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Betriebssysteme

DTrace-Unterstützung für PostgreSQL als Open Source

Pervasive Software gibt Quellcode unter der BSD-Lizenz frei. Pervasive Software will seine DTrace-Unterstützung für PostgreSQL als Open Source zur Verfügung stellen. Das von Sun für Solaris 10 entwickelte System DTrace erhält so eine Schnittstelle für die Überwachung der Datenbank-Engine PostgreSQL, was ein Fein-Tuning der Software-Einstellungen ermöglichen soll.

Patch-Day - Mindestens zwei Windows-Patches geplant

Fünf weitere Software-Updates für 13. Dezember 2005 vorgesehen. Wie gewohnt hat Microsoft nun Vorabinformationen zum geplanten Patch-Day am 13. Dezember 2005 bekannt gegeben. Demnach sind zwei Security Bulletins für die Windows-Plattform geplant, um Sicherheitslücken zu stopfen, die als gefährlich eingestuft werden.

Parallels bietet PC-Emulator für 49,- US-Dollar

Konkurrenz für VMWare und Microsoft? Die US-Firma Parallels hat mit der Parallels Workstation 2.0 einen PC-Emulator vorgestellt, welcher der VM Workstation und Microsofts Virtual PC Konkurrenz machen könnte, kostet er mit 49,- US-Dollar doch nur einen Bruchteil dessen, was die großen Vorbilder verlangen.

Rhapsody für Linux- und Mac-Nutzer

Downloads sind nicht möglich. Real Networks öffnet den Musik-Abo-Dienst Rhapsody auch für Linux- und MacOS-X-Nutzer. Diese müssen allerdings mit Einschränkungen leben: So können Songs nicht heruntergeladen und dementsprechend auch nicht auf CD gebrannt werden.

Siemens tritt Open Source Development Labs bei

Engagement in drei Arbeitsgruppen. Siemens ist den Open Source Development Labs (OSDL) beigetreten. In diesem Rahmen möchte sich die deutsche Firma an den drei Arbeitsgruppen Carrier Grade Linux, Mobile Linux Initiative und Data Center Linux beteiligen.

Red Hat bietet zertifizierte Open-Source-Lösungen

Drei verschiedene Software-Stacks für Webapplikationen. Der Linux-Distributor Red Hat bietet drei so genannte Software-Stacks für die Entwicklung von Webapplikationen an. Diese sind für Red Hat Enterprise Linux (RHEL) zertifiziert und sollen den Einsatz der angebotenen Software erleichtern, so dass sich Entwickler auf ihre Arbeit konzentrieren können.

Microsoft bringt Windows Server 2003 R2

Neue Funktionen für unternehmensweite Netze. Microsoft hat mit dem Windows Server 2003 R2 eine neue Auflage seines Serverbetriebssystems in die Produktion geschickt - es wird sowohl für x86- als auch für 64-Bit-Systeme angeboten. R2 basiert dabei auf dem Windows Server 2003 mit dem Service Pack 1 und bringt eine Reihe neuer Funktionen mit.

Freie Linux-Treiber für Broadcom 43xx

Treiber für WLAN-Chip entstanden durch Reverse Engineering. Nach über zwei Jahren Arbeit hat es eine Gruppe Programmierer geschafft, Linux-Treiber für Broadcoms WLAN-Chipsets 43xx zu entwickeln. Diese werden beispielsweise in Apples AirPort-Extreme-Karten oder in Linksys' Routern verbaut. Der Treiber entstand im Reverse-Engineering-Verfahren und steht nun unter der GPL bereit.

DCC Common Core 3 veröffentlicht

DCC 3.0 ist konform zur Linux Standard Base 3.0. Die ehemals als Debian Core Consortium bekannte DCC Alliance hat die fertige Version ihres gemeinsamen Standards DCC 3.0 für Debian-basierte Linux-Distributionen veröffentlicht. An der Entwicklung sind Credativ, Knoppix, LinEx, Linspire, MEPIS, Progeny, Sun Wah, User Linux und Xandros beteiligt.
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OpenVZ - Neue Virtualisierungstechnik unter Linux

Lösung erlaubt die dynamische Verteilung von Ressourcen. Mit OpenVZ lassen sich unter Linux so genannte Virtual Private Server (VPS) einrichten. Jeder VPS soll sich wie ein einzelner Server verhalten und vorhandene Ressourcen optimal verwalten können. Auf einem Rechner mit 4 GByte RAM sollen so problemlos 400 virtuelle Server betrieben werden können, versprechen die Entwickler, die jetzt eine erste, stabile Version veröffentlichten.

