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Betriebssysteme

Novell mit OpenSuse erfolgreich

Entwicklungs-Framework für Anfang 2006 geplant. Novell ist mit dem OpenSuse-Projekt äußerst erfolgreich, die Anzahl der Suse-Installationen sei seit Gründung auf 750.000 weltweit angestiegen, so das Unternehmen. Die Projektseite würde mittlerweile 13 Millionen Pageviews verzeichnen. Noch Anfang 2006 soll ein Entwicklungs-Framework erscheinen, um den Entwicklungsprozess noch weiter zu öffnen.
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Solid: KDE 4 soll dynamischer werden

Solid-Projekt möchte Arbeit mit wechselnden Netzwerken und Geräten vereinfachen. Das neu gegründete KDE-Projekt "Solid" möchte die Nutzung verschiedener Netzwerke und wechselnder Geräte, wie Digitalkameras oder PDAs, vereinfachen. Gerade durch drahtlose Netzwerke und USB- oder Bluetooth-Geräte komme es zum häufigen Wechsel der Verbindungen, wobei Benutzer Geräte und Netzwerkverbindungen trotzdem sofort nutzen wollen. Um den Unix- und Linux-Desktop KDE in dieser Hinsicht dynamischer zu gestalten, entwickelt das Solid-Projekt ein neues API.

Mark Shuttleworth übt Kritik an DCC Common Core

DCC-Ansatz nicht von Erfolg gekrönt. Die DCC Alliance veröffentlicht einen gemeinsamen Standard für Debian-basierte Linux-Distributionen, um so die Verbreitung von Debian zu fördern. Nun muss sich der Zusammenschluss von Distributoren jedoch Kritik von Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth gefallen lassen. Seiner Meinung nach sind die DCC-Distributionen gar keine richtigen Debian-Distributionen, da sie Kernkomponenten verändern. Außerdem hätte der Ansatz, eine einheitliche Plattform zu bieten, noch nie funktioniert - United Linux sei ein Beispiel dafür.
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Lexar PowerToGo: Programme vom USB-Stick aus starten

E-Ink-Displays zur Kapazitätskontrolle in Speichersticks. Lexar hat auf der CES 2006 in Las Vegas Pläne vorgestellt, künftig PowerToGo-Lösungen in seine USB-Speichersticks einzubinden. Damit können Programme direkt vom Speichermedium aus gestartet werden, ohne dass sie auf dem Rechner installiert werden müssen. Damit tritt Lexar in Konkurrenz zu U3-Speichersticks, die im Unterschied zu PowerToGo eine Anpassung der Windows-Programme erfordern.

Bausatz zur Ausnutzung des WMF-Sicherheitslochs entdeckt

Software-Bausatz könnte viele Schadprogramme verursachen. Das Virenlabor von Panda Software berichtet, dass im Internet eine Bausatz-Software entdeckt wurde, um auf leichte Art das von Microsoft bislang nicht geschlossene WMF-Sicherheitsloch ausnutzen zu können. Daher befürchtet Panda Software schon bald eine Vielzahl von Schadprogrammen, Viren und Würmern, die sich das WMF-Sicherheitsleck in Windows zu Nutze machen.

Linux-Kernel 2.6.15 mit verbesserter NTFS-Unterstützung

Neuer Kernel erfordert udev 071. Nach insgesamt sieben Release Candidates hat Linus Torvalds die stabile Version des Linux-Kernels 2.6.15 freigegeben. Diese kommt mit mehreren neuen Funktionen daher, viele Änderungen erfuhr beispielsweise das Software-RAID und der neue NTFS-Treiber mit verbesserter Schreibunterstützung wurde integriert. Darüber hinaus erhält langsam die Unterstützung für den Linksys NSLU2 Einzug in den offiziellen Kernel. Wie immer wurden zudem zahlreiche Fehler der Vorgängerversionen beseitigt.

