Abo
  • IT-Karriere:

Unix: OpenBSD 6.5 nutzt Retguard und bringt Openrsync

Die aktuelle Version 6.5 des Betriebssystems OpenBSD nutzt den neuen Stack-Protector Retguard. Die Entwickler liefern außerdem einen eigenen lokalen DNS-Resolver aus und arbeiten an einer Eigenentwicklung für Rsync, die nun getestet werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Maskottchen von OpenBSD ist ein Kugelfisch.
Das Maskottchen von OpenBSD ist ein Kugelfisch. (Bild: prilfish, flickr.com/CC-BY 2.0)

Das Betriebssystem OpenBSD ist in Version 6.5 erschienen, wie Projektgründer Theo de Raadt ankündigt. Das auf Sicherheit fokussierte Projekt bringt auch mit der aktuellen Veröffentlichung wieder einige Neuerungen, die die Sicherheit des Systems verbessern sollen. Dazu gehört, dass das Werkzeug Retguard nun für AMD64 und ARM64 den bisher genutzten Stack Protector ersetzt.

Stellenmarkt
  1. INIT Group, Karlsruhe
  2. Deloitte, Düsseldorf, München

Die Implementierung von Retguard basiert auf dem Clang-Compiler aus dem LLVM-Projekt und sei für die aktuelle Version auch leistungsfähiger geworden. Mit Retguard soll die Verwendung sogenannter ROP-Gadgets zumindest in Teilen verhindert werden, also die Wiederverwendung jener Speicherbereiche, die beim Return-oriented-Programming von Angreifern genutzt werden. Details dazu liefert ein Vortrag (PDF).

Neu zu OpenBSD hinzugekommen sind unter anderem Openrsync, das sich derzeit noch in der Anfangsphase der Entwicklung befindet. Ziel ist aber eine zu dem bisher genutzten Rsync voll kompatible Reimplementierung. Ebenfalls neu und nun erstmals offiziell verfügbar ist Unwind. Dabei handelt es sich um einen lokalen rekursiven Nameserver, der dafür gedacht ist, auf Localhost genutzt zu werden. Unwind soll vor allem für den Einsatz auf Laptops, die viel in verschiedenen Netzwerken genutzt werden, von Vorteil sein.

Der hauseigene X-Server wird nun nicht mehr mit dem Setuid-Bit installiert und läuft damit ohne Root-Rechte. Zum Starten des X11-Fenster-Systems sollte außerdem der Displaymanager Xenodm genutzt werden. Für die x86-Architekturen nutzt OpenBSD nun darüber hinaus den LLD als standardmäßigen Linker. Weitere Neuerungen listen die Release-Notes.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-81%) 3,75€
  2. 1,19€
  3. 2,99€
  4. 1,12€

Iruwen 26. Apr 2019

Project Goals - Not Found

mapet 26. Apr 2019

Edgerouter von ubiquity verwenden diese CPU, sind verhältnismäßig preiswert und haben...


Folgen Sie uns
       


Backup per Band angesehen

Das Rattern des Roboterarms und Rauschen der Klimaanlage: Golem.de hat sich Bandlaufwerke in Aktion beim Geoforschungszentrum Potsdam angeschaut. Das Ziel: zu erfahren, was die 60 Jahre alte Technik noch immer sinnvoll macht.

Backup per Band angesehen Video aufrufen
Kickstarter: Scheitern in aller Öffentlichkeit
Kickstarter
Scheitern in aller Öffentlichkeit

Kickstarter ermöglicht es kleinen Indie-Teams, die Entwicklung ihres Spiels zu finanzieren. Doch Geld allein ist nicht genug, um alle Probleme der Spieleentwicklung zu lösen. Und was, wenn das Geld ausgeht?
Ein Bericht von Daniel Ziegener

  1. Killerwhale Games Verdacht auf Betrug beim Kickstarter-Erfolgsspiel Raw
  2. The Farm 51 Chernobylite braucht Geld für akkurates Atomkraftwerk
  3. E-Pad Neues Android-Tablet mit E-Paper-Display und Stift

In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Ryzen 3900X/3700X im Test: AMDs 7-nm-CPUs lassen Intel hinter sich
Ryzen 3900X/3700X im Test
AMDs 7-nm-CPUs lassen Intel hinter sich

Das beste Prozessor-Design seit dem Athlon 64: Mit den Ryzen 3000 alias Matisse bringt AMD sehr leistungsstarke und Energie-effiziente CPUs zu niedrigen Preisen in den Handel. Obendrein laufen die auch auf zwei Jahre alten sowie günstigen Platinen mit schnellem DDR4-Speicher.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Ryzen 3000 BIOS-Updates schalten PCIe Gen4 für ältere Boards frei
  2. Mehr Performance Windows 10 v1903 hat besseren Ryzen-Scheduler
  3. Picasso für Sockel AM4 AMD verlötet Ryzen 3400G für flottere iGPU

    •  /