäßig aktiv.

Ein Test aktueller Grafikkarten und Spiele unter Steam OS zeigt, dass AMDs Grafikkarten deutlich schlechter abschneiden als Nvidia-Modelle. Das ist nicht neu, soll sich aber mit dem Vulkan-Treiber ändern.

Nach einem Streit mit der Ubuntu-Führung und dem folgenden Rücktritt vom Kubuntu Council hört der führende Entwickler Jonathan Riddell nun auch als Release-Verantwortlicher auf. Er wirft Canonical weiter falsches Verhalten vor und will sich künftig nur in KDE engagieren.

Anfang November erscheint das erste große Update für Windows 10. Aller Voraussicht nach werden alle Neuerungen aus den letzten Insider-Builds dann in Microsofts aktuelles Betriebssystem integriert.

In Ubuntu 15.10 ist das neue Unity8 erstmals offiziell als technische Vorschau enthalten, womit die konvergente Oberfläche von Interessierten getestet werden kann. An dem Standarddesktop ändern sich aber wieder nur Details.

Mit Android 6.0 ändert sich ausgesprochen viel an Googles Mobilbetriebssystem. Neben Neuerungen im Innern gibt es auch viele Verbesserungen an der Oberfläche und der Bedienung. Leider lässt Google an manchen Stellen die nötige Konsequenz vermissen.
Von Ingo Pakalski

Apple hat mit iOS 9.1 ein größeres Update für seine mobilen Geräte veröffentlicht, das zahlreiche Probleme von iOS 9 beheben und die Stabilität des Betriebssystems verbessern soll. Fehler bei POP3-Mails, dem Game Center und der Darstellung von Apps wurden beseitigt.

Apple hat OS X 10.11.1 und damit das erste Update für El Capitan veröffentlicht. Das Mac-Betriebssystem wurde im Herbst vorgestellt und wies eine Reihe von Fehlern beim E-Mail-Client und im Umgang mit Microsoft Office 2016 auf. Diese sollen nun behoben sein.

OpenSWR ist ein Software-Rasterizer von Intel, der das Rendern auf Rechen-Clustern ohne Grafikeinheiten ermöglicht. Das Projekt soll nun in die freie 3D-Grafikbibliothek Mesa integriert werden und wesentlich schneller sein als bisherige Lösungen.

Die Produktserie Edge Gateway 5000 von Dell soll die Daten von Sensoren und IoT-Geräten von der Lampe bis zur Haustechnik in Gebäuden oder Fabriken sammeln, analysieren und Wichtiges schließlich weiterreichen. Auf den Geräten soll unter anderem Ubuntus Snappy Core laufen.

Eine Reihe sinnvoller Verbesserungen führt Microsoft mit der aktuellen Vorabversion von Windows 10 Mobile ein. So können verpasste Anrufe auf dem PC angezeigt werden und in der Karten-App lassen sich Offlinekarten endlich auf der Speicherkarte ablegen.

Die Telekom reicht eine offizielle Beschwerde wegen Android ein. Google würde sich mit dem Betriebssystem Vorteile vor Konkurrenten verschaffen.

Etwas eher als üblich ist OpenBSD auf den Tag genau 20 Jahre nach der Projektgründung erschienen. Für bessere Sicherheit wird das NX-Bit nun auch in der 32-Bit-X86-Architektur genutzt, der Sudo-Befehl ist ersetzt worden und das System kann offiziell gezähmt werden.

Der aktuelle Insider Build von Windows 10 wird von Microsoft auch über den Slow Ring verteilt. Es ist damit der erste Insider Build, der darüber verteilt wird, seitdem die finale Version von Windows 10 veröffentlicht wurde. Diese Builds geben einen Einblick in die Entwicklung von Windows 10.

Red Hat will Ansible kaufen. Das Open-Source-Framework zum Konfigurieren und Administrieren von Computern wird viel von Admins genutzt. Red Hat will seine Position bei Hybrid-Cloud-Management, Openstack und Containern ausbauen.

Microsoft hat überraschend ISO-Downloads des aktuellen Insider-Builds von Windows 10 veröffentlicht. Eigentlich sollte es nach dem Erscheinen von Windows 10 keine ISO-Downloads der über Fast Ring verteilten Insider-Builds mehr geben, aber Microsoft hat sich anders entschieden.

Apple hat sein Bürosoftwarepaket iWork sowohl für OS X als auch für iOS aktualisiert und unterstützt die neue Splitview-Ansicht sowie Force-Touch-Gesten des Magic Touchpad und des neuen Macbook Pro, um die Bedienung zu erleichtern.

