Zukunftspläne für Zeta
Die Liste(öffnet im neuen Fenster) umfasst eine Reihe Ideen, an denen die Entwickler derzeit arbeiten. So soll ein zukünftiger Zeta-Kernel auch ACPI unterstützen, um Ressourcen effektiver zu verwalten und vor allem Energiesparmodi auf Notebooks nutzen zu können. Zusätzlich soll Zeta Bluetooth-Unterstützung erhalten, wobei YellowTab verspricht, das komplette API zu dokumentieren, so dass Entwickler ihre eigenen Applikationen mit Bluetooth-Fähigkeit ausstatten können.
Ein großer Sprung steht beim eingesetzten Compiler an: Derzeit werden noch GCC 2.94 und GCC 2.95 verwendet, in Zukunft möchte man aber auf GCC 4 setzen. Geschwindigkeit und Stabilität sollen dadurch zunehmen und ferner bestehe die Möglichkeit, Zeta auf PPC zu portieren, so YellowTab. Des Weiteren ist künftig auch die Unterstützung von SATA, RAID sowie PCMCIA geplant. Zudem arbeiten die Entwickler an der Multiuser-Fähigkeit des Systems, womit beispielsweise die Installation von Software einem Administrator vorbehalten bleiben kann.
Ferner soll die Installation von zusätzlichen Programmen vereinfacht werden. Auch Entwickler sollen hiervon profitieren und Installationspakete noch einfacher erstellen können. Darüber hinaus werden einige Applikationen wie das MediaKit oder der Media Player überarbeitet. Letzterer soll beispielsweise Streams speichern können. Außerdem stehen laut YellowTab Änderungen am Kernel, wie neue Treiber, an, zu denen es keine näheren Informationen gibt.
Das aktuelle Zeta Version 1.1 lässt sich auch in Form einer Live-CD(öffnet im neuen Fenster) ausprobieren. Regulär kostet die Zeta Deluxe Edition 94,46 Euro.



