Nach schleppendem Beginn stellen sich vier Kandidaten als Debian Project Leader zur Wahl. Zwei von ihnen kommen aus dem deutschsprachigen Raum und stellen Golem.de ihre Ziele vor.
In iTunes sind nicht nur Musik, Filme und Serien, sondern auch Podcasts und Hörbücher versammelt. Apps sind nicht mehr enthalten, doch übersichtlich ist iTunes weiter nicht. Ein Entwickler deutet eine Zerlegung in einzelne Apps an.
Mit der vollständigen Freigabe von Windows 10 1809 müssen USB-Sticks nicht mehr sicher aus dem System entfernt werden. Microsoft passt das Standardverhalten des Betriebssystems an das typische Verhalten der Nutzer an.
Mit Glow will Facebook ein einheitliches Framework zum Beschleunigen von KI-Modellen erstellen. Der erste Glow-Compiler für ein dediziertes Hardware-Backend ist nun verfügbar. In der Linux-Community sorgte die Hardware-Unterstützung für Diskussionen.
Am 14. Januar 2020 ist es so weit: Der erweiterte Support für Windows 7 läuft aus. Zwar hat die Bundeshauptstadt bereits 2.022 Computer auf Windows 10 umgestellt, es bleiben aber trotzdem noch knapp 76.000 Maschinen übrig.
Die Patches zum Kernel-Lockdown sollen den laufenden Linux-Kernel vor Veränderungen schützen. Nach jahrelangen Diskussionen hat Google-Entwickler Matthew Garrett die Pflege der Patches übernommen und treibt die Entwicklung mit großer Geschwindigkeit voran.
Microsoft überarbeitet seinen Updateprozess für Windows 10: Die Previewphase wird erweitert und kritische Fehler sollen schneller erkannt werden. Außerdem erhalten Nutzer mehr Kontrolle über den Update-Prozess. Anscheinend sollen die Probleme mit dem Fall Creators Update nicht wiederholt werden.
Die Linux-Spezialisten von Collabora haben eine Android-Umgebung geschaffen, die sich in übliche Linux-Umgebungen mit Wayland-Desktop integrieren lassen soll. Die Technik nutzt bereits bekannte Konzepte und ist wohl vorerst nur ein Experiment.
Nachdem die Klage von Linux-Entwickler Christoph Hellwig gegen VMware auch im Berufungsverfahren abgewiesen wurde, legt der Entwickler keine weiteren Rechtsmittel ein. Hellwig hatte VMware einen Verstoß gegen die GPL vorgeworfen und sieht sein Ziel der Lizenzeinhaltung dennoch erreicht.
In einer Vorankündigung verweist Google auf ein neues Security Patch Level. Das April-Update schließt viele Lücken und sollte für einige, aber nicht alle aktuellen Android-Geräte erscheinen. Es gibt auch viele Sicherheitslücken, die Qualcomm-basierte Smartphones betreffen.
Microsoft plant für den Microsoft Defender ATP eine neue Funktion, die eine Manipulation der Sicherheitsfunktionen erschweren soll. Derzeit wird die Tamper Protection in Insider Builds von Windows 10 getestet.
Outlook kann künftig passende Powerpoint-Präsentationen finden und den richtigen Zeitpunkt für Meetings heraussuchen. Dazu durchsucht die Software E-Mail-Anhänge und freigegebene Dokumente, liest aber auch Konversationen mit, um möglichst akkurate Hilfestellung zu leisten.
Dank dem Linux-Vendor-Firmware-Service (LVFS) können Linux-Nutzer schnell und einfach Firmware-Updates für ihre Geräte einspielen. Das Projekt bekommt nun eine neutrale Heimat bei der Linux-Foundation. Bisher war LVFS ein Nebenprojekt eines Red-Hat-Angestellten.
Valves Software Proton soll die über die Plattform Steam angebotenen Windows-Spiele auch unter Linux verfügbar machen. Die Open-Source-Software nutzt in der aktuellen Version 4.2 das im Februar veröffentlichte Wine 4.2, das bessere Unterstützung für Vulkan und DirectX 12 bietet.
Besitzer von iPhones haben Push-Mitteilungen erhalten, in denen Apples neuer Dienst News+ beworben wird. Damit verstößt Apple bereits das vierte Mal gegen die eigenen App-Store-Regeln und bricht noch eine weitere.
