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Universal Windows Platform: "Diesen Weg hätten wir nicht gehen sollen"

Microsofts Trennung von UWP-Apps und Win32-Anwendungen war laut ZDnet wohl ein Fehler. Das Unternehmen will es besser machen und bietet Tools an, die Funktionen plattformübergreifend einführen. Es soll in Zukunft nur noch "Windows-Apps" statt mehrerer verschiedener Programmarten geben.

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Microsoft ist mit UWP anscheinend in die falsche Richtung gegangen.
Microsoft ist mit UWP anscheinend in die falsche Richtung gegangen. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Microsoft gesteht einige Fehler bei der Implementierung von Applikationen der Universal-Windows-Platform ein. Durch deren Einführung haben sich im Prinzip zwei Programmtypen parallel entwickelt: die genannten UWP-Apps und traditionelle Win32-Anwendungen. In einem Gespräch mit dem IT-Magazin ZDnet sagt Microsoft-UWP-Leiter Kevin Gallo: "Diesen Weg hätten wir nicht gehen sollen". Auf der Build 2019 hat das Unternehmen noch einmal seine Pläne vorgestellt, um beide Programmformen wieder auf einen Nenner zu bringen. So gibt es beispielsweise XAMLS Islands - ein Tool, welches GUI-Elemente für Win32-Anwendungen bereitstellt und diese an den Funktionsumfang von UWP-Programmen anpasst.

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UWP wurde mit Windows 10 und dem Fokus auf Touch- und Stifteingabe eingeführt - ist aber auch mit Windows 10 Mobile kompativel. Die Plattform bietet vorgefertigte Elemente für verschiedene Bildschirmgrößen - mit dem Ziel, dass sich so konforme Programme auf allen möglichen Geräten gleich anfühlen und identisch aussehen. Das konnte mit traditionellen Win32-Apps nicht so einfach erreicht werden. Allerdings hat UWP den Nachteil, dass es sich auf das Windows-Ökosystem beschränkt und so erstellte Software nur über den Microsoft Store verteilt wird.

Erste Schritte ab Ende Mai

Die neue Version von XAML-Islands - das bereits 2018 erstmalig gezeigt wurde - soll mit dem May-2019-Update für Windows 10 erscheinen. Microsoft möchte die Lücke zwischen UWP- und Legacy-Anwendungen aber weiter überbrücken und etwa Windows Runtime Environments für nichtpaketierte Windows-Desktop-Apps bringen. Das ist beispielsweise Software, die nicht unbedingt auf UWP basieren. Auch diese Funktion soll laut ZDnet mit der Windows-Version 1903 im Mai kommen.

"Er [der Microsoft Store] ist nicht der einzige Weg, über den Windows-Nutzer ihre Apps erhalten können. [...] Leute wollen einfach nur wissen, ob eine App als gut eingestuft werden kann", sagt Gallo. "Wenn wir fertig sind, wird alles nur noch Windows-Apps genannt werden". Die UWP-Plattform wird dabei wohl nicht verschwinden. Sie soll laut ZDnet nur eben mit anderen Programmarten konsolidiert werden.



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Micha_T 16. Mai 2019

.... darum geht es doch gar nicht. Aber der desktop pc qird immer weniger und steht im...

WalterSobchak 15. Mai 2019

XAML GUIs - Gammel GUIs. HTML/CSS apps waren tausendmal schöner und schneller zu bauen...

Top-OR 14. Mai 2019

Ja, das bringts für mich schön auf den Punkt.

dummdumm 14. Mai 2019

https://visualstudio.uservoice.com/forums/121579-visual-studio-ide/suggestions/3100033...

randya99 13. Mai 2019

"Niemand verwendet unseren Store, aber wir wollen Geld."


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