Sets: Die Tabansicht für Windows 10 kommt wohl doch nicht

Microsoft hat laut internen Quellen die Arbeit an der Funktion Sets eingestellt. Darüber hätten Nutzer Office 365 und Browserseiten als Tabs in einem Fenster öffnen können. Die Entwicklung von Edge auf Chromium-Basis hatte wohl Vorrang.

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Mit Sets hätten mehrere Programme in einem Fenster Platz gehabt.
Mit Sets hätten mehrere Programme in einem Fenster Platz gehabt. (Bild: Microsoft)

Microsoft scheint die Arbeit am Sets-Feature für Windows 10 eingestellt zu haben. Das berichtet das IT-Magazin ZDnet mit Verweis auf interne Quellen. Mit dieser Funktion sollten Nutzer verschiedene Microsoft-Programme in Tabs organisieren. In einem Video vom November 2017 hat Microsoft das am Beispiel von Word, Powerpoint und Onenote gezeigt. Die Grundplattform war der Windows-Browser Edge.

Dabei habe Microsoft Sets bereits innerhalb des Insiderprogramms getestet. Die Funktion kam aber wohl nicht sehr gut an und Nutzer wussten nicht, was sie damit anfangen sollen. Das Ordnen von Programmen in Tabs würde sich dabei etwa auf kleinen Bildschirmen anbieten, die nicht genug Platz für viele parallele Fenster haben. Allerdings lassen sich Programme etwa auch über die Fensterauswahl mit der Tastenkombination Alt+Tabulator wechseln. Sets wäre also in dieser Hinsicht redundant.

Tabs für die Kommandozeile nicht unbedingt verworfen

Microsoft wollte laut ZDnet verschiedene Tabs auch in die Windows-Konsole einbauen. Das habe ebenfalls auf der Entwicklung von Sets basiert. Die Funktion könnte allerdings mit Verspätung noch immer kommen, heißt es. "Die Tab-Funktion in der Shell gibt es nicht mehr, diese hinzuzufügen, ist aber auf unserer To-do-Liste", sagt Microsoft-Entwickler Rich Turner auf Twitter.

Da Sets auf dem Edge-Browser basiert, kam die Funktion der Entwicklung einer Chromium-Version in die Quere: Microsoft hat sich anscheinend letztlich für die neue Browserversion entschieden, da die Entwicklung von Sets dessen Release verzögert hätte. Chromium-Edge erinnert funktionell stark an Googles eigenen Browser Chrome, der auf der gleichen Engine basiert. Eventuell hat Microsoft nach dessen Release die Ressourcen zur Verfügung, Sets in einem kommenden Update zu implementieren.

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