Wenn Apple dieses Jahr MacOS 10.15 veröffentlicht, wird darauf keine 32-Bit-Software mehr laufen. Dadurch werden viele Medienformate und Codecs nicht mehr unterstützt. Zahlreiche Dateien müssen konvertiert werden.
Die Container-Orchestrierung Kubernetes steht in Version 1.14 bereit und liefert damit erstmals stabile Unterstützung für Windows-Nodes. Das Team hat außerdem das Kubectl-Werkzeug verbessert und lokaler Speicher soll dauerhaft verfügbar bleiben.
Mit der Veröffentlichung von iOS 12.2, Mojave 10.14.4 sowie der neuen iTunes-Version für Windows schließt Apple zahlreiche Sicherheitslücken. Einige davon sind kritisch, da sie Angriffe mit Kernelprivilegien oder hohen Rechten ermöglichen.
Apple hat die finale Version von MacOS Mojave 10.14.4 veröffentlicht. Das geschieht zeitgleich mit der Freigabe der meisten anderen Betriebssysteme Apples. Das Betriebssystem-Update unterstützt die neuen Zahlungsdienste des Konzerns.
Apple hat nach einer längeren Betaphase die finale Version von iOS 12.2 für iPhones, iPads und den iPod touch veröffentlicht. Unterstützt werden Apples Videostreamingdienst TV Plus, Apple TV Channels und Apple News Plus.
Mindestens 100 Spiele für iPhone, iPad, MacOS sowie Apple TV für eine monatliche Abogebühr: Das ist der Gedanke hinter Apple Arcade. Interessantes Konzept - aber echte Blockbuster wird es wohl nur gelegentlich geben.
Apple bietet eine Flatrate für ausgewählte Zeitungen und Zeitschriften. Der Dienst heißt News+ und steht vorerst nur in den USA zur Verfügung. Ein Deutschlandstart wurde nicht bekanntgegeben.
Die Entwickler des Rust-Betriebssystems Redox OS haben für die nun verfügbare Version 0.5 eine neue eigene C-Bibliothek erstellt. Diese ist in Rust geschrieben und bringt mehr Funktionen als bisher, so dass viele neue Pakete wie FFmpeg oder auch Mesa mit Redox OS genutzt werden können.
Microsoft sammelt in Windows 10 an etlichen Stellen sogenannte Telemetrie-Daten - und kann sogar weitere anfordern. Forscher haben auf der Sicherheitskonferenz Troopers gezeigt, wie das System funktioniert, und wie es sich trotz fehlender Option deaktivieren lässt.
Microsoft hat das October 2018 Update mittlerweile für alle Windows-10-Geräte freigeben. Es wird über das automatische Update installiert. Das Problem: Mittlerweile steht schon der nächste Inhaltspatch an.
Der Windows Defender muss umbenannt werden, denn Microsoft kann mit der Software auch Macs vor Angriffen schützen. Vorerst allerdings nur mit einer teilnehmerbeschränkten Vorschau, da die Software noch nicht fertig ist.
Wer Windows 7 braucht, der hat ab Anfang 2020 zwei offizielle Lösungen: zum einen die kostenpflichtigen und nicht generell verfügbaren Extended Security Updates und zum anderen den Windows Virtual Desktop. Laut Medienberichten hat die Testphase begonnen.
Für Java 12 ist JDK 12 die quelloffene Referenzimplementierung. Die von Oracle unter der GPL angebotene Java-Version hat mehrere neue Features, darunter Switch Expressions und eine Micro-Benchmarking-Suite.
Die Optimierungen in Linux 5.1 sind ziemlich zahlreich: optimiertes Live-Patching, ein ausgemustertes Dateiformat, eine Abschirmung für externe USB-Datenträger, beschleunigtes WLAN und neue Funktionen für Grafikkarten.
Seit kurzem ist Sailfish OS mit Android-Unterstützung für weitere Xperia-Smartphones von Sony verfügbar. Fünf Jahre nach unserem letzten Test wird es Zeit, dass wir uns das alternative Mobile-Betriebssystem wieder einmal anschauen und testen, wie es auf einem ursprünglichen Android-Gerät läuft.
Apples eigener Musikstreamingdienst ist künftig auf Amazons Fire-TV-Geräten nutzbar und Apple Music könnte bald auch für Google-Assistant-Lautsprecher erscheinen - erste Anzeichen gibt es bereits. Allerdings sind Nutzer in Deutschland davon ausgeschlossen.
