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Windows 10 1809: Fall Creators Update bringt Windows Hello zum Absturz

Noch immer hat Microsoft mit der aktuellen Version 1809 für Windows 10 zu kämpfen. Momentan können einige Nutzer anscheinend keine Windows-Hello -Gesichtsauthentifizierung einrichten. Microsoft empfiehlt: Alt+F4.
/ Oliver Nickel
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WIndows Hello funktioniert momentan nicht richtig. (Bild: Pixabay.com)
WIndows Hello funktioniert momentan nicht richtig. Bild: Pixabay.com / CC0 1.0

Das Fall Creators Update für Windows 10 macht einigen Nutzern weiterhin Probleme: Sie können keine Gesichtserkennung mit Windows Hello und entsprechenden Infrarotkameras mehr einrichten. Stattdessen hängt sich das Setup offenbar auf. Microsoft ist sich dieses Fehlers bewusst(öffnet im neuen Fenster) und hat einen entsprechenden Artikel dazu veröffentlicht. Demnach tritt das Problem auf, wenn Nutzer ihre Windows-Hello-Konfiguration im Einrichtungsassistenten erst abbrechen und dann erneut starten. Statt der Fotovorschau wird nur ein leeres Fenster angezeigt.

Das IT-Magazin Softpedia(öffnet im neuen Fenster) spricht sogar davon, dass Nutzer beim Auftreten des Fehlers im Konfigurationsbildschirm hängen blieben und sich dieses Fenster nicht einfach schließen lasse. So extrem beschreibt es Microsoft nicht. Der Hersteller empfiehlt, das Programm durch die Tastenkombination Alt+F4 zu schließen, sollte das Schließen-Symbol nicht angezeigt werden. Anschließend sollten Nutzer warten, bis die LEDs der Kamera ausgeschaltet seien, und danach den Prozess wiederholen.

Momentan kein Fix angekündigt

Microsoft hat nicht erwähnt, wann das Problem behoben werden soll. Es kann damit gerechnet werden, dass das Unternehmen dies auf den Release des kommenden Updates 1903 verschieben wird. Momentan werden wohl viele Entwickler für die Fertigstellung des Inhaltspatches benötigt. Dieses wird Ende Mai 2019 erwartet. Bis dahin ist es wohl ratsam, auf andere biometrische Authentifizierungsmethoden zurückzugreifen, etwa Fingerabdruck- oder Handvenenscanner.

Das Fall Creators Update ist sicherlich eines der fehlerbehaftetsten Updates, seitdem Microsoft Windows 10 als Windows as a Service zweimal im Jahr mit größeren Inhaltspatches versorgt. Daraus will das Unternehmen aber auch gelernt haben: Das May 2019 Update werde intensiver getestet und daher im Vergleich zum Vorjahr einen Monat später veröffentlicht, erklärte Microsoft.


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