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Microsoft: Windows bekommt einen Linux-Kernel für WSL 2

Microsofts Windows 10 wird künftig auch einen Linux-Kernel ausliefern. Der wird aber nicht für das Windows-System verwendet, sondern für das neue Windows-Subsystem für Linux genutzt. Das macht die Entwicklung und Pflege einfacher.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft liefert künftig einen Linux-Kernel mit Windows aus.
Microsoft liefert künftig einen Linux-Kernel mit Windows aus. (Bild: Shriram Rajagopalan/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Wie angekündigt, unterstützt das Windows Subsystem für Linux (WSL) in Version 2 auch die Linux-Version von Docker und entsprechende native Linux-Container. Möglich macht das die Verwendung eines Linux-Kernels, der damit künftig als Teil von Windows ausgeliefert wird. Für die erste Version des WSL hatte Microsoft noch auf eine Art Emulation und Übersetzung der Systemaufrufe gesetzt, was aber offenbar zu viele Probleme verursacht.

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Vor allem am Anfang fielen in einem Test von Golem.de die vielen Unzulänglichkeiten des WSL im Vergleich zu einer nativen Linux-Umgebung auf. Und eben diese Probleme konnte das Team von Microsoft offenbar auch nach mehreren Jahren Arbeit nicht zufriedenstellend lösen, so dass nun auf einen Linux-Kernel gesetzt wird, um eine vollständige Linux-Umgebung auch tatsächlich abbilden zu können - ohne ständig nacharbeiten zu müssen.

Der Kernel läuft dann in einer kleinen, speziell darauf ausgerichteten virtuellen Maschine (VM). Diese Technik soll aber ebenso schnell sein wie die bisherige. Microsoft setzt hier vermutlich auf einen minimalen Hypervisor. Darüber hinaus sei der Linux-Kernel selbst ebenfalls speziell auf die Verwendung im WSL 2 angepasst.

Eingesetzt wird zurzeit der Linux-Kernel 4.19 mit Langzeitunterstützung (LTS). Microsoft will diesen außerdem im Rhythmus der LTS-Veröffentlichung der Kernel-Community aktualisieren. Interessierte Nutzer sollen ebenso ausführliche Informationen dazu erhalten, wie sie einen eigenen Kernel einsetzen können. Wie auch bisher sollen die Anwender zudem selbst entscheiden können, welche Distributionspakete sie als Linux-Userspace verwenden und diese auch parallel zueinander betreiben können.

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goto10 09. Mai 2019

Vielleicht stellt sich MS diese Frage auch. Ein gewagter Blick in die Glaskugel sagt...

0110101111010001 08. Mai 2019

tja so läufts halt nicht, fordern aber selbst nicht liefern

Moin2801 08. Mai 2019

Hat mir irgendwer auf einem Grillfest erzählt.

Northwave 08. Mai 2019

CNC Maschinen sind Echtzeitsysteme, dafür ;)

FreiGeistler 07. Mai 2019

Also ein Linux mit Wine? Was unter Wine läuft, läuft garantiert auch in der...


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