VR: Nvidia erstellt freien Virtual-Link-Treiber für Linux

Mit etwas Unterstützung von Intel für den USB-Teil hat Nvidia einen ersten freien Linux-Treiber für sein Virtual Link vorgestellt. Damit sollen kommende VR-Headsets nur noch über ein USB-C-Kabel betrieben werden können.

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Der Virtual Link ist eine USB-C Alternate Mode.
Der Virtual Link ist eine USB-C Alternate Mode. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die aktuelle Turing-Generation der Grafikkarten von Nvidia bietet einen sogenannten Virtual Link, der als handelsübliche USB-C-Buchse ausgeführt ist und kommende VR-Headsets über ein einziges Kabel unterstützen soll. Ein weiterer Teil der dazu notwendigen freien Linux-Treiber ist nun im USB-Zweig von Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman eingepflegt. Der Treiber sollte also mit der kommenden Version 5.2 des Linux-Kernels erscheinen. Zuvor hatte Nvidia bereits Firmware und einen Treiber für den USB-C-Controller genutzt.

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Die nun verfügbaren unterschiedlichen Beiträge zur Unterstützung der Technik dienen vor allem dazu, den Virtual Link als Alternate Mode für USB-C umzusetzen. Wie dabei auch aus den Patches hervorgeht, ist der Virtual Link nicht offiziell von USB Implementers Forum standardisiert, sodass der Hersteller eine eigene ID für diesen Modus benutzen muss.

Darüber hinaus erweitert der Virtual Link den Displayport Alternate Mode um die Nutzung der USB-2-Pins, was in dem Alternate Mode eigentlich nicht vorgesehen ist. Wohl vor allem deshalb muss Nvidia hier auf die eigene Hersteller-ID für die Technik setzen. Da sich die Kommunikation zu Displayport aber nicht unterscheide, bräuchten die einzelnen Geräte auch keinen eigenen Treiber, heißt es in dem Patch. Nvidia setzt stattdessen auf eine Überprüfung der Geräte auf die Funktion.

An der Umsetzung war außerdem auch ein Intel-Entwickler beteiligt, der für den Displayport Alternate Mode im Kernel zuständig ist. Diese Patches rüsten die Nutzung des Alternate Modes über UCSI nach. Dabei handelt es sich um eine spezielle Schnittstelle (PDF) die dafür genutzt wird, den Controller zu steuern, der für USB-C zuständig ist.

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