Zenwalk 2.0.1 unterstützt Reiser4

Schlanke Distribution auf Slackware-Basis. Die auf Slackware basierende Linux-Distribution Zenwalk wurde in Version 2.0.1 mit Unterstützung für das Dateisystem Reiser4 freigegeben. Die Kernkomponenten sind mit der kürzlich erschienenen Core-Variante identisch, allerdings liefert Zenwalk 2.0.1 auch gleich eine grafische Oberfläche und entsprechende Anwendungen mit.

Xen 3.0 - Virtualisierung der nächsten Generation

Unterstützung für 64-Bit-Gäste und Intels Virtualisierungstechnik. Nach einem Jahr Entwicklungszeit ist die Virtualisierungssoftware Xen 3.0 erschienen. Der Hypervisor unterstützt mehrere Prozessoren pro Gastsystem, 64-Bit-Gastsysteme und kann Intels Virtualisierungstechnik Vanderpool nutzen.

Diskussion über Veröffentlichungsmodell des Linux-Kernels

Neue, stabile Kernel-Serie auf Basis von 2.6.16. Linux-Entwickler Adrian Bunk hat ein neues Veröffentlichungsmodell für den Linux-Kernel vorgeschlagen. Dabei soll auf Basis von Kernel 2.6.16 eine neue Serie eingeführt werden, die über mehrere Jahre gepflegt wird. Nur Sicherheitsupdates und aktualisierte Treiber sollen in diesen Zweig einfließen, während neue Funktionen Kernel 2.6.17 und folgenden Versionen vorbehalten bleiben.

Fedora Directory Server 1.0 veröffentlicht

Red Hat gibt Netscape-Produkt komplett frei. Wie angekündigt hat Red Hat den von AOL übernommenen Netscape Directory Server unter dem Namen Fedora Directory Server in Version 1.0 komplett als Open Source freigegeben. Der LDAP-Server soll das Management durch Zentralisierung von Anwendungseinstellungen, Benutzerprofilen, Gruppendaten, Richtlinien und Zugriffskontrollinformationen in einer netzwerkbasierten Datenbank vereinfachen.

D-BUS nähert sich Version 1.0

Fertige Version 1.0 soll noch Ende Dezember 2005 erscheinen. Die D-BUS-Bibliothek ist mit einem überarbeiteten API in Version 0.60 erschienen. Das Bus-System ermöglicht Linux- und Unix-Applikationen die Kommunikation untereinander und wird unter anderem vom Drucksystem CUPS eingesetzt. Die neue Version trägt zwar erst Versionsnummer 0.60, soll aber schon als Basis für die fertige Version 1.0 dienen.

Sun: Solaris soll kostenlose Windows-Alternative werden

Java Enterprise System, N1 und Entwicklerwerkzeuge nun auch kostenlos zu haben. Sun bietet nun neben dem Betriebssystem Solaris auch das Java Enterprise System, die Management-Software N1 und seine Entwicklerwerkzeuge kostenlos an. Die Software soll zudem zusammen mit dem Betriebssystem Solaris als Solaris Enterprise System kostenlos angeboten werden.

Videgor: VDR wird Peer-to-Peer-fähig

Versäumte Sendungen können nachträglich kopiert werden. Mit Videgor stehen drei Plug-ins für den digitalen Videorekorder VDR zur Verfügung, die diesen um eine Peer-to-Peer-Fähigkeit erweitern. Somit können unter Umständen bereits ausgestrahlte Sendungen über das IGOR getaufte Peer-to-Peer-Netz auf den eigenen VDR kopiert werden.

