Desktop-Betriebssystem: Apple gibt MacOS 10.13.4 frei

Apple hat mit 10.13.4 ein Update für MacOS High Sierra veröffentlicht, das zwar nach wie vor 32-Bit-Anwendungen ausführt, aber vor ihnen warnt, einen Chatkanal für Firmen eröffnet und Fehler behebt.

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MacOS 10.13.4 ist da.
MacOS 10.13.4 ist da. (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Kurz vor Ostern ist MacOS High Sierra 10.13.4 ist von Apple veröffentlicht worden. Es lässt sich auf allen mit High Sierra kompatiblen Macs über den Mac App Store installieren. Zuvor sollte jedoch ein Backup angefertigt werden, um notfalls wieder auf den alten Stand zurückgehen zu können.

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Apple hat wie bei iOS 11.3 in letzter Sekunde die ursprünglich geplante Funktion Messages in der iCloud weggelassen. Diese hätte eigentlich die Chats zwischen den einzelnen Geräten des Nutzers synchronisieren und die Daten auf Apples Cloud-Lösung lagern sollen, um Speicherplatz zu sparen, doch offenbar ist sie nicht fertig geworden und wurde aus der finalen Version entfernt. Nähere Informationen dazu stehen bisher aus.

Der Veröffentlichung von MacOS 10.13.4 geht eine lange Betaphase voraus. Nur für US-Nutzer ist derzeit die Funktion Business Chat interessant, die es Unternehmen erlaubt, über iMessage direkten Kontakt zu den Kunden per Chat aufzunehmen. Aktuell machen hier nur US-Unternehmen mit. Ob es bald auch deutsche Firmen gibt, die diesen Kommunikationskanal zu ihren Kunden eröffnen, ist noch nicht bekannt.

Administratoren können ab MacOS 10.13.4 und auch mit iOS 11.3 verhindern, dass Nutzer sofort ihr Betriebssystem aktualisieren können und es ihnen bis zu 90 Tagen vorenthalten. Unter MacOS ließ sich die Updatefunktion zwar schon zuvor mit Entzug der Adminrechte verhindern, doch mit dem Update sehen die Anwender bei entsprechenden Einstellungen gar nicht mehr, dass es ein Update gibt.

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Zudem zeig MacOS 10.13.4 eine Warnung an, wenn der Anwender eine 32-Bit-Anwendung startet und weist darauf hin, dass in der nächsten Version von MacOS 32-Bit-Anwendungen nicht mehr unterstützt werden. Eine ähnliche Warnung gab es auch beim Wechsel von iOS 10 auf iOS 11, um den Druck auf Entwickler zu erhöhen, ihre Anwendungen auf 64 Bit umzustellen.

Zudem unterstützt High Sierra nun externe Grafikprozessoren (eGPUs). So können über Thunderbolt 3 angeschlossene, externe Grafikkarten-Gehäuse genutzt werden. Darüber hinaus hat Apple diverse kleine Fehler der Vorversionen behoben und einige Verbesserungen vorgenommen. So wird ein Grafikfehler bei bestimmten Anwendungen auf dem iMac Pro nicht mehr angezeigt.

Außerdem erlaubt es die Tastenkombination Befehl+9 nun, zum ganz rechts geöffneten Tab in Safari zu springen. Wer will, kann im Apple-Browser zudem die Lesezeichen nach Name oder URL sortieren. Das geschieht über das Kontextmenü. Außerdem soll die Privatsphäre besser geschützt werden, indem Benutzernamen und Passwörter in einem Webformularfeld nur nach Auswahl automatisch ausgefüllt werden. Außerdem werden Datenschutzsymbole und Links eingeblendet, um zu erklären, wie Apple persönliche Daten verwendet und schützt.

Zudem veröffentlichte Apple mit 12.7.4 eine neue iTunes-Version. Diese hebt Musikvideos stärker hervor und hat dazu Funktionen in der Oberfläche eingebaut. Auch Video-Playlisten gibt es jetzt.

Weitere Informationen zum Update von MacOS 10.13.4 hat Apple in einem Supportdokument veröffentlicht. Mit dem Update werden zudem zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, darunter auch einige kritische, worüber ein weiteres Supportdokument informiert.

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