Xgl-Entwicklung wird wieder öffentlich

Quellcode nach Kritik an Novell veröffentlicht. David Reveman, Entwickler bei Novell, hat den aktuellen Quellcode des Xgl-Servers veröffentlicht. Novell war zuvor in die Kritik geraten, da die Entwicklung des OpenGL-basierenden X-Servers hinter verschlossenen Türen stattfand und Entwickler keinen Zugang zum Quelltext hatten.

Debian Etch soll für acht Architekturen erscheinen

ARM, M68K, S390 und SPARC vorerst nicht qualifiziert. Schon im März 2005 diskutierte das Debian-Team darüber, künftig die Zahl der offiziell mit stabilen Releases unterstützten Hardware-Architekturen zu reduzieren. Nun werden die Pläne konkreter und es sieht so aus, als würden mit der kommenden Debian-Version mit Codenamen "Etch" mehr Architekturen unterstützt als zunächts gedacht.

Microsoft: Was ein PC für Windows Vista haben sollte

Durchweg schnelle Hardware für Vista erforderlich. Charlie Russel, Microsoft-Verantwortlicher für den Bereich Windows Server, Sicherheit und Tablet PCs, hat die Hardware-Voraussetzungen für Microsofts kommendes Desktop-Betriebssystem Windows Vista skizziert. Auch wenn Vista noch nicht fertig ist, so ist abzusehen, dass die Anforderungen nicht gerade gering sind. Die jetzt veröffentlichten Tipps sind eher als generelle Richtschnur zu sehen und beziehen sich auf die Beta-Produkte von Microsofts Vista von Mitte 2005.
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Erster Release Candidate von Netwosix 2.0

Linux-Distribution mit neuem Installer. Kurz nach der Veröffentlichung von Netwosix 1.3 steht auch schon der erste Release Candidate für Version 2.0 bereit. Dieser basiert auf dem Linux-Kernel 2.6.14.5 und setzt einen neuen Installer ein. Die Distribution soll sich besonders für sicherheitsrelevante Aufgaben eignen.
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KDE 4 soll MacOS-X-Dashboard unterstützen

Desktop wird bei KDE 4 in Layer geteilt. KDE-Entwickler Zack Rusin hat einen weiteren Ausblick auf die kommende Version 4 der Desktop-Umgebung KDE gegeben. Unter anderem arbeitet er daran, die Dashboard-Funktion aus MacOS X in KDE zu integrieren. Des Weiteren soll sich der Desktop zukünftig aus verschiedenen Layern zusammensetzen.

Inoffizieller Patch gegen WMF-Sicherheitslücke

Microsoft rät derzeit zum Abschalten von WMF-Bildern. Ende letzter Woche wurde eine bislang ungepatchte, aber kritische Sicherheitslücke in Microsofts Betriebssystem Windows bekannt, dank der sich über präparierte WMF-Bilddateien Code einschleusen und zur Ausführung bringen lässt. Mittlerweile warnen die Anti-Virenhersteller vor ersten Würmen und Spam, der das Problem ausnutzt. Allerdings steht mittlerweile auch ein Hotfix bereit, der Abhilfe schaffen soll - wenn auch nicht von Microsoft.

Kanotix 2005-4 mit verbesserter Hardware-Erkennung

Versionen für i586 und x86-64 zum Download. Die Linux-Live-Distribution Kanotix steht in einer neuen Version zum Download bereit. Diese liefert aktuelle Software und soll die Hardware-Erkennung verbessern. Eine Lite-Version mit KOffice anstatt OpenOffice.org wird ebenfalls zum Download angeboten.

Von Windows nach Linux - Migrationswerkzeug für Linspire

Versora Progression Desktop soll Umstieg von Windows vereinfachen. Das Programm "Progression Desktop" zur Migration von Windows auf Linux unterstützt nun auch die Linux-Distribution Linspire. Damit sollen sich beispielsweise E-Mails aus Outlook auf ein Linux-System übertragen lassen, auch Office-Vorlagen werden übernommen.
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Centrino wird unter Linux zum Access Point

Unterstützung nur für IPW2200-Treiber. Intel hat mit IPW2200-AP ein neues Projekt gestartet, um den Linux-Treibern für neuere Centrino-WLAN-Chips auch Access-Point-Fähigkeiten zu spendieren. In den nächsten Wochen soll erster Quellcode veröffentlicht werden.
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2005: Spielebranche im Umbruch

