Microsoft: Office 365 wird besser gegen Ransomware geschützt

Um vor Ransomware und schädlichen Links zu schützen, verbessert Microsoft sein Office 365 und Onedrive mit Funktionen wie einer Datenwiederherstellung, passwortgeschützten Sharing-Links und verschlüsseltem E-Mail-Verkehr in der Cloud. Die Maßnahmen kommen nicht nur für Business-Konten.

Artikel veröffentlicht am ,
Sharing-Links können mit Passwörtern geschützt werden.
Sharing-Links können mit Passwörtern geschützt werden. (Bild: Pexels/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft will sein Office 365 besser vor Ransomware schützen. Das Unternehmen kündigte Maßnahmen zu deren Bekämpfung an. Betroffene Daten sollen etwa über Backups zurückgespielt werden und es wird Funktionen wie passwortgeschütze Sharing-Links, E-Mail-Verschlüsselung und verschlüsselte E-Mail-Anhänge für den Cloud-Dienst Outlook.com geben. Die Backup-Funktion musste Microsoft nicht einmal neu entwickeln: Der Dienst Onedrive Files Restore wird einfach auch für die Endkundenversion des Cloud-Speichers freigeschaltet. Vorher war dies nur mit einem Onedrive-for-Business-Konto möglich. Files Restore kann Dokumente und Dateien, die Nutzer in der Cloud speichern, in einem Vorlauf von 30 Tagen auf einen früheren Stand wiederherstellen. Das kann bei Problemen mit Ransomware helfen, schützt aber nicht vollständig vor Datenverlust. In Verbindung mit dieser Funktion wird es in Office 365 einen automatischen Ransomware-Schutz geben. Das Programm erkennt Versuche und kann bei Bedarf mit einem Recovery-Assistenten Nutzern bei der Wiederherstellung helfen.

Teilen mit Passwort

Stellenmarkt
  1. Datenanalyst Health Care Management (m/w/d)
    Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. Softwareentwickler (m/w/d) C# / .NET
    Alarm IT Factory GmbH, Stuttgart
Detailsuche

Eine neue Funktion ist die Möglichkeit, geteilte Links mit Passwörtern zu versehen. Nur wenn diese richtig eingegeben werden, können Nutzer auf die entsprechenden Links klicken. Das ist eine Maßnahme gegen Phishing-Attacken und gegen Versuche, Schadsoftware per Download auf Computern zu verbreiten. Gleichzeitig können E-Mails selbst in Outlook.com verschlüsselt werden. Absender einer Nachricht können auch verhindern, dass jemand ihre geschriebenen E-Mails weiterleitet oder kopiert.

Außerdem können E-Mail-Anhänge auch verschlüsselt sein, selbst wenn sie heruntergeladen werden. Das gilt vorerst aber nur für Word-Dokumente, Powerpoint-Folien, Excel-Tabellen und andere Office-Dateien. Word, Excel und Powerpoint erhalten zudem eine verbesserte Prüfung von eingebetteten Links. Microsofts Programme testen dabei, ob der Link eventuell zu einer verdächtigen Seite führt - und zeigen dies den Nutzern prominent an.

Die neuen Sicherheitsfunktionen Files Restore und die dazugehörige Ransomware-Erkennung hat Microsoft bereits für Office-365-Kunden freigeschaltet. Die Verbesserungen bei Outlook.com und Office-Programmen sollen in den nächsten Wochen verfügbar sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Naomi "SexyCyborg" Wu
Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig

Naomi Wu wird in der Maker-Szene für ihr Fachwissen geschätzt. Youtube demonetarisiert sie aber wohl wegen ihrer Körperproportionen.

Naomi SexyCyborg Wu: Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig
Artikel
  1. Trägheitseinschlussfusion: Forscher erzielen wichtigen Fortschritt bei der Kernfusion
    Trägheitseinschlussfusion
    Forscher erzielen wichtigen Fortschritt bei der Kernfusion

    An der NIF wurde erstmals brennendes Plasma erzeugt, bei dem das entstandene Helium das Plasma weiter aufheizt.

  2. Streaming: Disney+ und die fehlenden Tonspuren bei Star Wars
    Streaming
    Disney+ und die fehlenden Tonspuren bei Star Wars

    Kleine Star-Wars-Fans werden bei Disney+ gerne mal hinters Licht geführt: Es ist frustrierend, wenn erst beim Anschauen klar wird, dass der Serie eine deutsche Tonspur fehlt.
    Ein IMHO von Ingo Pakalski

  3. Survnet: RKI will Corona-Meldesoftware verbessern
    Survnet
    RKI will Corona-Meldesoftware verbessern

    Die Software, mit der die Corona-Fallzahlen übertragen werden, sei teilweise unbenutzbar, kritisieren die Gesundheitsämter. Das RKI will nun nachbessern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RX 6900 XTU 16GB 1.449€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Acer Gaming-Monitor 119,90€ • Logitech Gaming-Headset 75€ • iRobot Saugroboter ab 289,99€ • 1TB SSD PCIe 4.0 128,07€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt • LG OLED 65 Zoll 1.599€ [Werbung]
    •  /