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Microsoft: Windows Server 2019 bringt Kubernetes und mehr Linux

Bekannte Linux-Tools und eine bekannte Containersoftware: Windows Server 2019 ist ein klarer Schritt in Richtung Support bewährter Open-Source-Servertechnik. Auch Project Honululu spielt eine große Rolle.

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Windows Server nähert sich immer mehr den Prinzipien von Linux an.
Windows Server nähert sich immer mehr den Prinzipien von Linux an. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft hat das Betriebssystem Windows Server 2019 vorgestellt, das jedoch bereits in der zweiten Hälfte 2018 allgemein erhältlich sein wird. Die neue Version soll besser in Verbindung mit virtualisierten Linux-Distributionen laufen. Außerdem führt Microsoft die Containertools von Kubernetes ein - beides sind wichtige Softwarefunktionen im Serverbetrieb.

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Für Microsoft bedeutet ein besserer Support von Linux, dass sowohl ein Windows- als auch ein Linuxcontainer parallel auf einer Windows-Server-Maschine laufen können. Das ist Teil des Windows Subsystem on Linux für Windows Server 2019. Mit Kubernetes wird Entwicklern ein bekanntes Tool zur Verfügung gestellt, um solche Container verwalten und erstellen zu können. Gleichzeitig will Microsoft das Installationsimage des auf wichtige Funktionen beschränkten Server Cores verkleinern. Dieser ist mit 5 GByte noch immer recht groß - vor allem im Vergleich zu Linux-Distributionen. Microsoft verkleinert dessen Größe deshalb auf 1,7 GByte.

Project Honululu als Server-GUI

Windows Server 2019 wird zusätzlich das im September 2017 vorgestellte Project Honululu enthalten. Darüber können Administratoren ihre Headless-Server und virtuellen Maschinen auslesen, konfigurieren und diagnostizieren. Das Programm stellt dafür eine grafische Benutzeroberfläche bereit, die an ein Dashboard erinnert. Es wird damit auch möglich sein, verschiedene Azure-Cloud-Dienste wie Azure Backup, File Sync und Disaster Recovery in Windows-Server einzubinden.

  • Einbinden von Azure-Diensten in Windows Server 2019 (Bild: Microsoft)
  • Windows Defender ATP in Windows Server 2019 (Bild: Microsoft)
  • Honululu-Dashboard für hyperkonvergente Server (Bild: Microsoft)
  • Kubernetes-Unterstützung (Bild: Microsoft)
Einbinden von Azure-Diensten in Windows Server 2019 (Bild: Microsoft)

Honululu soll auch hyperkonvergente, also von Software bis Hardware abgestimmte modulare Server, unterstützen. Dort kann diese Hardware im Rechenzentrum aufgebaut und konfiguriert werden. Die generelle Unterstützung von hyperkonvergenten Systemen trägt den Namen Windows Software Defined, sie gibt es bereits in Windows Server 2016. Allerdings soll es in der neuen Version Verbesserungen bei dessen Performance und Zuverlässigkeit geben.

Nach Windows 7 und 8.1 bekommt auch Windows Server 2019 die Unterstützung für Windows Defender Advanced Threat Protection. Die Software wird in das Betriebssystem eingebettet und soll vor Zero-Day-Exploits und generellen Angriffen schützen.

Nutzer, die die neuen Funktionen von Windows Server 2019 ausprobieren wollen, können dies im Rahmen des Insider-Programms tun. Microsoft veröffentlicht das Betriebssystem in einer ersten Preview-Version.



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Lemo 23. Mär 2018

Naaaaajaaaaa also das ist Käse. :D SCCM für die Software und damit solltest du quasi...

bloody 22. Mär 2018

Also Wine fest im Kernel. Voll praktisch. Und so innovativ. Problem ist nur, das die...

xenofit 22. Mär 2018

Docker ist der einzige Grund warum ich noch eine VM mit Linux habe. Für alles andere...

Lemo 22. Mär 2018

Wenn die response time der WebGUIs besser wird, hätte ich da nichts dagegen. Ganz oft...


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