Ubuntu-Buch zum kostenlosen Download

Gedruckte Ausgabe erscheint 2006. Galileo Computing bietet eine kostenlose Vorabauskoppelung des Buches "Ubuntu Linux" als HTML-Version an. Die verfügbaren Kapitel decken Themen von der Installation bis zur Anwendung ab, das gedruckte Buch soll jedoch noch ausführlicher sein.
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Skin-Software WindowBlinds in neuer Version

WindowBlinds 5 mit Alpha-Blending auf Pixelebene. Die Skin-Software WindowsBlinds bietet Stardock nun in der Version 5 an, allerdings bringt die neue Fassung nach Herstellerangaben nur wenige Neuerungen. Mit WindowsBlinds lässt sich das Aussehen der Windows-Bedienoberfläche umfangreicher konfigurieren, als dies ohne die Software möglich wäre.

OSDL-Umfrage zu Linux auf dem Desktop

E-Mail wichtiger als Office-Anwendungen. Die Open Source Development Labs (OSDL) hat eine Umfrage unter 3.374 Nutzern durchgeführt, die unter anderem in Newsgroups ausgewählt wurden. Diese gaben Auskunft darüber, was ihnen beim Einsatz von Linux auf dem Desktop wichtig ist. Herausgekommen ist unter anderem, dass E-Mail die wichtigste Anwendung ist und die fehlende Verfügbarkeit aktueller Windows-Software den Umstieg häufig verhindert.

OpenMotif 2.3 Beta verfügbar

Toolkit unterstützt Anti-Aliasing. Das für den Einsatz in Open-Source-Software gedachte OpenMotif-Toolkit ist in Version 2.3 Beta erschienen. Diese unterstützt beispielsweise kantengeglättete Schriften und Unicode. Zudem wurden über 25 Fehler korrigiert.

Apple: Hinweise für einen frühen Wechsel zu Intel

Mac mini und iBooks werden die ersten Intel-Macs sein. Die Gerüchteküche brodelt wieder: Etwas über einen Monat vor der in San Francisco stattfindenen Macworld Expo verdichten sich die Hinweise, dass Apple den Wechsel auf Intel-Prozessoren vorzieht. Zu den ersten Intel-basierten Rechnern werden die iBooks und der Mac mini gehören, will die meist zuverlässige Gerüchteseite Think Secret erfahren haben.

Safari mit gefährlichen Sicherheitslöchern

13 Sicherheitslücken in MacOS X - Apple stellt Patch bereit. Mit einem Sicherheits-Patch für MacOS X 10.3.9 sowie 10.4.3 behebt Apple gleich 13 Sicherheitslöcher im Betriebssystem. Darunter befinden sich auch vier Sicherheitslücken im Webbrowser Safari, worüber Angreifer unter anderem beliebigen Programmcode ausführen und sich so eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen könnten.

Amerikaner setzen auf Echtzeit-Linux-System in der Rüstung

Lockheed Martin setzt Linux im THAAD-Programm ein. Das US-amerikanische Luft- und Raumfahrtunternehmen Lockheed Martin Space Systems hat sich für die Echtzeit-Linux-Lösung RedHawk des gleichnamigen Unternehmens entschieden. Eingesetzt wird das Betriebssystem im THAAD-Programm von Lockheed Martin Space Systems, einem Projekt der US-Armee zur Entwicklung eines neuen Flugkörperabwehrsystems.
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Desktop-Umgebung KDE 3.5 erschienen

Applikationen mit zahlreichen Verbesserungen. Mit einer Woche Verzögerung ist die neue Version 3.5 der Linux- und Unix-Desktop-Oberfläche KDE erschienen. Diese enthält zahlreiche neue Funktionen wie die von KDE 3.4 bekannten "Tooltips" an weiteren Stellen oder einen neuen Auswahldialog mit möglichen Aktionen beim Einlegen von CDs. Darüber hinaus wurden die einzelnen Applikationen weiter verbessert sowie mit neuen Funktionen ausgestattet und drei neue Programme zu KDE 3.5 hinzugefügt.

