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Administration: Microsoft empfiehlt ein separat abgesichertes Gerät

Wer komplexe Systeme administriert, kann auch schnell zu einem attraktiven Angriffsziel werden. Microsoft gibt einige Tipps aus dem eigenen Hause, um diese Gefahr zu minimieren. Dazu gehört der Einsatz spezieller Geräte.

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Microsoft empiehlt ein eigenes Gerät mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen für die Administration.
Microsoft empiehlt ein eigenes Gerät mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen für die Administration. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Administratoren sollen in Unternehmen besondere Vorkehrungen treffen, die auch Microsoft intern verwendet, wie aus einem Blogeintrag hervorgeht. Microsoft gibt allerdings zu, dass nicht alle Maßnahmen umsetzbar sind, da sie mitunter ein hohes Budget erfordern.

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Die Anschaffung separater Geräte für administrative Aufgaben dürfte beispielsweise für größere Unternehmen ein geringes Problem sein. Kleinere Firmen müssen hier oft stärker auf das Budget achten. Laut Microsoft sollte es ein eigenes Gerät für administrative Aufgaben geben, das ständig auf dem aktuellen Sicherheitsstand ist und keinen Remote-Zugriff auf dieses Gerät erlaubt. Zudem sollte die Administrator-Identität daran gehindert werden, auf das Internet zuzugreifen. Bei Microsoft gilt zudem, dass solche Accounts nur über eine Smartcard nutzbar sind.

Der Einsatz einer Smartcard erhöht die Kosten vor allem für kleinere Firmen, da hier zum einen Erfahrung gebraucht wird und zum anderen Hardwarevoraussetzungen in Form eines Kartenlesers notwendig sind. Bei mobilen Geräten sind das meist teure Businessnotebooks, die einen Smartcard-Reader integriert haben.

Wichtig ist laut Microsoft zudem die Einführung von Just-in-Time-Rechten. Ein Adminzugang hat zunächst erst einmal gar keine Rechte. Die Rechte werden stattdessen zeitbasiert zugewiesen und auch in Logs vermerkt.

In einem weiteren Schritt hat Microsoft zudem die Nutzung von Passwörtern weitestgehend aufgegeben. Nur zehn Prozent der Mitarbeiter müssen an einem Tag überhaupt ein Passwort eingeben. Für alte Anwendungen, die das noch benötigen, empfiehlt Microsoft ein separates Portal. Stattdessen setzt das Unternehmen weitestgehend auf Multi-Factor-Authentication.

Für Microsoft ist die Nutzung von Passwörtern zu riskant. Anwender werden dazu verleitet, Passwörter wiederzuverwenden oder komplexe Passwörter gar nicht zu setzen. Der Verzicht auf Passwörter kann allerdings attraktiv für die Anwender werden, da dies auch die Arbeit erleichtert.

Microsoft gibt aber zu, dass die Umsetzung neuer Richtlinien in Unternehmen schwer sein kann. Zum einen kann es Probleme bereiten, für die Sicherheit mehr Ressourcen bereitzustellen, das kostet Geld. Zum anderen müssen aber auch die Anwender ihr Verhalten ändern, was laut Microsoft noch schwerer umzusetzen ist, da es Teil der Unternehmenskultur ist. Genau deswegen ist es wichtig, die Nutzbarkeit neuer Lösungen zu betrachten.



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Tet 14. Mai 2019 / Themenstart

Und finden dementsprechend komplexere Lücken nicht. Tatsächlich liegt zwischen...

Bouncy 14. Mai 2019 / Themenstart

Also nur mal so, weil ich hin und wieder mit MS-Leutchen zu tun habe: jep, alle dort...

Frostwind 14. Mai 2019 / Themenstart

mimikatz kann das umgehen: https://twitter.com/gentilkiwi/status/1127866699997417472

Unwichtig 14. Mai 2019 / Themenstart

...seit ueber 10 Jahren administriere ich die Windows-Server nur noch von meine Linux...

gersi 14. Mai 2019 / Themenstart

Das bezieht sich aber offensichtlich nur auf Hardware Treiber der Server. Ein derartig...

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