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Windows 7: Nostalgiker stellt SDK von Windows Media Center online

Nutzer, die sich gerne an das Windows Media Center zurückerinnern, können auf Github einen Blick darauf werfen. Microsoft hatte die Software bis zum Release von Windows 8 noch unterstützt und wegen geringer Nachfrage dann eingestellt. Das SDK ist ein Stück dieser Geschichte.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Windows Media Center ist ein Stück Windows-Geschichte.
Das Windows Media Center ist ein Stück Windows-Geschichte. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Der ehemalige Microsoft-Mitarbeiter Charlie Owen alias Retrosight hat das Software Development Kit für die mittlerweile eingestellte Mediensoftware Windows Media Center auf Github hochgeladen. "Ein kleines Stück Geschichte bewahren", schreibt er auf der entsprechenden Seite. Außerdem sei dies eine Gelegenheit für Fans der Software, sie eventuell wieder lauffähig zu machen. Wegen der geringen Nachfrage war sie nicht mehr in Windows 10 enthalten. Auch der ursprüngliche Installer ist laut Owen wohl nicht mehr vorhanden.

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Retrosight stellt einige Beispiele zur Verfügung, die in der Windows Center Markup Language gehalten sind, was im Prinzip XML-Dateien sind. Entwickler, die sich den Quelltext anschauen möchten, sollten dies mit Visual Studio 2008 tun. Der Uploader stellt aber auch eine Anleitung zur Verwendung in Visual Studio 2010 bereit. Im Bin-Ordner sind zudem bereits kompilierte, ausführbare Dateien vorhanden, die unter Windows 7 funktionieren sollten.

Erst in Windows 7 richtig ausgereift

Windows Media Center war Microsofts Software, um PCs in Wohnzimmer zu bringen, was zu Zeiten von Windows XP keine leichte Aufgabe war. Das Programm war in diversen Windows-Systemen wie auch Vista und 7 enthalten und musste in Windows 8 als Addon gekauft werden. Spätere Versionen für Windows 7 haben H.264 unterstützt und konnten von mehreren Tunern aufnehmen. Die Benutzeroberfläche hat sich dabei über den Desktop gelegt, um die Illusion eines integrierten Mediencenters zu erzeugen.

Windows 10 hat keine Möglichkeit, das Programm zu nutzen - was sich mit der Offenlegung der SDK ändern könnte. Andererseits gibt es viele alternative Programme wie etwa das Open-Source-Paket Kodi, das es auch für Linux-Distributionen, Android, iOS und MacOS gibt und ständig weiterentwickelt wird.

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1st1 25. Apr 2019

Komisch, bei mir ist Win 10 bzw. WMC da anderer Meinung... Kodi ist nett, Mediaportal ist...

toastedLinux 25. Apr 2019

Ich habe es echt gerne genutzt, war schon echt eine schicke Oberfläche. Später habe ich...


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