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Wienux zum kostenlosen Download

Linux-Distribution der Stadt Wien für jedermann. Das in der Stadtverwaltung Wien entwickelte "Wienux" steht ab sofort zum Download bereit oder kann auf DVD bestellt werden. Die Linux-Distribution, die seit Juli 2005 in Wien im Einsatz ist, basiert auf Debian GNU/Linux und ist auf den Behördenalltag optimiert. Bei der Installation muss man jedoch auf die Auswahl einer Partition verzichten.
/ Julius Stiebert
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Wienux basiert auf Debian 3.1 "Sarge" und bietet dementsprechend keine Überraschungen. So bringt es den Linux-Kernel 2.6.11 und XFree86 4.3 mit. Als Desktop kommt KDE 3.3.2 zum Einsatz. Als Browser liefern die Wiener Mozilla Firefox mit, als Office-Lösung setzt man auf OpenOffice.org.

Da Wienux vom Magistrat Wien für den Einsatz in der eigenen Behörde entwickelt wurde, kann es unter Umständen in modifizierter Form auch für andere Behörden oder Unternehmen interessant sein. Für die private Nutzung hingegen eignet sich Wienux kaum. Das Magistrat Wien bietet die Software "wie sie ist" an, auf technische Unterstützung muss man verzichten. Die Wienux-Installation kann allerdings nur auf der ersten Festplatte am primären IDE-Bus (/dev/hda) erfolgen, auf der dabei alle Daten unwiderruflich gelöscht werden.

Interessenten können Wienux ab sofort als 1 GByte große Zip-Datei herunterladen(öffnet im neuen Fenster). Alternativ lässt sich die Distribution auf DVD bestellen(öffnet im neuen Fenster).

Wienux wurde im Juli dieses Jahres fertig gestellt und wird in Wien im Rahmen einer sanften Migration eingesetzt. Dies bedeutet, dass es den Mitarbeitern freisteht, auf Linux umzusteigen oder bei Windows zu bleiben. Der Linux-Einsatz ist derzeit im Testbetrieb, erst 2008 soll entschieden werden, wie es weitergeht. Denn spätestens 2008 stünde eine Migration der gesamten IT-Landschaft an, da Microsoft das bisher installierte Windows 2000 nur noch bis zum Jahre 2010 unterstützt.


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