Qtopia Phone Edition 2.2 kann VoIP

Verbesserte Leistung und Bedienoberfläche. Trolltechs Software-Plattform für Mobiltelefone, Qtopia Phone Edition, ist in der Version 2.2 erschienen und unterstützt nun Voice over IP (VoIP). Darüber hinaus ist die Plattform in weiteren Sprachen verfügbar, unterstützt MP3-Streaming und bietet eine verbesserte Oberfläche.
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Kleiner Nokia 9300 Communicator nun mit WLAN (Update)

Nokia 9300i Communicator unterstützt Unternehmens-E-Mail-Lösungen. Nokia hat eine Neuauflage des kleinen Communicator-Modells 9300 angekündigt, das als 9300i nun WLAN beherrscht und mehrere E-Mail-Lösungen für den Unternehmenseinsatz direkt unterstützt. Das Symbian-Smartphone steckt wie gewohnt in einem Aufklappgehäuse, um so an Mini-Tastatur und Hauptdisplay für die PDA-Funktionen zu gelangen, während die grundlegenden Handy-Fähigkeiten auch im geschlossenen Zustand nutzbar sind.

Linspires DRM geknackt

Distributor verschlüsselt Debian-Pakete. Der Linux-Distributor Linspire nutzt ein eigenes Digital Rights Management (DRM), um sicherzustellen, dass über das CNR-Warehouse heruntergeladene Software nur auf Computern mit Linspire installiert werden kann. Doch dieses Format wurde nun entschlüsselt.

Gratis: Adventskalender für Windows, PDAs und Smartphones

Adventskalender benötigt Mobipocket Reader. Die E-Book-Bibliothek Beam bietet ab sofort einen kostenlosen Adventskalender für Windows, PalmOS, WindowsCE, Symbian und die BlackBerry-Plattform an. An den 24 Tagen bis zum Heiligen Abend wird unterhaltsamer Lesestoff versprochen und bei einem Gewinnspiel werden mehrere eBook-Gutscheine verlost.

Neuer Font für Oberfläche von Windows Vista und Office 12

Segoe UI löst Tahoma als Font für Bedienoberfläche ab. Mit "Segoe UI" wird sowohl Windows Vista als auch Office 12 einen neuen Font für die Bedienoberfläche erhalten, der somit den Font "Tahoma" ablöst. "Segoe UI" macht sich die Möglichkeiten der ClearType-Funktionen zu Nutze und soll sowohl in kleinen als auch großen Schriftgrößen gut lesbar sein.

Exploit-Code für Windows-Sicherheitsleck

Sicherheitsloch erlaubt Ausführung von Programmcode. Im Internet wurde Exploit-Code für ein Windows-Sicherheitsleck gesichtet, das mit einem Patch vom Oktober 2005 geschlossen werden kann. Falls der notwendige Patch für Windows 2000 noch nicht eingespielt wurde, sollte dies schleunigst nachgeholt werden. Über das Sicherheitsloch können Angreifer beliebigen Programmcode ohne Zutun des Anwenders auf einem fremden Rechner ausführen.

Zenwalk Core 2.0: Personalisiertes Slackware

Schlanke Linux-Distribution ohne X-Window-System. Die auf Slackware basierende Linux-Distribution Zenwalk bietet mit "Core" einen neuen Zweig, der als Basis für ein personalisiertes Linux dienen soll. Das gerade einmal 230 MByte große ISO-Image verzichtet dafür auf grafische Oberflächen und X-Programme, so dass der Nutzer selbst nachinstallieren kann, was er wirklich braucht.

Gnubuntu: Komplett freies Ubuntu?

Distribution soll nur GNU-Software enthalten. Unter dem Namen Gnubuntu könnte ein Ubuntu-Linux-Derivat entstehen, das ausschließlich auf von der Free Software Foundation (FSF) abgesegnete Software setzt. Mark Shuttleworth, Begründer der Ubuntu-Distribution, hat dies bereits mit GNU-Gründer Richard Stallman besprochen.

Freier OS/2-Klon in Arbeit

osFree bietet bisher nur Kommandozeilen-Werkzeuge. Während IBM das einst als Windows-Herausforderung gehandelte OS/2 noch vor Weihnachten zu Grabe tragen wird, möchte das osFree-Projekt einen freien OS/2-Klon erstellen. Dieser soll zunächst kompatibel zu OS/2 4 Warp (Merlin) sein, steckt aber noch in den Kinderschuhen.