Spiele werden zunehmend mobil. Viele Themen bestimmten das Jahr 2005, einige davon wollen wir in unserem vierteiligen Jahresrückblick noch einmal Revue passieren lassen. Der Blick nach hinten mit etwas Abstand lässt das Eine oder Andere deutlicher werden und bietet zugleich Stoff zum Nachdenken, nachdenken über das, was 2006 zu erwarten ist. Dieser dritte Teil richtet seinen Blick auf die elektronische Unterhaltung in Form von Computer- und Videospielen, neue Konsolen sowie wirtschaftliche und politische Entwicklungen in diesem Zusammenhang.

2005: Freie Software, freies Wissen, freie Dokumente

Das Jahr 2005 im Rückblick (Teil 1). Viele Themen bestimmten das Jahr 2005, einige davon wollen wir in unserem vierteiligen Jahresrückblick noch einmal Revue passieren lassen. Der Blick nach hinten mit etwas Abstand lässt das Eine oder Andere deutlicher werden und bietet zugleich Stoff zum Nachdenken, nachdenken über das, was 2006 zu erwarten ist. Der erste Teil richtet seinen Blick auf die Themen freie Software, freies Wissen und freie Dokumente, aber auch Patente spielen eine Rolle.

LiMux: Münchner Linux-Projekt kommt voran

Migration der Fachanwendungen gestaltet sich weiter schwierig. Die Vorbereitungen für die Umstellung der Stadt München auf Linux gehen weiter voran und so soll 2006 eine Testphase des LiMux-Basis-Clients gestartet werden. Rund um die Entwicklung des Clients entstand auch ein angepasstes Softwareverteilungssystem. Bereits im Einsatz ist ein Briefkopf- und Vorlagensystem auf Basis von OpenOffice.org.

NetBSD 3.0 mit Virtualisierung

BSD-Derivat läuft auf 57 Systemarchitekturen. NetBSD unterstützt in der neuen Version 3.0 weitere Hardware-Architekturen und zusätzliche Geräte. Mit Xen 2.0 können außerdem mehrere virtuelle Server auf einer NetBSD-Installation betrieben werden. Zusätzlich erweitert das "Pluggable Authentification Modules Framework" (PAM) die Benutzerverwaltung der portablen BSD-Distribution.

Yuletide: Vorabversion von T2 2.2 erschienen

T2 mit voller udev-Unterstützung und neuem Installer. Unter dem Codenamen "yuletide" ist eine erste Version des Distributionsbaukastens T2 in der Version 2.2 erschienen. Die neue Serie unterstützt udev und wurde bislang nur zur Demonstration des Live-CD-Codes genutzt.

DDCcontrol: "Knopflose" LC-Displays unter Linux steuern

Einstellungen des Monitors direkt über Software manipulierbar. DDCcontrol ermöglicht es, auch unter Linux Monitore per Software fernzusteuern, um so etwa Helligkeit und Kontrast einzustellen. Das ist insbesondere dann hilfreich, wenn die Bedienung am Monitor selbst eher umständlich ist oder die Bedienung mangels Schaltflächen erst gar nicht möglich ist.

Routerdistribution fli4l 3.0 erschienen

Kernelwechsel, neue Konfiguration und Virtualisierung. Nach rund 34 Monaten Entwicklungszeit ist die Version 3.0 der Routerdistribution fli4l (floppy isdn for linux) erschienen. Mit der neuen Version wurde auf Linux 2.4 umgestellt und eine neue Art der Paketfilterung integriert. Die auf iptables basierten Paketfilter sollen nach Entwicklerangaben nun umfangreicher und flexibler sein. Das bedeutet aber auch, dass sich die Konfiguration in diesem Bereich vollständig ändert.

Update 1 für Solaris 10

Solaris 10 1/06 bringt neue Funktionen. Sun stellt ein erstes Update für Solaris 10 bereit. Neben vielen Fehlerbereinigungen soll Solaris 10 1/06 mit einer in vielen Teilen verbesserten Leistung sowie neuen Funktionen aufwarten.