Alte Rechner können mit den Hardwareanforderungen moderner Betriebssysteme meist nicht mithalten. Also wandern sie auf den Schrott. Dabei können Linux-Distributionen die alten Computer wieder zum Laufen bringen.
Von Erik Bärwaldt

Virtualisierung innerhalb einer virtuellen Maschine: Das wird in Windows 10 integriert. In der aktuellen Vorabversion von Windows 10 ist verschachtelte Virtualisierung bereits in Grundzügen möglich.

Mit der neuen Vorabversion von Windows 10 Mobile saugt Cortana den Akku leer, und ein direkter Wechsel vom vorherigen Insider-Build ist nicht möglich. Nicht nur deswegen werden viele Anwender wenig Interesse haben, sie auszuprobieren.

Auf der Linuxcon erklärte ein Mitarbeiter der Beratungsfirma Pengutronix, warum sich freie Linux-Treiber für ARM-SoC lohnten. Am Beispiel des Etnaviv-Treibers zeigte er, dass leichte Codepflege, Sicherheit sowie lange Support-Zeiträume vor allem im Sinne der Industrie seien.

Vor einigen Wochen ist das lang erwartete, offizielle Raspberry-Pi-Display vorgestellt worden. Trotz runder Ecken haben sich im Test einige Kanten gezeigt.
Von Alexander Merz

Das Jolla Tablet erreicht doch noch seine Käufer: Der Hersteller hat die Auslieferung der ersten Sailfish-OS-Tablets bekanntgegeben und denkt darüber nach, Käufer zu entschädigen.

Microsoft hat einen neuen Insider Build von Windows 10 veröffentlicht. Dieser bringt Verbesserungen für Edge sowie Cortana und integriert Skype stärker in das Betriebssystem. Außerdem wurde der Aktivierungsprozess überarbeitet.

Amazon korrigiert einige Probleme mit der Surround-Sound-Ausgabe beim neuen Fire TV. Netflix soll so wieder Ton über Dolby Digital Plus ausgeben. Ob damit auch der zu leise Stereoton korrigiert wird, ist nicht bekannt.

Paranoid Android ist derzeit am Ende. Einer der führenden Köpfe des Projekts hat es für tot erklärt. Diese Meinung teilen aber nicht alle bei Paranoid Android und hoffen auf eine Wiederbelebung des Projekts.

Der alternative App-Starter Fire Starter verträgt sich in der neuen Version wieder mit Fire OS 5. Damit funktioniert Fire Starter 3.0 auf einem Fire TV der zweiten Generation einwandfrei. Eine kleine Einschränkung besteht allerdings weiterhin.
Von Ingo Pakalski

Vielen Menschen fällt es schwer, das Smartphone lang genug aus der Hand zu legen, um ihr Auto sicher von A nach B zu steuern. Die Lösung: Das Fahrzeug wird genau so smart wie das Phone. Wir haben uns angesehen, wie die In-Car-Systeme von fünf Herstellern mit der Herausforderung zurechtkommen.
Von Tobias Költzsch

Microsoft hat technische Details zum Display Dock für neue Lumia-Smartphones verraten. Die kleine Box arbeitet mit USB Typ C, nutzt einen HDMI- sowie einen Displayport und verwandelt ein Smartphone in einen Desktop-PC. Die Auflösung ist aber begrenzt.

Auf der Linuxcon wird deutlich, dass dem Kernel viele Maintainer fehlen, um bestimmte Teile des Codes dauerhaft zu pflegen. Die große Verantwortung und Arbeitsbelastung hält wohl viele von dem Posten ab. Die Kernel-Hacker arbeiten aber vorsichtig an einer Lösung.
Von Sebastian Grüner

Auf der jüngsten Präsentation seiner neuen Lumias und Surfaces hat Microsoft kein Wort über die Verfügbarkeit von Windows 10 für Smartphones verloren - der offizielle Facebook-Account des Lumia-Teams ist hingegen konkret geworden: Im Dezember 2015 soll die Verteilung beginnen.

Der Entwickler Matthew Garrett hat einen Linux-Fork gestartet, der ihm Gestaltungsspielräume für eigene Ideen geben soll, da Diskussionen mit Maintainern wie Linus Torvalds so entfallen. Dieses Entwicklungsmodell außerhalb des Hauptzweiges ist nicht ungewöhnlich.

Sony hat erste Geräte aus der Xperia-Modellreihe genannt, für die ein Update auf Android 6.0 erscheinen wird. Elf Smartphones und drei Tablets werden Marshmallow bekommen.