Über vier Jahre nach der Einigung auf die gemeinsame Nutzung von VP8 und H.264 in WebRTC wird dies künftig auch beides von Apples Safari-Browser unterstützt. Hinzu kommen außerdem Video Simulcast und die Screen-Capture-API. Alle Neuerungen dienen der Webkompatibilität.
Die aktuelle Version 19.0 von Mesa enthält viele kleine Details, die die freien Grafiktreiber verbessern. Dazu gehören die Aktivierung von Freesync für AMD-GPUs, einige Textur-Erweiterungen für OpenGL ES oder Arbeiten an den Vulkan-Treibern.
Mit dem März-Patchday werden von Microsoft Sicherheitslücken geschlossen, dass möglichst schnell gehandelt werden sollte. Einige ermöglichen das Erschleichen höherer Rechte und betreffen Microsoft Edge.
Ab April 2019 wird Microsoft damit beginnen, Windows-7-Nutzer auf das drohende Ende des Supports hinzuweisen. Ähnlich wie bei Windows XP braucht es offenbar einige Überzeugungsarbeit für den Wechsel.
Der Wayland-Compositor Sway ist in Version 1.0 verfügbar. Sway dient als Ersatz für den X11-Window-Manager i3 und bringt viele modulare Wayland-Grundlagen, die etwa in dem Linux-Smartphone Librem 5 von Purism genutzt werden.
Das von Sun für Solaris erstellte Werkzeug Dtrace läuft künftig auch auf Windows. Microsoft hat dafür das Werkzeug portiert und stellt seine Änderungen als Open Source bereit. Einen Teil des Kernel-Treibers legt das Unternehmen aber nicht offen.
In Windows 10 gibt es offenbar eine neue Funktion. Wenn bei dem Rechner aufgrund problematischer Updates Schwierigkeiten auftreten, kann das Betriebssystem diese selbst entfernen und so einen zuverlässigeren Betrieb wiederherstellen.
Der Debian-Entwickler Michael Stapelberg beschreibt die Arbeit in dem Projekt als "frustrierend" und "mühsam". Wegen Problemen mit der "alten Infrastruktur" tritt der Entwickler nun zurück.
Der Großteil der Java-Nutzer verwendet immer noch die fünf Jahre alte Version 8. Auch ein Oracle-Entwickler bestätigt nun, dass Java 9 wohl viel kaputt gemacht hat. Die Veränderungen der Sprache seien aber notwendig gewesen.
Microsoft hat seinen Zeitplan für den Verkauf der sogenannten Extended Security Updates weiter spezifiziert. Nur damit ist es möglich, ein abgesichertes Windows 7 auch noch nach dem Support-Ende weiterzuverwenden.
Das Entwicklerteam von Panfrost will einen freien Linux-Treiber für ARMs Mali-GPUs der Midgard- und Bifrost-Architektur erstellen. Nun ist erstmals die von der Community erstellte Kernel-Komponente vorgestellt worden.
Mit dem Open-Source-Projekt Maru können Android-Nutzer ihr Smartphone auch als Desktop-Ersatz verwenden. Die aktuelle Version 0.6 nutzt nun LineageOS als Basis und läuft damit auf sehr viel mehr Geräten als bisher.
Die Sicherheitsforscher von Google warnen vor einer Lücke in Windows 7, die derzeit aktiv ausgenutzt wird und in Zusammenhang mit der schweren Sicherheitslücke im eigenen Chrome-Browser steht. Microsoft arbeitet an einem Patch, der aber noch nicht bereitsteht.
Mit dem Framework Quarkus will Open-Source-Spezialist Red Hat die Programmiersprache Java in die Cloud-Umgebung aus Microservices, Containern und Kubernetes bringen. Der Grund ist schlicht die Beliebtheit der Systeme.
Der auf Laptops und Smartphones mit vorinstalliertem Linux spezialisierte Hersteller Purism kündigt an, dass die Nutzeroberflächen seiner Systeme nun vollständig konvergent sind. Das haben zuvor andere Hersteller nicht geschafft.
Obwohl Spectre Version 2 bereits länger bekannt ist, hat Microsoft aus Leistungsgründen bisher keine Mitigation dafür auf Windows-10-Clients freigeben. Mit dem aktuellen Patch und einem angepassten Retpoline soll sich das ändern - allerdings nur für Geräte mit Version 1809.
Windows kann zwar schon mit mehreren Monitoren umgehen, doch eine kommende Version soll einem Bericht explizit auf mobile Dual-Bildschirm-Systeme hin angepasst werden. Das dürfte die Entwicklung neuer Geräte vereinfachen.