Apple bringt Update für Aperture

Vor allem Verbesserungen bei Weißabgleich und Druckoptionen. Apple hat ein Update für seine Workflow-basierte RAW-Bildbearbeitung und -Verwaltung Aperture veröffentlicht. Dabei sollen vor allem die Genauigkeit der Weißabgleichsfunktion verbessert und die Bildqualität beim Export sowie Druckoptionen verändert worden sein.

Red Hat wächst weiter

Umsatz klettert um 44 Prozent. Um rund 44 Prozent auf 73,1 Millionen Euro konnte Red Hat seinen Umsatz im dritten Quartal 2005/2006 im Vergleich zum Vorjahr steigern. Der Linux- und Open-Source-Spezialist verdient vor allem mit Abonnements sein Geld.

Quelltext-Verwaltung Git 1.0 erschienen

Bereits Update auf Git 1.0.0b verfügbar. Junio Hamano, Betreuer des von Linus Torvalds initiierten Quelltext-Verwaltungssystems, hat Git 1.0 veröffentlicht, das zur Entwicklung des Linux-Kernels verwendet wird. Die Veröffentlichung der Version 1.0 sei allerdings kein großer Meilenstein, betonte der Entwickler in seiner Ankündigung.

Linux als Bildschirmschoner unter Windows

QEMU stellt notwendigen virtuellen PC zur Verfügung. IBM-Entwickler Chris Ward lässt Linux als Bildschirmschoner unter Windows laufen. In einem Artikel auf IBMs Entwicklerseiten beschreibt er, wie eine Linux-Live-CD sich als Bildschoner unter Windows einrichten lässt.
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Modulares X.Org 7.0 veröffentlicht

Erstes Major-Release seit rund zehn Jahren. Mit X11R7.0 hat X.Org erstmals seit fast zehn Jahren ein neues Major-Release des X Window Systems veröffentlicht. Die neue Version ist modularisiert und erscheint zusammen mit X11R6.9, das mit identischen Funktionen wie die Version 7.0 daherkommt, aber mit dem traditionellen Build-System imake erstellt wurde und monolithisch ist. Mit der Modularisierung erhoffen sich die Entwickler, die weitere Entwicklung von X.Org zu beleben.

Microsofts Windows-Vista-Schriftart - Alles nur geklaut?

Vistas Standard-Schriftart Segoe soll Frutiger Next auffällig ähnlich sein. Die Bad Homburger Schriftarten-Firma Linotype wirft Microsoft laut der Süddeutschen Zeitung vor, die im Betriebssystem Windows Vista genutzte Standard-Schriftart "Segoe" von der Linotype-Schriftart "Frutiger Next" abgekupfert zu haben. Bei der zum Vorbild "Helvetica" sehr ähnlichen Schriftart "Arial" musste sich Microsoft bereits Plagiatsvorwürfe gefallen lassen, mit Segoe scheint die Sache aber noch etwas pikanter zu sein.

Debian GNU/Linux 3.1r1 freigegeben

172 Sicherheits-Updates für die stabile Distribution. Das Debian-Team hat eine neue Revision der stabilen Debian-Version 3.1 freigegeben. Diese enthält eine Vielzahl an Sicherheits-Updates sowie allgemeine Fehlerkorrekturen. Nutzer, die ihre Debian-Installation regelmäßig aktualisieren, sollten die meisten Updates aber ohnehin schon installiert haben.

Univention Corporate Server 1.3 erhältlich

Enterprise-Distribution auf Basis von Debian "Sarge". Die auf Debian GNU/Linux basierende Komplettlösung Univention Corporate Server (UCS) ist in Version 1.3 erschienen. Univention sieht den Corporate Server als Betriebssystemalternative sowohl für Server als auch für Clients, der mittels Unterstützung für Microsofts Active Directory eine einfache Migration von Windows auf Linux ermöglichen soll.