Für eine Reihe von Nexus-Geräten hat Google Factory Images der neuen Android-Version veröffentlicht. In den kommenden Tagen wird das Marshmallow-Update auch drahtlos verteilt. Anders als von Google versprochen, wird das erste Nexus 7 aber das Update nicht erhalten.

Sarah Sharp hat ihre Arbeiten am Linux-Kernel niedergelegt. Sie vermisse den nötigen persönlichen Respekt im Umgang miteinander und sie habe nicht mehr die Kraft, an einer Verbesserung mitzuwirken. Sie ist nicht die erste Person, die öffentlich die Zusammenarbeit mit der Kernel-Community kritisiert.

Das Qubes-Projekt will die Sicherheit des Betriebssystems durch konsequente Virtualisierung verbessern. Jetzt hat das Team Version 3.0 veröffentlicht - und dem Erbe von Caspar Bowden gewidmet.

Schon jetzt sei es aus der Sicherheitsperspektive immer besser, Container einzusetzen, als auf diese zu verzichten, sagt Linux-Entwickler Matthew Garrett. Für eine höhere Sicherheit müsse trotzdem noch viel Arbeit in vorhandene und neue Werkzeuge gesteckt werden.

Amazon hat sein Fire TV in vielen Details verbessert - hätte dabei aber noch konsequenter sein dürfen. Technisch überzeugt das Gerät etwa mit 4K-Unterstützung, aber bei der Nutzung von Sideloading-Apps gibt es eine kleine Einschränkung.
Von Ingo Pakalski

Nach jahrelangen Problemen und Finanzierungslücken wird der Echtzeit-Zweig des Linux-Kernel künftig als kollaboratives Projekt der Linux Foundation geführt. Hauptentwickler Gleixner bekommt einen Posten ähnlich zu Torvalds oder Kroah-Hartman.

Die Bürosoftware Microsoft Office für Mac 2016 hat das Update auf OS X 10.11 alias El Capitan nicht gut vertragen. Bei vielen Nutzern stürzen die Anwendungen ab, besonders betroffen ist Outlook. Abhilfe gibt es noch nicht.

HTC und Motorola haben erste Informationen zur Planung von Updates auf Android 6.0 genannt. Das Marshmallow-Update will HTC für einige Modelle bis Ende des Jahres verteilen.

Etwa 115 Millionen Zeilen Quellcode umfassen die Kollaborationsprojekte, an denen die Linux Foundation beteiligt ist. Der Linux-Kernel ist von dieser Zählung ausgeschlossen. Untersucht wurden dafür aber etwa Dronecode, Xen, Tizen oder auch die Open-Container-Initiative und viele weitere.

Apples Sicherheitsmechanismus Gatekeeper soll die Ausführung von Schadcode verhindern. Doch ein jetzt vorgestellter Angriff umgeht die Prüfung mit einfachen Mitteln.

Apple hat mit iOS 9.0.2 ein Update für sein mobiles Betriebssystem veröffentlicht. Es erscheint eine Woche, nachdem Apple mit iOS 9.0.1 schon einmal ein Update bereitgestellt hat. Die neue Version behebt einige kleine Fehler und schließt eine Sicherheitslücke.

Apple hat für das neue Betriebssystem OS X 10.11 alias El Capitan diesmal nicht Hunderte neue Features angekündigt. Lohnt es sich trotzdem, das Update aufzuspielen?
Von Andreas Donath

Die bekannte Linux-Distribution des Rasberry Pi, Raspbian, baut mehr auf der aktuellen Debian-Distribution Jessie auf. Für Anwender ändern sich nur Details.

Apple bringt am 30. September 2015 das Betriebssystem OS X 10.11 El Capitan auf den Markt. Die Software ist kostenlos als Download erhältlich und bringt einige Änderungen mit sich, darunter eine bessere Suche und eine höhere Leistung.

Google will Android 6.0 alias Marshmallow Anfang Oktober veröffentlichen. Einige Nexus-Modelle erhalten die neue Android-Version jedoch nicht mehr. Es wird dann noch Monate dauern, bis die ersten Gerätehersteller Updates für ihre Smartphones und Tablets anbieten.

Herzschrittmacher, Infusionsgeräte, Magnetresonanztomographen: Sicherheitsforscher haben Zehntausende medizinische Geräte entdeckt, die über das Internet leicht angegriffen werden können - weil sie meist noch mit Windows XP laufen. Die Forscher setzten Defibrillatoren und MRTs als Honeypots ein.

In iOS 9 verbirgt sich eine Funktion im Menü, die standardmäßig aktiv ist und bei schlechten WLAN-Verbindungen auch das mobile Datennetz nutzen kann. Das kann bei knappen Datenvolumina unangenehm werden.