VMware Workstation 5.5 steht zum Download bereit

Bessere Unterstützung von 64-Bit- und SMP-Systemen. Noch hat VMware die Version 5.5 seines Workstation-Produktes zwar nicht angekündigt, auf der Website des Unternehmens steht diese Version aber schon jetzt zum Download bereit. Sie wartet mit voller 64-Bit-Unterstützung für Host- und Gast-Betriebssysteme auf, wobei in den virtuellen Maschinen nun auch mehrere Prozessoren zur Verfügung stehen, sofern diese im Rechner stecken.

T2 @live 2.2.0-delta: Linux-Live-CD mit X11R7

Live-CD setzt auf native POSIX-Threads und SquashFS. Das T2-Projekt hat seine Live-CD "T2 @live" aktualisiert, so dass diese in der Version 2.2.0-delta nun eine aktuelle Vorabversion von X11R7 mitbringt, der kommenden modularen Variante des X-Server von X.org. Aber auch sonst zeigt sich die Live-CD auf einem sehr aktuellen Stand.

Asterisk@Home 2.0 erschienen

Linux-Distribution basiert auf CentOS und Asterisk 1.2. Asterisk@Home, eine Linux-Distribution zum schnellen Aufsetzen einer Voice-over-IP-Telefonanlage, ist in Version 2.0 erschienen und setzt auf der aktuelle Asterisk-Version 1.2 auf. Die Konfiguration erfolgt über ein Webinterface, außerdem kann Asterisk@Home Wartemusik abspielen und unterstützt Cisco XML Services.

GTK+ wird auf MacOS X portiert

Portierung setzt auf Apples Cocoa-API. Die Firma Imendio AB hat damit begonnen, das GTK+-Toolkit auf MacOS X zu portieren. Dabei setzt sie auf Apples objektorientiertes Cocoa-API, um eine native GTK+-Version zu erstellen. Anwendungen, die das GIMP-Toolkit nutzen, könnten damit neben Linux und Windows bald auch nativ auf Apples Betriebssystem laufen.

Erste Fedora-5-Testversion erschienen

Fertige Distribution soll im Februar 2006 erscheinen. Red Hats freie Linux-Distribution Fedora Core 5 steht ab sofort in einer ersten Testversion zum Download bereit. Diese bringt unter anderem das modular aufgebaute X.Org 7.0 mit sowie aktuelle Versionen der Desktop-Umgebungen KDE und GNOME. Eine Vorabversion der Virtualisierungstechnik Xen 3.0 ist ebenfalls in der Distribution enthalten.

Gartner: Keine Dringlichkeit beim Umstieg auf Windows Vista

Marktforscher sehen kaum Anlass für Unternehmen von XP auf Vista zu wechseln. Die Marktforscher von Gartner sehen keine Dringlichkeit für Unternehmen, schnell auf Windows Vista umzusteigen. Nutzer von Windows 2000 sollten eine Migration auf Windows Vista erst ab 2008 beginnen. Wer Windows XP einsetzt, sollte Vista parallel zu XP nur auf neuen Rechnern einsetzen, aber auch das erst ab 2008, so der Rat von Gartner.

Damn Small Linux: Mini-Linux läuft auch unter Windows

Linux-Distribution ist nur 50 MByte groß. Die Mini-Linux-Distribution Damn Small Linux wurde in Version 2.0 freigegeben. Mit nur 50 MByte Platzbedarf passt das Linux beispielsweise auf Visitenkarten-CDs oder USB-Sticks, von denen es ohne Installation als Live-Distribution läuft. Außerdem kann Damn Small Linux direkt aus Windows heraus gestartet werden und umfasst Programme wie Mozilla Firefox und XMMS.