Microsoft bringt Windows Vista CTP 3

Neue Sicherheitsfunktionen sowie Interface-Veränderungen. Microsoft hat die dritte Community Technology Preview (CTP) von Windows Vista freigegeben. Mit diesen Vorabversionen soll der Nachfolger von Windows XP besser entwickelt werden können als mit Beta-Testversionen. Die CPT ist nicht für jedermann erhältlich, sondern außer für Microsoft-MSDN- und TechNet-Entwickler auch noch für eine Reihe von Partnern und Kunden.

Wurm nutzt bekannte Windows-Sicherheitslücke aus

Patch steht seit Oktober zur Verfügung. Ein als Dasher.B bezeichneter Wurm verbreitet sich zunehmend im Internet und installiert ein Rootkit inklusive Keylogger auf betroffenen Windows-Systemen. Ein Patch für die verantwortliche Sicherheitslücke existiert bereits seit Oktober 2005.

Microsoft: Mac-Nutzer sollen auf Safari umsteigen

Internet Explorer für Mac wird endgültig zu Grabe getragen. Bereits im Juni 2003 kündigte Microsoft an, den Internet Explorer für den Mac nicht weiterentwickeln zu wollen. Nun wird auch der Support für den Browser unter Apples Betriebssystem eingestellt.

Erste Suse-Linux-10.1-Beta-Version steht bevor

Alpha 4 bringt Distribution auf den neuesten Stand. Auch mit den Vorbereitungen auf Suse Linux 10.1 hält sich das OpenSuse-Projekt weiter an den Release-Plan und veröffentlichte nun die vierte Alpha-Version. Diese bringt Teile der Distribution auf den neuesten Stand und ist die letzte Version, bevor sich Suse Linux 10.1 in die Beta-Phase begibt.

Überarbeitete, inoffizielle Patch-Pakete für Windows

Patch-Pakete mit aktuellem Patch für Windows und Internet Explorer. Die von Winboard.org bereitgestellten Update-Pakete für Windows 2000 sowie Windows XP wurden aktualisiert und umfassen nun die Sicherheits-Patches für Windows und den Internet Explorer. Auch eine überarbeitete Update-Pack-CD mit den gesammelten Patch-Paketen ist bereits verfügbar. Zudem bietet WinFuture.de ein Update-Paket für Windows XP und erstmals auch ein Patch-Paket für die 64-Bit-Ausführung von Windows XP an, während auf Winhelpline.de aktualisierte Update-Setup-Routinen für Windows 2000 sowie XP zu finden sind.

OpenTC entwickelt offenes Trusted-Computing-Framework

Projekt wird durch die Europäische Union gefördert. In Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie und Forschung entwickelt der Lehrstuhl für Datenverarbeitung der TU München ein offenes Trusted-Computing-Framework. Die Konzepte sollen auf Basis eines Trusted-Platform-Module-Chips realisiert werden und digitales Rechtemanagement auf freie Betriebssysteme wie Linux bringen.

Ubuntu: Zweite Vorabversion von Dapper Drake

Fertige Version für April 2006 geplant. Dapper Drake, so der Name der nächsten Ubuntu-Version, ist nun in einer weiteren Vorabversion erschienen. Die "Flight CD 2" gibt eine Vorschau auf die nächste Version der Debian-basierenden Linux-Distribution, die im April 2006 erscheinen soll und mittlerweile auf dem kommenden Linux-Kernel 2.6.15 basiert.

IBM baut Open-Source-Engagement weiter aus

Novell und Red Hat werden strategische IBM-Partner. IBM ernennt Novell und Red Hat zu strategischen IBM-Partnern, also Partner der wichtigsten IBM-Partnerkategorie. Die strategische Partnerschaft umfasst dabei die praktische Unterstützung der Alliance-Partner, verstärkt integrierte Distributionswege und intensiviert die Arbeit an gemeinsamen Lösungen.

BrandZ erweitert Solaris-Zones

Linux-Applikationen laufen unter Solaris. Mit BrandZ steht ein Framework zur Verfügung, das die Solaris-Zones erweitert, die Sun mit Solaris 9 einführte. Diese Virtualisierungstechnik erlaubt es, mehrere Instanzen des Betriebssystems sicher auf derselben Hardware auszuführen. BrandZ ermöglicht nun auch die Ausführung "fremder" Betriebssysteminstanzen, wie einer Linux-Umgebung.

