Windows 10: Redstone-4-Installation macht PCs weniger lange unbenutzbar

30 Minuten statt fast eine Stunde: Der Installationsprozess von Redstone 4 soll einen PC wesentlich kürzer unbenutzbar machen als Vorgängerversionen. Teile der Installation migriert Microsoft auf den Onlinepart, welcher dadurch jedoch verlängert wird.

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Das neue Windows-10-Update ist nach dem roten Gestein benannt.
Das neue Windows-10-Update ist nach dem roten Gestein benannt. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft will die Installationszeit des nächsten großen Updates für Windows 10 verkürzen. Das Spring Creators Update 1803 soll mittlerweile noch 30 Minuten für den Prozess benötigen - eine Verkürzung der durchschnittlichen Installationszeiten von 38 Prozent beim Fall Creators Update. Dieses hatte laut Microsoft etwa 51 Minuten gebraucht. Selbst das sei eine Verbesserung im Vergleich zu vorangegangenen Versionen, bei denen der PC 82 Minuten lang nicht nutzbar war.

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Das Betriebssystem verkürzt die gefühlte Update-Zeit, indem wichtige Schritte der Installation auf den sogenannten Onlineteil verschoben werden. In dieser Phase können Nutzer ihren Computer weiterhin verwenden, während Windows 10 im Hintergrund das Update vorbereitet. Microsoft verlegt zwei Punkte um: Zum einen wird das neue Betriebssystem in ein temporäres Arbeitsverzeichnis verlegt, zum anderen werden kontenspezifische Nutzerdaten für die Migration auf die neue Version vorbereitet.

Dauer der Hintergrundinstallation erhöht sich

Der Nachteil an dieser Methode ist, dass die Onlinephase eine längere Zeit in Anspruch nehmen und dementsprechend der Updateprozess im Hintergrund länger ausgeführt wird. Nutzer können das Spring Creators Update also erst einige Zeit später als üblich aufspielen. Mit Sicherheit ist das trotzdem eine Verbesserung. Gerade ein Produktivgerät mit Windows 10 darf eigentlich nicht stundenlang unbenutzbar sein. Das ist es, was viele Nutzer an der neuen Updatepolitik des Betriebssystems bemängeln.

  • Der Installationsprozess von Redstone 4 wird verändert. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
Der Installationsprozess von Redstone 4 wird verändert. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Die veränderte Updatemechanik wird vorerst im Insider-Programm als Testversion angeboten. Das finale Redstone-4-Update hat noch keinen offiziellen Releasetermin seitens Microsoft bekommen. In einer Antwort unter einem Blogpost ist jedoch von Anfang April die Rede. Zu den neuen Funktionen von Redstone 4 werden wahrscheinlich der Diagnostic Viewer, eine verbesserte Kommandozeile und das Microsoft-KI-Framework für UWP-Entwickler zählen.

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FreiGeistler 23. Mär 2018

Sicher nicht. Darum kümmert sich ebenso der Package Manager (dafür wurden fie Dinger...

FreiGeistler 21. Mär 2018

Du verwechselst Linux mit Windows? Sogar YAST braucht dafür nur ein paar Minuten. Und...

FreiGeistler 21. Mär 2018

Modernste Atom-Tablets/Netbooks/Convertibles ... Heisst, wenn der Hintergrundprozess...

FreiGeistler 21. Mär 2018

Warum?

Kleba 21. Mär 2018

Ja, da musste ich mich auch erst dran gewöhnen. Aber das einzige was mir bisher verloren...



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