• IT-Karriere:
  • Services:

Linux-Kernel: Intel verbessert Thunderbolt-Treiber für Apple-Geräte

Linux-Entwickler von Intel haben ihren Thunderbolt-Treiber so verbessert, dass dieser besser auf aktueller aber auch älterer Apple-Hardware läuft. Die Arbeiten helfen langfristig wohl aber auch den Chromebooks.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel pflegt die Thunderbolt-Treiber für Linux seit einiger Zeit selbst.
Intel pflegt die Thunderbolt-Treiber für Linux seit einiger Zeit selbst. (Bild: Damien Tunpinier, flickr.com/CC-BY 2.0)

Die kommende Version 5.2 des Linux-Kernels wird eine Vielzahl von Verbesserungen für den integrierten Thunderbolt-Treiber enthalten. Die dazu notwendigen Patches hat der Entwickler Greg Kroah-Hartman in seinen Entwicklungszweig integriert. Interessant daran ist vor allem, dass diese den Linux-Betrieb auf Apple-Hardware verbessern.

Stellenmarkt
  1. STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Stuttgart, Köln
  2. FREICON GmbH & Co. KG, Bremen

Das betrifft vor allem jene Geräte, die Thunderbolt 1 und 2 verbauen und damit schon als veraltet gelten können. Unterstützt werden laut den Patches damit PCIe Daisy Chains, das Tunneln von Displayport-Signalen sowie Peer-to-Peer-Networking. Zusätzlich dazu rüsten die Patches auch die Unterstützung für die Titan-Ridge-Chipsätze nach. Diese sind vergleichsweise neu und kommen etwa in dem Macbook Air aus dem vergangenen Jahr zum Einsatz.

Warum Intel diese Treiber schon länger pflegt, ist weiter fraglich. So hat Intel sich in der Vergangenheit eigentlich nicht um die Unterstützung von Apple-Hardware mit Linux-Systemen gekümmert. Darauf weist der Linux-Entwickler Matthew Garrett hin. Möglicherweise gibt es aber einen Unternehmenskunden, der groß genug ist, um Intel dafür zu bezahlen.

Thunderbolt eventuell für Chromebooks

Ebenso möglich ist es, dass der zunächst für Apple-Geräte umgesetzte Support so künftig auch in Chromebooks eingesetzt wird. Anders als bei Thunderbolt sonst üblich, steuert bei Apple-Geräten das Betriebssystem den Controller direkt, statt dies der Firmware zu überlassen.

Mit den kommenden Ice-Lake-Chips wird der Thunderbolt-Controller in den sogenannten Plattform-Controller-Hub (PCH) integriert. Bisher haben die Chromebook-Hersteller auf Thunderbolt verzichtet - vermutlich aus Kostengründen, da der Controller zusätzlich lizenziert werden musste. Das entfällt künftig jedoch.

Es könnte also sein, dass künftige Chromebooks mit den Ice-Lake-Chips nicht nur Thunderbolt unterstützten, sondern dies wie bei Apple auch über das Betriebssystem selbst gesteuert wird, statt über die Firmware. Immerhin nutzen die Chromebooks mit Coreboot eine freie Firmware, die sich von üblichen UEFI-Systemen unterscheidet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 369,45€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Preiswerte Notebooks im Test - Acer vs. Medion vs. Trekstor

Golem.de hat preiswerte Geräte von drei Herstellern getestet. Es treten an: Acer, Medion und Trekstor. Die Bedingung: Der Kaufpreis soll unter 400 Euro liegen.

Preiswerte Notebooks im Test - Acer vs. Medion vs. Trekstor Video aufrufen
KI-Startup: Regierung bestätigt Treffen mit Augustus Intelligence
KI-Startup
Regierung bestätigt Treffen mit Augustus Intelligence

Der CDU-Politiker Amthor fungierte als Lobbyist für das KI-Startup Augustus Intelligence. Warum sich die Regierung mit der Firma traf, ist weiter unklar.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Texterkennung OpenAIs API beantwortet "Warum ist Brot so fluffig?"
  2. Cornonavirus Instagram macht Datensatz für Maskenerkennung ungültig
  3. KI Software erfindet Wörter und passende Definitionen dazu

PC-Hardware: Das kann DDR5-Arbeitsspeicher
PC-Hardware
Das kann DDR5-Arbeitsspeicher

Vierfache Kapazität, doppelte Geschwindigkeit: Ein Überblick zum DDR5-Speicher für Server und Desktop-PCs.
Ein Bericht von Marc Sauter


    HTTPS/TLS: Zwischenzertifikate von Tausenden Webseiten fehlerhaft
    HTTPS/TLS
    Zwischenzertifikate von Tausenden Webseiten fehlerhaft

    Viele Webseiten müssen ihre Zertifikate tauschen, da sie von Zwischenzertifikaten ausgestellt wurden, die ein Sicherheitsrisiko darstellen.
    Von Hanno Böck

    1. Nach Safari Chrome und Firefox wollen nur noch einjährige Zertifikate
    2. Sicherheitslücke GnuTLS setzt Session-Keys auf null
    3. Sectigo Abgelaufenes Root-Zertifikat entfacht Ärger

      •  /