Windows-7-Sammel-Update: Microsoft nennt Lösungen für Probleme mit Virenscannern

Mit dem monatlichen Rollup KB4493472 hat Microsoft vor allem in Verbindung mit Virenscannern Probleme unter Windows 7 verursacht. Mittlerweile zeigt Microsoft Lösungswege auf. Sie erfordern jedoch Arbeiten an der Sicherheitssoftware.

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Update und Antivirensoftware verlangsamten Windows.
Update und Antivirensoftware verlangsamten Windows. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)/CC0 1.0)

Wer das monatliche Rollup KB4493472 für Windows 7 sowie Windows Server 2008 R2 installiert und damit Probleme hat, sollte in den Support-Artikel dazu schauen. Wie berichtet gibt es vor allem in Verbindung mit Virenschutzsoftware Probleme auf Systemen. Aber auch mit dem Netzwerk kann es zu Schwierigkeiten kommen, wenn der Rechner aufgrund eines Stillstands lange nicht mehr gepatcht wurde.

Die Probleme mit Sicherheitssoftware sind allerdings auch auf aktuell gehaltenen Windows-7-Systemen zu finden. In dem Artikel verweist Microsoft auf diverse Lösungsansätze zu Sicherheitssoftware von Avira, Arcabit, Avast, McAfee und Sophos. Allen gemein ist, dass der Anwender Schritte vornehmen muss, damit die Software mit dem Sammelupdate reibungslos funktioniert. Als Sofortmaßnahme blockierte Microsoft teils die Verteilung des Updates. Findet KB4493472 beispielsweise betroffene Software von Sophos, wird das Update bis zum 6. Mai 2019 blockiert. Auch beim Entdecken von Software von Avira und Arcabit wird geblockt.

Einige Softwarehersteller stellten Notfallupdates bereit. Einen Fix von Microsoft gibt es bisher nicht. Zu den Herstellern, die bereits Notfallupdates herausgegeben haben, gehören Avast, McAfee und Sophos. Mitunter installieren diese sich automatisch. Mit Avira ist Microsoft noch bei der Ursachenforschung. Die Webseite von Arcabit verweist derzeit nur auf einen Telefon- und E-Mail-Support. Laut Microsoft gibt es aber bereits ein Update.

Für Windows 7 endet bald der offizielle Support seitens Microsofts. Wer noch Updates nach dem Januar 2020 erhalten will, muss die Extended Security Updates erwerben.

Nachtrag vom 30. April 2019, 9:39 Uhr

Avira fand mittlerweile  eine Lösung. Laut dem Softwarehersteller hob Microsoft deswegen den Block des Sammelupdates schon auf.

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