Nachrüstung: Dual-Prozessor-Upgrade mit 1,7 GHz für G4-Macs

Sonnet kündigt neues Modell seines Dual-Prozessor-Upgrades an. Zum Aufrüsten einiger älterer PowerMacs mit G4-Prozessoren hat Sonnet eine neue Upgrade-Karte mit Dual-Prozessor-Ausstattung vorgestellt. Die eingesetzten PowerPC-G4-7447A-CPUs werden eigentlich in Apples PowerBooks eingesetzt und sind bei Sonnet auf einer Einsteckkarte samt massiver Kühltechnik untergebracht.

Ubuntu gründet Server-Projekt

Ubuntu 6.04 soll für Server optimiert werden. Schon mit Ubuntu 5.10 erschien eine spezielle Server-Version, doch ein neu gegründetes Server-Team plant, die kommende Version 6.04 noch besser für Server zu optimieren. Dies geht einher mit der verlängerten Unterstützung für die kommende Version der Linux-Distribution.

Patch-Day widmet sich Internet Explorer und Windows

Drei gefährliche Sicherheitslücken im Internet Explorer. Am monatlichen Patch-Day für den Dezember 2005 schließt Microsoft gleich vier Sicherheitslecks im Internet Explorer ab der Version 5.01. Drei der vier Sicherheitslücken erlauben das Ausführen von Programmcode über das Internet, so dass das entsprechende Risiko als gefährlich eingestuft wird. Darüber hinaus hat Microsoft einen Patch für Windows veröffentlicht, der ein Sicherheitsloch im Kernel schließt, worüber lokale Angreifer erweiterte Rechte erhalten können.

Schweiz stellt Server auf Linux um

Über 3.000 Server laufen künftig mit Suse Linux. Die Schweiz stellt über 3.000 Server im öffentlichen Sektor auf Linux um. Linux wird in der Schweiz damit erstmals auf Bundesebene eingeführt, die Server werden mit Suse Linux laufen.

Linus Torvalds: Nutzt KDE!

Diskussion auf der GNOME-Mailingliste. Linus Torvalds hat auf der Usability-Mailingliste des GNOME-Projektes dazu geraten, KDE anstatt GNOME zu nutzen. Die GNOME-Entwickler machten zu viele Entscheidungen von der Oberfläche abhängig, so dass sogar Funktionen wieder entfernt würden, nur weil sie eventuell Nutzer verwirren könnten.

Yahoo Widget 3.0: Konfabulator in neuer Version

Etliche Widgets für den Direktzugriff auf Yahoo-Dienste. Mit Yahoo Widget 3.0 steht eine neue Version der von Yahoo aufgekauften Widget-Software Konfabulator zum Download bereit. Über Widgets lassen sich kleine Programme auf dem Desktop ablegen, um etwa über bestimmte Dinge informiert zu werden. Yahoo Widgets 3.0 steht kostenlos für Windows und MacOS X bereit.

Ark Linux 2005.2 freigegeben

Einsteiger-Distribution für den Desktop. Mit Ark Linux 2005.2 ist die zweite stabile Version der Linux-Distribution Ark Linux erschienen. Das Projekt möchte eine einfache Desktop-orientierte Distribution für Umsteiger von anderen Betriebssystemen und Computerneulinge bieten.

VMware bringt Ubuntu im virtuellen Gewand

VMWare Browser Appliance soll ungefährliches Surfen ermöglichen. VMWare hat mit dem kostenlosen Zusatzprodukt "Browser Appliance" einen virtuellen PC mit Ubuntu und einem installierten Mozilla Firefox vorgestellt. Damit will man dem Anwender ermöglichen, besonders sicher zu surfen, d.h. die Originalinstallation auf dem Gastrechner unberührt lassen. Voraussetzung ist der ebenfalls kostenlose VMWare Player.