Warnung an Anbieter von proprietären Linux-Treibern

Patch würde nur GPL-Treiber auf den PCI-Bus zugreifen lassen. Linux-Entwickler Greg Kroah-Hartman hat einen Patch auf der Linux-Kernel-Mailinglist (LKML) veröffentlicht, der den Zugriff auf den PCI-Bus nur noch für GPL-Treiber erlauben würde, "Closed-Source-Treiber" hätten das Nachsehen. Dies sei jedoch nicht ernst gemeint, so Kroah-Hartman, vielmehr handle es sich um eine Warnung an die Entwickler von Closed-Source-Treibern. Dem vorausgegangen war der Streit um eine einheitliche und stabile Kernel-Schnittstelle für Closed-Source-Treiber.

Ubuntu: Erste Vorschau auf "Dapper Drake"

Fertige Version erscheint im April 2006. Die Ubuntu-Entwickler haben eine erste Vorschau auf die nächste Version ihrer auf Debian basierenden Linux-Distribution veröffentlicht. "Dapper Drake" bietet bisher einige Änderungen am Installer sowie viele neue Pakete, die aus Debian Unstable übernommen wurden. Auch die KDE-Variante Kubuntu wurde aktualisiert.
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Runder Geburtstag: Windows wird 20

Windows 1.0 erschien am 20. November 1985. Vor 20 Jahren erschien die erste Windows-Version, damals noch ein einfacher, grafischer Aufsatz für das Betriebssystem MS-DOS. Wie erfolgreich dieses System über die Jahre werden sollte, ahnte damals wohl auch bei Microsoft in Redmond niemand. Mittlerweile läuft Windows laut Hersteller nicht nur auf den meisten PCs weltweit, sondern auch auf mobilen Geräten und selbst Automobil-Kerntechniken auf Windows-Basis werden entwickelt.

Solaris bekommt eine Datenbank: PostgreSQL

Auch das Dateisystem ZFS wurde jetzt in OpenSolaris integriert. Wiederholt hatten Sun-Manager durchblicken lassen, Sun wolle sein Betriebssystem um ein Datenbank-Management-System erweitern. Die Wahl fiel dabei auf PostgreSQL, das nun mit Solaris 10 von Sun ausgeliefert wird. OpenSolaris wurde zugleich um das 128-Bit-Dateisystem ZFS erweitert.

Dritte Suse-Linux-Alpha mit aktuellem KDE

Nächste Suse-Version wird 2006 erscheinen. Das OpenSuse-Projekt hält sich weiterhin strikt an den Release-Plan und veröffentlichte heute die dritte Alpha-Version von Suse Linux 10.1. Diese bringt KDE 3.5 RC1 und eine neue GCC-Version mit. Darüber hinaus installiert Suse ab sofort NetworkManager, um Netzwerkschnittstellen zu verwalten.

Linux-Kernel 2.4.32 freigegeben

Serial-ATA-Unterstützung aus Kernel 2.6 integriert. Marcelo Tosatti, der Betreuer des Kernels 2.4, hat den Kernel 2.4.32 freigegeben. In dieser Version wurden hauptsächlich Fehler korrigiert, große Änderungen fließen in den 2.4er-Zweig ohnehin nicht mehr ein. Allerdings wurde die Serial-ATA-Unterstützung auf den Stand von Kernel 2.6 gebracht.
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KDE-Team enthüllt Oxygen

Neue Icons rücken Usability-Aspekte in den Vordergrund. Die KDE-Künstler rund um David Vignoni, Autor des Iconsset "Nuvola", haben mit "Oxygen" ein neues Projekt vorgestellt. Die eigens dafür geschaffene Webseite stellt einige Beispiele sowie die Philosophie hinter den Icons vor, die mit KDE 4.0 Einzug halten sollen.

Zeta künftig mit OpenOffice.org

Portierung hat bereits begonnen. Im November 2005 hatte YellowTab verraten, an welchen Funktionen die Entwickler des BeOS-Nachfolgers Zeta derzeit arbeiten. Dazu zählt auch der Umstieg auf den GCC 4, der die Kompatibilität zu den alten Zeta-Applikationen beeinflusst. Dabei stellte sich auch die Frage nach einer geeigneten Office-Lösung und die Wahl fiel auf OpenOffice.org. In Zusammenarbeit mit dem Projekt haben die Portierungsarbeiten bereits begonnen, wie Yellowtab nun mitteilte.