Linspire plant Professional-Edition
Anders als Red Hat oder Suse, die extra Versionen ihrer Distributionen für den Unternehmenseinsatz veröffentlichen, wird Linspire die Professional-Edition nicht neu entwickeln. Dem CNR-Warehouse hingegen möchte man neue Funktionen verpassen, die speziell für die professionelle Nutzung gedacht sind.
Normalerweise können Endnutzer über CNR sowohl proprietäre als auch Open-Source-Software direkt über das Internet nachinstallieren. Die CNR-Enterprise-Version soll es Administratoren ermöglichen, Systeme zu sperren und aus der Ferne zu verwalten.
Darüber hinaus soll es nur wenige Änderungen geben, die nicht jedem auffallen würden, so Linspire-CTO Tom Welch. Laut Welch arbeitet Linspire daran, dass sämtliche Mimetypes korrekt behandelt werden und installierte Software einheitlich im Menü der Desktop-Oberfläche auftaucht. Ferner soll Linspire multimediale Anleitungen enthalten, die sich an Windows-Nutzer richten. Als Hauptargument für die Professional-Edition sieht man im Hause Linspire allerdings die zentrale Verwaltung aller Systeme. Diese sollen dadurch einheitlich sein und zudem werde die Lizenzverwaltung erleichtert. Ende 2005 soll Linspire Professional erhältlich sein, ein genauerer Termin oder Preise sind noch nicht bekannt.
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